KI-Schulung im Kundenservice: Warum Tool-Kenntnisse nicht reichen

KI-Schulung für Servicemitarbeiter: Lerne, wie du echte KI-Kompetenzen für Produktberatung entwickelst. Praxis-Leitfaden für Führungskräfte im Kundenservice.

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Lasse Lung
CEO & Co-Founder bei Qualimero
29. August 202514 Min. Lesezeit

Warum generische KI-Seminare oft Budgetverschwendung sind

Die Integration von KI-Systemen prägt den modernen Kundenservice maßgeblich. Nach aktuellen Studien setzen bereits 89% der Unternehmen auf KI-Lösungen im Kundenservice, um Prozesse zu optimieren und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Diese Entwicklung erfordert gezielte KI-Schulungen für Servicemitarbeiter – doch nicht jede Schulung bringt den gewünschten Erfolg.

Die aktuellen KI-Entwicklungen zeigen einen deutlichen Trend: Bis 2027 wird der KI-Markt auf über 407 Milliarden USD anwachsen. Servicemitarbeiter müssen sich mit KI-gestützten Systemen vertraut machen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und maximalen Kundennutzen zu generieren. Doch hier liegt das Problem: Ein generisches ChatGPT-Seminar bei einem der großen Anbieter ist für die meisten Serviceteams schlicht Budgetverschwendung.

Eine professionelle KI-Schulung bietet Servicemitarbeitern zahlreiche Vorteile: Sie steigert die Effizienz bei Routineaufgaben, ermöglicht präzisere Kundenanalysen und verbessert die Qualität der Beratung. Mitarbeiter lernen, KI-Tools gezielt einzusetzen und ihre persönlichen Stärken optimal mit den technischen Möglichkeiten zu kombinieren. Der entscheidende Punkt dabei: Effektive KI-Schulung bedeutet nicht, zu verstehen, wie Large Language Models technisch funktionieren – sondern wie du mit KI zusammenarbeitest, um die Kundenberatung auf ein neues Level zu heben.

Status Quo: Was aktuelle KI-Schulungen abdecken

Bevor wir in die strategische Planung einsteigen, lohnt sich ein Blick auf das aktuelle Schulungsangebot am Markt. Die großen Anbieter wie TÜV, IHK, Fraunhofer und Haufe Akademie dominieren die Suchergebnisse für KI-Schulung – doch ihre Inhalte folgen einem ähnlichen Muster.

Typische Inhalte klassischer KI-Seminare

Die meisten Schulungen decken folgende Grundlagen ab: Einführung in KI und Machine Learning, Prompt Engineering für ChatGPT, rechtliche Aspekte wie den AI Act und Datenschutz, sowie allgemeine Data Literacy. Diese Inhalte sind wichtig – aber für Servicemitarbeiter im Kundenservice oft zu generisch und zu weit entfernt vom täglichen Arbeitsalltag.

Die KI-Technologien im Servicebereich umfassen verschiedene Systeme: Natural Language Processing für die Textanalyse, Machine Learning für adaptive Lernprozesse und Predictive Analytics für vorausschauende Kundenbetreuung. Diese Technologien bilden das Fundament moderner Servicekonzepte – aber das reine Verständnis dieser Konzepte macht noch keinen besseren Berater aus dir.

Was bei Standard-Schulungen fehlt

Der kritische Punkt: Die meisten Schulungen fokussieren sich auf Effizienz – wie du Tickets schneller bearbeitest, Standardanfragen automatisierst und Wartezeiten reduzierst. Das ist wichtig, keine Frage. Aber für Servicemitarbeiter, die in der Produktberatung arbeiten, greift das zu kurz.

Moderne Chatbots basieren auf neuronalen Netzen und können Kundenanfragen kontextbezogen verstehen. Sie analysieren Schlüsselwörter, erkennen Emotionen und wählen passende Antworten aus ihrer Wissensdatenbank. Die Integration in bestehende Systeme erfolgt über APIs und standardisierte Schnittstellen. Doch die Frage ist nicht, wie ein Chatbot funktioniert – sondern wie du als Berater mit ihm zusammenarbeitest, um komplexe Beratungssituationen zu meistern.

AspektGenerisches KI-TrainingSpezialisiertes Service-KI-Training
FokusAllgemeine Tool-BedienungAnwendung in Beratungsszenarien
Zeit bis zum NutzenWochen bis MonateSofort einsetzbar
FehlerrisikoHoch (generisches Prompting)Niedrig (domänenspezifisch)
KernkompetenzPrompt EngineeringBeratungskompetenz mit KI-Unterstützung
ROI-MessungSchwer nachweisbarDirekt an Conversion messbar

Die drei Säulen moderner KI-Kompetenz im Service

KI-gestützte Analysetools erfassen Kundenverhalten, identifizieren Muster und erstellen präzise Prognosen. Diese Erkenntnisse ermöglichen proaktive Servicemaßnahmen und personalisierte Kundenansprache. Die Integration in Service-Workflows optimiert die Arbeitsabläufe und steigert die Effizienz des Kundenservice-Teams. Doch echte KI-Kompetenz geht weit über die Kenntnis dieser Tools hinaus.

Die systematische Schulung dieser Grundlagen befähigt Servicemitarbeiter, KI-Tools effektiv zu nutzen und ihre Servicequalität kontinuierlich zu verbessern. Dabei steht die praktische Anwendung im Vordergrund, um theoretisches Wissen direkt in den Arbeitsalltag zu übertragen. Für nachhaltigen Erfolg brauchst du drei zentrale Kompetenzfelder.

Die drei Säulen moderner KI-Kompetenz
1
AI Literacy

Verstehen, wann du der KI vertrauen kannst und wann du verifizieren musst. Halluzinationen erkennen und kritisch hinterfragen.

2
Emotionale Intelligenz

Die KI übernimmt Daten, Specs und Fakten – du fokussierst dich auf Empathie, Vertrauensaufbau und die finale Empfehlung.

3
Tool-Mastery

Über generische Chatbots hinaus: Spezialisierte Produktberatungs-Engines effektiv einsetzen und deren Stärken nutzen.

Säule 1: AI Literacy – Kritisches Denken mit KI

AI Literacy bedeutet nicht, Python zu lernen oder neuronale Netze zu verstehen. Es bedeutet, die Grenzen von KI-Systemen zu kennen. Wann halluziniert die KI? Wann liefert sie veraltete Informationen? Wann solltest du ihre Aussagen doppelt prüfen? Diese kritische Kompetenz unterscheidet den durchschnittlichen Nutzer vom echten KI-Profi.

Für Servicemitarbeiter in der Produktberatung ist das besonders wichtig: Wenn die KI falsche technische Spezifikationen nennt oder veraltete Produktinformationen liefert, kann das zu Fehlberatungen und unzufriedenen Kunden führen. AI Literacy schützt vor diesen Risiken.

Säule 2: Emotionale Intelligenz als Differenzierungsmerkmal

Hier liegt der eigentliche Hebel: Die KI kann Daten abrufen, Produkte vergleichen, technische Specs erklären und Preise kalkulieren – schneller und präziser als jeder Mensch. Aber sie kann keine echte Empathie zeigen, keine Vertrauensbeziehung aufbauen und keine individuellen Lebensumstände berücksichtigen.

Die Zusammenarbeit zwischen KI und Servicemitarbeitern entwickelt sich stetig weiter und erschließt neue Möglichkeiten für eine effiziente Kundenbetreuung. Der Schlüssel: Du lässt die KI die Informationsarbeit übernehmen, während du dich auf die Beziehungsarbeit konzentrierst. Das Ergebnis ist eine Beratungsqualität, die weder Mensch noch KI alleine erreichen könnten.

Säule 3: Tool-Mastery jenseits von ChatGPT

Die meisten KI-Schulungen fokussieren sich auf generische Tools wie ChatGPT oder Microsoft Copilot. Das Problem: Diese Tools sind Generalisten. Sie kennen deine Produkte nicht, verstehen deine Branche nicht und können keine spezifischen Beratungsszenarien abbilden.

Spezialisierte KI-Lösungen für Produktberatung sind domänenspezifisch: Sie kennen dein Sortiment, verstehen die Unterschiede zwischen Produktvarianten und können komplexe Beratungslogiken abbilden. Die Schulung für solche Tools ist oft deutlich kürzer – weil die Intelligenz bereits im System steckt, nicht erst durch komplexes Prompting erzeugt werden muss.

Visualisierung des KI-unterstützten Beraters mit den drei Kompetenzsäulen

KI-Training vs. KI-Lösung: Der unterschätzte Faktor

Hier kommt eine unbequeme Wahrheit: Manchmal ist das beste Training gar kein Training – sondern eine bessere Software. Wenn deine Servicemitarbeiter stundenlang lernen müssen, wie sie ChatGPT mit komplexen Prompts dazu bringen, korrekte Produktinformationen zu liefern, dann hast du kein Schulungsproblem. Du hast ein Tool-Problem.

KI-Systeme übernehmen die Beantwortung häufig gestellter Fragen und wiederkehrender Anliegen. Servicemitarbeiter können sich dadurch auf komplexere Aufgaben konzentrieren. Die automatisierte Bearbeitung sorgt für schnelle Reaktionszeiten und entlastet das Team bei Routineaufgaben. Aber das funktioniert nur, wenn das Tool für deinen spezifischen Anwendungsfall gebaut wurde.

Wann du Training brauchst – und wann ein besseres Tool

Mit KI-gestützten Analysetools können Kundenprofile und -präferenzen ausgewertet werden. Das ermöglicht eine individuellere Beratung und passgenauere Lösungsvorschläge. Die KI erkennt Muster im Kundenverhalten und gibt Empfehlungen für personalisierte Angebote. Doch wie viel Schulung brauchen deine Mitarbeiter wirklich, um diese Tools zu nutzen?

KI-Systeme unterstützen bei der Qualitätskontrolle von Servicegesprächen und Kundeninteraktionen. Sie analysieren Kommunikationsverläufe und geben Hinweise zur Verbesserung. Durch kontinuierliches Lernen optimiert die KI ihre Unterstützungsleistung für die Mitarbeiter. Der entscheidende Unterschied: Spezialisierte KI-Lösungen für Produktberatung sind bereits trainiert – auf deine Produkte, deine Prozesse, deine Kundensprache. Das reduziert den Schulungsaufwand für dein Team erheblich.

Der ROI-Vergleich: Schulung vs. Tool-Investment

Die Integration von KI ermöglicht schnelle Reaktionen auf Kundenanfragen rund um die Uhr. Servicemitarbeiter erhalten KI-gestützte Vorschläge für Antworten und Lösungen während der Kundengespräche. Das verbessert die Servicequalität und Reaktionsgeschwindigkeit erheblich – aber nur, wenn die Vorschläge auch korrekt und relevant sind.

ROI-Vergleich: Generisches Training vs. Spezialisierte KI-Lösung
2-3 Tage
Typische Workshop-Dauer

Generisches ChatGPT-Training bei traditionellen Anbietern

4-6 Stunden
Onboarding-Zeit

Bei spezialisierten, domänenspezifischen KI-Lösungen

40%
Kostenreduktion

Pro Serviceanfrage durch spezialisierte KI-Tools

75%
Effizienzsteigerung

Bei der Anfragenbearbeitung mit passendem Tool

Spezialisierte KI für deine Produktberatung

Statt wochenlanger Schulungen: Eine KI-Lösung, die deine Produkte bereits kennt und dein Team ab Tag 1 unterstützt.

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Praxis-Checkliste: So planst du deine KI-Weiterbildung

Ein effektives Schulungskonzept für KI im Kundenservice kombiniert verschiedene Lernmethoden. Die aktuelle KI-Transformationstrends zeigen, dass praxisnahe Schulungen besonders erfolgreich sind. Mit dieser Checkliste stellst du sicher, dass deine KI-Weiterbildung tatsächlich Ergebnisse liefert.

Schritt 1: Use Cases identifizieren und priorisieren

Bevor du in Schulungen investierst, musst du verstehen, welche Aufgaben deine Servicemitarbeiter tatsächlich ausführen. Unterscheide dabei klar zwischen verschiedenen Szenarien:

  • Beschwerde-Management: Reaktive Problemlösung, erfordert Empathie und Deeskalation
  • Produktberatung: Proaktive Beratung, erfordert Fachwissen und Verkaufskompetenz
  • Technischer Support: Präzise Problemdiagnose, erfordert strukturiertes Vorgehen
  • Auftragsabwicklung: Transaktionale Prozesse, hoher Automatisierungsgrad möglich

Die Schulung setzt auf eine Mischung aus digitalen Lerneinheiten und Präsenztrainings. Online-Module vermitteln theoretisches Grundwissen, während Präsenztrainings praktische Übungen ermöglichen. Diese Kombination gewährleistet flexible Lernzeiten und direkte Anwendung. Aber der erste Schritt ist immer: Verstehen, welche Anwendungsfälle du mit KI unterstützen willst.

Schritt 2: Die richtigen Tools auswählen

Servicemitarbeiter lernen direkt an den eingesetzten KI-Systemen. Sie üben realistische Szenarien und Kundeninteraktionen. Die praktische Erfahrung stärkt das Verständnis und die Sicherheit im Umgang mit KI-Tools. Aber welche Tools sind die richtigen?

Für generelle Produktivität und einfache Textaufgaben reichen oft Standard-Tools wie ChatGPT oder Microsoft Copilot. Für spezialisierte Beratungsszenarien – insbesondere bei komplexen Produktsortimenten – brauchst du domänenspezifische Lösungen, die deine Produktdaten, Verfügbarkeiten und Beratungslogiken bereits integriert haben.

Schritt 3: Human-in-the-Loop-Workflows definieren

Jeder Mitarbeiter erhält einen auf seine Vorkenntnisse und Aufgaben abgestimmten Lernplan. Die Schulungsinhalte orientieren sich an den spezifischen Anforderungen der jeweiligen Position. Regelmäßige Erfolgskontrollen ermöglichen Anpassungen des Lerntempos.

Der kritische Punkt: Definiere klare Workflows, die festlegen, wann die KI selbstständig handelt und wann menschliche Entscheidung erforderlich ist. Ein Human-in-the-Loop-Ansatz bedeutet nicht, dass der Mensch alles kontrolliert – sondern dass er an den richtigen Stellen eingreift.

Workflow-Diagramm für Human-in-the-Loop KI-Integration im Service

Schritt 4: Schulungsformate kombinieren

Ein strukturiertes Feedback-System begleitet den Lernprozess. Regelmäßige Leistungsüberprüfungen zeigen Fortschritte und Verbesserungspotenziale auf. Die Ergebnisse fließen in die Weiterentwicklung der Schulungsmaßnahmen ein. Die effektivsten Programme kombinieren mehrere Formate:

  1. Online-Selbstlernmodule für theoretische Grundlagen (AI Literacy, Datenschutz, ethische Aspekte)
  2. Live-Workshops für praktische Übungen an echten Systemen
  3. On-the-Job-Training mit Coaching durch erfahrene Kollegen
  4. Regelmäßige Auffrischungen zur Vertiefung und Aktualisierung des Wissens

Implementierung und Change Management

Die Einführung von KI-Systemen im Kundenservice ist ein bedeutender Veränderungsprozess. Eine systematische KI-Integration im Kundenservice setzt einen durchdachten Change-Management-Ansatz voraus. Ohne die richtige Begleitung scheitern selbst die besten KI-Projekte am Widerstand der Mitarbeiter.

Die Akzeptanz bei Mitarbeitern lässt sich durch transparente Kommunikation und frühe Einbindung in den Prozess fördern. Servicemitarbeiter sollten von Anfang an die Vorteile der KI-Unterstützung erkennen können. Besonders wichtig ist die Vermittlung, dass KI nicht als Ersatz, sondern als Unterstützung dient – der Berater mit KI ersetzt den Berater ohne KI, nicht umgekehrt.

Eine schrittweise KI-Einführung ermöglicht es Teams, sich an die neuen Technologien zu gewöhnen. Ein modularer Ansatz beginnt meist mit einfachen Anwendungen wie der Kategorisierung von Kundenanfragen, bevor komplexere Funktionen hinzukommen. So baust du Vertrauen auf und sammelst früh Erfolge, die Skeptiker überzeugen.

Erfolgsmetriken für deine KI-Schulungen

Die Definition klarer Erfolgsmetriken ist entscheidend für die Bewertung der Schulungsmaßnahmen. Ohne messbare Ziele weißt du nicht, ob deine Investition sich lohnt. Zentrale Kennzahlen sind:

  • Effizienz: Bearbeitungszeit pro Kundenanfrage – wie viel schneller werden Anfragen gelöst?
  • Qualität: Genauigkeit der KI-gestützten Lösungen – wie oft sind Erstlösungen korrekt?
  • Zufriedenheit: Feedback von Kunden und Mitarbeitern – wie wird die neue Arbeitsweise bewertet?
  • Produktivität: Anzahl bearbeiteter Anfragen pro Zeiteinheit – wie hat sich die Kapazität verändert?
  • Conversion: Bei Beratungsszenarien – führen die Gespräche häufiger zum Abschluss?

Erfolgsbeispiele aus der Praxis

Konkrete Beispiele belegen die positiven Auswirkungen von KI-Schulungen im Kundenservice. Ein mittelständisches Dienstleistungsunternehmen konnte nach der Einführung eines KI-gestützten Serviceprogramms die Bearbeitungszeit von Standardanfragen um 60% reduzieren. Gleichzeitig stieg die Kundenzufriedenheit um 35% – ein Beweis dafür, dass Effizienz und Qualität kein Widerspruch sein müssen.

Die Integration von Conversational AI in einem großen Online-Handel führte zu beeindruckenden Ergebnissen:

  • Effizienz: Steigerung der Anfragenbearbeitung um 75%
  • Qualität: 95% korrekte Erstlösungen bei Standardanfragen
  • Zeit: Reduktion der Wartezeit für Kunden von durchschnittlich 15 auf 2 Minuten
  • Kosten: Senkung der Servicekosten um 40% pro Anfrage

Ein internationaler Telekommunikationsanbieter nutzte KI-gestützte Analysetools zur Vorhersage von Kundenanliegen. Dies ermöglichte proaktive Servicemaßnahmen und reduzierte die Anzahl eingehender Beschwerden um 30%. Der Schlüssel zum Erfolg: Die KI wurde nicht nur für reaktive Problemlösung eingesetzt, sondern für proaktive Kundenbetreuung.

Messbare Erfolge durch KI im Kundenservice
60%
Zeitersparnis

Reduktion der Bearbeitungszeit bei Standardanfragen

35%
Zufriedenheitssteigerung

Verbesserung der Kundenzufriedenheit nach KI-Integration

40%
Kostensenkung

Reduktion der Servicekosten pro Anfrage

30%
Weniger Beschwerden

Durch proaktive KI-gestützte Servicemaßnahmen

Weiterführende Materialien und Ressourcen

Für die kontinuierliche Weiterentwicklung der KI-Kompetenzen im Service stehen verschiedene Materialien zur Verfügung. Die aktuellen KI-Trends zeigen die Notwendigkeit regelmäßiger Weiterbildung – der KI-Markt entwickelt sich rasant, und was heute State-of-the-Art ist, kann morgen überholt sein.

Die praktische Umsetzung von KI-Schulungen profitiert von konkreten Beispielen und Nachschlagewerken. Ein führendes Versicherungsunternehmen konnte durch KI-gestützte Serviceprozesse die Bearbeitungszeit von Standardanfragen um 60% reduzieren – dokumentierte Fallstudien wie diese helfen bei der internen Argumentation für KI-Investments.

Serviceteams profitieren von strukturierten Lernunterlagen:

  • Praxishandbücher: Detaillierte Anleitungen für KI-Tools im Servicealltag
  • Video-Tutorials: Schritt-für-Schritt Erklärungen zu KI-Funktionen
  • Fallstudien: Dokumentierte Erfolgsbeispiele aus verschiedenen Branchen
  • Checklisten: Praktische Arbeitsabläufe mit KI-Integration

Die neuesten Forschungsergebnisse bestätigen: Unternehmen, die in KI-Schulungen investieren, erreichen eine 40% höhere Mitarbeiterzufriedenheit und steigern ihre Servicequalität nachhaltig. Der Grund: Mitarbeiter fühlen sich nicht von KI bedroht, sondern durch sie gestärkt – wenn die Schulung richtig aufgesetzt ist.

Implementierungs-Checkliste für Führungskräfte

Für eine erfolgreiche KI-Integration im Kundenservice-Team ist eine strukturierte Vorgehensweise nötig. Die technische Infrastruktur muss vorbereitet, Mitarbeiter geschult und Prozesse angepasst werden. Eine regelmäßige Überprüfung der Fortschritte sichert den nachhaltigen Erfolg der Maßnahmen.

Besonders wichtig ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der KI-Kompetenzen. Aktuelle Studien zur KI-Transformation zeigen, dass regelmäßige Auffrischungsschulungen den Lernerfolg nachhaltig sichern. KI-Wissen veraltet schnell – plane von Anfang an Ressourcen für kontinuierliche Weiterbildung ein.

Infografik zur KI-Implementierungs-Checkliste für Kundenservice-Teams

Häufig gestellte Fragen zur KI-Schulung

Das hängt stark vom gewählten Tool und den Vorkenntnissen ab. Generische KI-Grundlagen (AI Literacy, Datenschutz) können in 4-8 Stunden vermittelt werden. Für spezialisierte, domänenspezifische KI-Lösungen reichen oft 4-6 Stunden Onboarding. Klassische mehrtägige Seminare sind nur sinnvoll, wenn dein Team tatsächlich Prompt Engineering für generische Tools wie ChatGPT lernen muss.

Nein – aber der Servicemitarbeiter mit KI ersetzt den Servicemitarbeiter ohne KI. KI übernimmt repetitive Aufgaben und Informationsarbeit, während Menschen sich auf Empathie, komplexe Beratung und Vertrauensaufbau konzentrieren. Die erfolgreichsten Teams nutzen KI als Verstärker ihrer menschlichen Fähigkeiten, nicht als Ersatz.

Klassische Seminaranbieter verlangen 500-2.000 Euro pro Person für mehrtägige Workshops. Alternativ kannst du in spezialisierte KI-Lösungen investieren, die den Schulungsaufwand durch intuitive Bedienung und domänenspezifisches Wissen reduzieren. Der ROI sollte immer über eingesparte Zeit und verbesserte Servicequalität gemessen werden.

Für die praktische Anwendung von KI im Kundenservice sind keine Programmierkenntnisse erforderlich. Wichtiger sind kritisches Denken (wann vertraue ich der KI?), kommunikative Fähigkeiten und die Bereitschaft, neue Arbeitsweisen zu lernen. Die technischen Details sollte das Tool übernehmen, nicht der Mitarbeiter.

Definiere vor der Schulung klare KPIs: Bearbeitungszeit pro Anfrage, Erstlösungsquote, Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit und – bei Beratungsszenarien – Conversion Rate. Vergleiche diese Werte vor und nach der Schulung. Erfolgreiche Programme zeigen typischerweise 30-60% Verbesserung bei Effizienz-Metriken.

Fazit: Der KI-unterstützte Berater gewinnt

Die zentrale Erkenntnis aus diesem Leitfaden: KI-Schulung im Kundenservice ist weit mehr als das Erlernen von Tool-Funktionen. Es geht um die Entwicklung einer neuen Arbeitsweise, in der Mensch und KI ihre jeweiligen Stärken optimal kombinieren. Die KI liefert Daten, Fakten und Geschwindigkeit – der Mensch bringt Empathie, Urteilsvermögen und Vertrauen.

Für Führungskräfte bedeutet das: Investiere nicht blind in generische Seminare. Analysiere zuerst, welche Use Cases du abdecken willst. Prüfe, ob ein besseres Tool nicht effektiver wäre als wochenlanges Training. Und wenn du schulst, dann fokussiere auf die drei Säulen: AI Literacy, emotionale Intelligenz und Tool-Mastery für spezialisierte Anwendungen.

Der Markt für KI im Kundenservice wächst rasant – bis 2027 auf über 407 Milliarden USD weltweit. Unternehmen, die jetzt die richtigen Weichen stellen, sichern sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil. Nicht weil sie die beste KI haben, sondern weil sie Teams haben, die mit KI besser beraten als die Konkurrenz ohne.

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