Der JTL-Schock und die Suche nach dem Ausweg
Für viele Onlinehändler im DACH-Raum war 2024 ein Jahr des Umbruchs. JTL-Software, jahrelang der unangefochtene Platzhirsch für kosteneffiziente E-Commerce-Lösungen, änderte seine Preisstruktur radikal. Mit der Einführung der neuen Editionen (Start, Advanced, Pro, Enterprise) und der Abschaffung flexibler Buchungsoptionen sahen sich manche Händler mit drastischen Kostensteigerungen konfrontiert.
Laut Berichten des Händlerbundes sind einige Händler mit Preiserhöhungen von 400% bis 500% konfrontiert worden. Diese massive Änderung hat das Suchvolumen für den Begriff JTL Alternative explodieren lassen.
Dieser Artikel ist kein gewöhnlicher JTL Vergleich. Wir listen nicht nur Software auf, sondern analysieren, ob du wirklich deine komplette Infrastruktur herausreißen musst – oder ob dein eigentliches Problem ganz woanders liegt: nämlich bei der Conversion-Rate und der Art und Weise, wie dein Shop verkauft.
Das Kernproblem: Neue Wawi oder einfach mehr Umsatz?
Bevor wir uns die Software-Alternativen ansehen, müssen wir eine strategische Unterscheidung treffen, die in den meisten Vergleichen fehlt. Wenn du nach einer JTL Konkurrenz suchst, was stört dich wirklich? Das ist die entscheidende Frage, die viele Händler nicht genau genug beantworten.
Das Backend-Problem: ERP und Warenwirtschaft
- Ist die Lagerverwaltung zu komplex für deine Bedürfnisse?
- Sind die Serverkosten durch den Windows-Zwang zu hoch?
- Ist die Bedienung zu altbacken mit dem typischen 'grauen Fenster'-Look?
- Fehlen dir wichtige Cloud-Funktionen für Remote-Arbeit?
- Brauchst du bessere Automatisierungsmöglichkeiten?
Wenn diese Punkte auf dich zutreffen, brauchst du eine echte ERP-Alternative wie Weclapp oder Xentral. Das sind klassische JTL Wawi Alternative Lösungen, die sich auf Backend-Effizienz konzentrieren.
Das Frontend-Problem: Shop und Sales
- Sind die Umsätze trotz gutem Traffic zu niedrig?
- Ist das Design des JTL-Shops nicht mehr zeitgemäß?
- Ist die Mobile-Experience für deine Kunden schlecht?
- Konvertieren Besucher nicht zu Käufern?
- Fehlt eine echte Beratungsfunktion im Shop?
In diesem Fall brauchst du keine neue Wawi, sondern ein besseres Frontend oder ein Sales-Upgrade durch KI. Das ist ein fundamentaler Unterschied, den viele Händler übersehen.

Liegt das Problem in der Backend-Logik (Verwaltung, Server, Kosten) oder im Frontend-Sales (Conversion, Design, Beratung)?
Bei Verwaltungs- und Infrastrukturproblemen: Wechsel zu Cloud-ERP wie Weclapp oder Xentral in Betracht ziehen
Bei Sales- und Conversion-Problemen: AI-Produktberatung als smarte Ergänzung zum bestehenden System
Oft ist die Kombination aus bestehendem Backend + AI-Upgrade die kosteneffizienteste Lösung
Top JTL-Wawi Alternativen für Backend und Effizienz
Wenn deine Schmerzen tatsächlich in der Verwaltung, den Kosten oder der Usability der JTL-Wawi liegen, sind dies die besten Alternativen für 2025. Jede dieser Lösungen hat ihre spezifischen Stärken und Zielgruppen.
Billbee: Der Preis-Leistungs-Sieger für Multichannel
Für Händler, die von den neuen JTL-Preisen geschockt sind und eigentlich nur Bestellungen von Amazon, eBay und dem eigenen Shop abwickeln wollen, ist Billbee oft die erste Wahl als JTL Wawi Alternative.
Das Konzept: Billbee ist keine klassische, schwere ERP, sondern eine schlanke Middleware zur Auftragsabwicklung. Sie fokussiert sich auf das Wesentliche und verzichtet auf komplexe Funktionen, die kleinere Händler ohnehin nicht benötigen.
Kosten: Laut OMR Reviews ist das Preismodell extrem transparent: Es gibt eine Grundgebühr von 9 Euro pro Monat. Danach zahlst du nutzungsbasiert pro Auftrag – beispielsweise 48 Euro für 100 Aufträge oder 125 Euro für 500 Aufträge.
- Keine Server-Installation nötig – läuft komplett im Browser
- Keine versteckten Kosten für Module – alle Schnittstellen sind inklusive
- Ideal für Händler bis ca. 5.000 Bestellungen pro Monat
- Schnelle Einrichtung ohne IT-Kenntnisse möglich
- Perfekt für Multichannel-Verkauf auf verschiedenen Plattformen
Nachteile: Billbee bietet kein vollwertiges WMS (Warehouse Management System) in der Tiefe von JTL. Auch die Automatisierungsmöglichkeiten für Workflows sind weniger umfangreich als bei JTL.
Weclapp: Der Cloud-Liebling für moderne Teams
Weclapp hat sich als eine der beliebtesten ERP-Lösungen im deutschen Mittelstand etabliert und wurde mehrfach als ERP-System des Jahres ausgezeichnet. Es ist eine ernst zu nehmende Warenwirtschaft wie JTL, aber mit modernem Ansatz.
Das Konzept: Eine reine Cloud-ERP, die besonders stark in der Usability und der Integration von CRM (Kundenmanagement) und Projektmanagement ist. Die Lösung vereint mehrere Geschäftsbereiche in einer einheitlichen Oberfläche.
Kosten: Laut Zeeg.me basiert das Modell auf Nutzerlizenzen. ERP Handel startet bei ca. 39 bis 179 Euro pro Nutzer und Monat, abhängig vom gewählten Paket und der Vertragslaufzeit.
- Modernes, intuitives Interface ohne den typischen Windows 98-Look
- Plattformunabhängig – läuft auf Mac, iPad und Windows gleichermaßen
- Starkes CRM integriert, wo JTL traditionell schwächer ist
- Ideal für Remote-Teams und verteiltes Arbeiten
- Regelmäßige Updates ohne manuellen Aufwand
Nachteile: Bei vielen Mitarbeitern kann Weclapp schnell teurer werden als JTL, da pro User abgerechnet wird. Außerdem ist laut Kennersoft die Migration von JTL zu Weclapp aufwendig, da die Datenstrukturen sehr unterschiedlich sind.
Xentral: Die Next-Gen Lösung für D2C-Brands
Xentral wird oft von stark wachsenden Startups und bekannten D2C-Marken genutzt. Es positioniert sich als das Automatisierungs-Herzstück für moderne E-Commerce-Unternehmen.
Das Konzept: Lean ERP mit Fokus auf Automatisierung und Schnittstellen zu modernen Tools wie Slack, Pipedrive und Shopify. Xentral versteht sich als die Schaltzentrale für alle Geschäftsprozesse.
- Extrem starke Prozessautomatisierung mit Auto-Versand-Funktionen
- Gebaut für Skalierung: Von 1.000 auf 100.000 Pakete ohne Systemwechsel
- Moderne API-Architektur für einfache Integrationen
- Beliebte Wahl bei Venture-Capital-finanzierten Startups
- Starke Community und Ökosystem an Partnern
Kritikpunkte: Laut Trustpilot-Bewertungen gab es in den Jahren 2023 und 2024 vermehrt Kritik am Support und an Preiserhöhungen nach Investoren-Einstiegen. Berichte über Bugs nach Updates häuften sich in verschiedenen Foren.
Top JTL-Shop Alternativen für Frontend und UX
Vielleicht bist du mit der JTL-Wawi im Backend zufrieden, aber der JTL-Shop 5 treibt dich in den Wahnsinn? Veraltete Designs, schwierige Anpassungen und schlechte Mobile-Performance sind häufige Kritikpunkte. Hier sind die Alternativen für das digitale Schaufenster.
Shopify: Der internationale Standard
Shopify ist das Gegenteil von JTL-Shop: Es ist Closed-Source, gehostet in der Cloud und extrem einfach zu bedienen. Für viele Händler, die sich nicht mehr um technische Details kümmern wollen, ist es die naheliegende Wahl.
Warum wechseln? Du willst dich nicht mehr um Hosting, Updates und Sicherheit kümmern. Shopify nimmt dir diese Arbeit komplett ab und bietet ein intuitives Backend für die tägliche Arbeit.
Der Haken: Laut Netgrade und Knowmates gibt es erhebliche versteckte Kosten:
- Transaktionsgebühren: Wenn du nicht Shopify Payments nutzt, zahlst du bis zu 2% Strafgebühr auf jeden Umsatz
- Laufende Kosten: Während JTL-Shop oft einmalig gekauft wurde, summieren sich bei Shopify die monatlichen App-Kosten schnell auf 300 bis 500 Euro laut eRock Marketing
- Daten: Die Server stehen oft nicht in Deutschland – Datenschutz-Thematik beachten
- Abhängigkeit: Du bist vom Shopify-Ökosystem abhängig und hast weniger Kontrolle
Shopware 6: Der deutsche Ingenieurs-Standard
Wer die Flexibilität von JTL liebt, aber modernere Technik will, landet oft bei Shopware. Es ist die Lösung für Händler, die maximale Kontrolle und Anpassungsmöglichkeiten suchen.
Warum wechseln? Der Headless Commerce Ansatz, extreme Anpassbarkeit und eine riesige deutsche Community machen Shopware 6 attraktiv für ambitionierte Projekte.
Der Haken: Laut YouTube-Analysen und eShop-Guide ist die Komplexität nicht zu unterschätzen:
- Komplexität: Shopware 6 ist nichts für Anfänger – du brauchst eine Agentur oder einen starken In-House-Entwickler
- Kosten: Die Entwicklung eines guten Shopware-Shops kostet initial oft 15.000 bis 50.000 Euro
- Zeitaufwand: Plane mehrere Monate für die Migration und Einrichtung ein
- Laufende Pflege: Regelmäßige Updates und Wartung erfordern technisches Know-how

Die versteckte Alternative: Umsatz-Upgrade durch KI
Hier liegt der strategische Fehler, den 90% der Händler machen: Sie suchen nach einer neuen Software, um Kosten zu sparen oder Prozesse zu verwalten. Aber was wäre, wenn du dein bestehendes System (JTL) behalten und stattdessen das eigentliche Problem lösen könntest: Den passiven Verkauf.
Das Problem: Shops sind passive Kataloge
Egal ob du JTL, Shopware oder Shopify nutzt – das Prinzip ist seit 20 Jahren gleich und hat sich kaum weiterentwickelt:
- Kunde kommt auf die Seite
- Kunde sieht 5.000 Artikel
- Kunde muss Filter nutzen: Farbe Rot, Größe XL...
- Kunde ist überfordert und verlässt den Shop
Das ist keine Beratung. Das ist Lagerverwaltung, die dem Kunden übergestülpt wird. Du zeigst dem Kunden deine interne Produktstruktur, statt ihm bei der Kaufentscheidung zu helfen. Das ist der fundamentale Unterschied zwischen passivem und aktivem Verkauf.
Durchschnittliche Abbruchrate bei Online-Shops ohne Beratungsfunktion
Mögliche Verbesserung durch AI-gestützte Produktberatung laut Branchenstudien
Typische Setup-Zeit für AI-Consultation im Vergleich zu Monaten bei Migration
Die Lösung: AI Product Consultation
Anstatt 50.000 Euro in eine Migration zu Shopware oder Xentral zu stecken (was Monate dauert und Risiken birgt), kannst du eine AI-Consultation-Layer über deinen bestehenden JTL-Shop legen. Das ist Guided Selling auf modernstem Niveau.
Wie das funktioniert: Stell dir vor, dein Shop hätte einen Top-Verkäufer, der 24/7 arbeitet und jeden Kunden individuell berät.
| Passiver Shop mit Filtern | Aktiver Shop mit AI-Beratung |
|---|---|
| Filter: Farbe Rot, Größe M | KI fragt: Wofür suchst du die Jacke? Zum Skifahren oder für den Arbeitsweg? |
| Zeigt 347 Ergebnisse | Empfiehlt: Nimm diese Jacke – sie ist winddicht und atmungsaktiv |
| Kunde muss selbst entscheiden | Erklärt: Diese Jacke passt zu deinen Anforderungen, weil... |
| Hohe Absprungrate | Geführte Customer Journey mit hoher Conversion |
| Keine Differenzierung | Einzigartiges Einkaufserlebnis als Wettbewerbsvorteil |
Warum dies die Smart Alternative ist
Laut Branchenstudien von Aiden.cx und Envive.ai kann Guided Selling die Conversion Rate um 30 bis 300% steigern. Das sind keine theoretischen Werte, sondern messbare Ergebnisse aus der Praxis.
- Keine Migration: Du behältst die robuste JTL-Wawi, die ja funktioniert
- Sofortiger ROI: Während eine ERP-Migration erst nach Jahren Geld spart, steigert Guided Selling die Conversion oft sofort
- Differenzierung: Du konkurrierst nicht mehr über den Preis, sondern über das Einkaufserlebnis
- Kein Risiko: Kein Datenverlust, keine Workflow-Unterbrechung, keine monatelangen Projekte
- Plug and Play: Implementation in unter 2 Wochen möglich
Bevor du ein teures Migrationsprojekt startest: Teste, was passiert, wenn dein Shop anfängt, mit deinen Kunden zu sprechen. Kostenlos und unverbindlich.
Jetzt AI-Beratung testenJTL Vergleich: Alle Alternativen in der Übersicht
Um dir die Entscheidung zu erleichtern, haben wir alle Optionen in einer umfassenden Matrix verglichen. Dieser JTL Vergleich zeigt dir auf einen Blick, welche Lösung zu deiner Situation passt.
| Feature | JTL (Status Quo) | Billbee | Weclapp/Xentral | Shopify/Shopware | JTL + AI Consultation |
|---|---|---|---|---|---|
| Primäres Ziel | Verwaltung | Kosten senken | Modernisierung | Besseres Design | Umsatz steigern |
| Setup-Zeit | Vorhanden | 1-4 Wochen | 3-6 Monate | 2-6 Monate | < 2 Wochen |
| Investitionskosten | 0€ (Kosten steigen) | Niedrig (< 100€/Monat) | Mittel (ab 1.000€ Setup) | Hoch (10k-50k€) | Gering (SaaS-Gebühr) |
| Risiko | Preiserhöhungen | Funktionsverlust | Datenverlust/Bugs | SEO-Verlust | Kein Risiko |
| Verkaufs-Logik | Passiver Filter | Passiver Filter | Passiver Filter | Passiver Filter | Aktive Beratung |
| IT-Aufwand | Hoch (Server) | Null (Cloud) | Gering (Cloud) | Mittel | Plug & Play |
Deep Dive: Wann lohnt sich welcher Wechsel?
Jede Ausgangssituation erfordert eine andere Lösung. Hier sind die drei häufigsten Szenarien und unsere konkreten Empfehlungen für deine JTL Alternative.
Szenario A: Zu klein für die neuen JTL-Preise
Wenn du weniger als 500 Aufträge im Monat hast und JTL plötzlich 100 Euro oder mehr verlangt, ist Billbee deine Rettung. Die Einstiegskosten sind minimal und das Preismodell skaliert mit deinem Geschäft.
- Handlungsempfehlung: Exportiere deine Artikeldaten per Ameise aus JTL. Billbee importiert diese relativ sauber. Kündige das JTL-Hosting.
- Ersparnis: Oft mehrere tausend Euro pro Jahr
- Zeitaufwand: 1-4 Wochen für die komplette Umstellung
- Risiko: Gering, da Billbee für einfache Setups optimiert ist
Szenario B: Skalieren ohne Server-Kopfschmerzen
Wenn du ein Team von 5-20 Leuten hast und genervt bist von SQL-Datenbank-Backups und Remote-Desktop-Verbindungen, wechsel zu Xentral oder Weclapp als deine JTL Konkurrenz.
- Warnung: Unterschätze das Onboarding nicht. Plane 3 Monate Parallelbetrieb ein.
- Vorteil: Du hast endlich eine moderne Infrastruktur, die auch Investoren verstehen.
- Budget: Rechne mit 10.000 bis 30.000 Euro für Migration und Setup
- Tipp: Lass dir von der neuen ERP einen detaillierten Migrationsplan erstellen
Szenario C: Backend läuft, aber Shop konvertiert nicht
Das ist das häufigste Szenario. Die JTL-Wawi ist mächtig und du hast Jahre in Workflows gesteckt. Ein Wechsel wäre Wahnsinn. Aber der JTL-Shop sieht aus wie 2015 und die Conversion-Rate ist frustrierend niedrig.
- Handlungsempfehlung: Bleib bei JTL. Aber installiere ein AI-Guided-Selling-Tool.
- Der Effekt: Du modernisierst die Customer Experience radikal, ohne das Backend anzufassen.
- Vorteil: Du umgehst die Schwächen des JTL-Shop-Frontends durch eine interaktive Beratungsebene.
- ROI: Oft schon nach wenigen Wochen durch höhere Conversion messbar

Praktische Tipps für deine Entscheidungsfindung
Bevor du einen Vertrag kündigst oder unterschreibst, geh diese Checkliste durch. Diese Schritte können dir teure Fehler ersparen und die richtige JTL Alternative für deine Situation finden.
Die Feature-Gap-Analyse
Erstelle eine Liste aller JTL-Funktionen, die du täglich nutzt. Beispiele sind Stücklisten, Amazon FBA Umlagerung oder Eigene Felder. Prüfe vorher, ob Billbee oder Weclapp das können. Oft scheitert ein Wechsel an einem einzigen, winzigen Feature, das fehlt.
- Liste alle täglich genutzten JTL-Funktionen auf
- Markiere die absolut kritischen Features
- Prüfe bei jeder Alternative, ob diese Features vorhanden sind
- Teste die Funktionen im Trial-Account der neuen Lösung
- Sprich mit dem Support über Edge-Cases in deinem Workflow
Der TCO-Rechner: Total Cost of Ownership
Vergleiche nicht nur die monatliche Grundgebühr. Die echten Kosten verstecken sich oft in den Details und summieren sich über die Zeit erheblich.
| Kostenfaktor | JTL | Shopify | AI-Lösung |
|---|---|---|---|
| Grundgebühr | Wawi + Shop | Basic Plan | SaaS-Gebühr |
| Server/Hosting | Windows-Server nötig | Inkludiert | Nicht nötig |
| Zusatzmodule | Servicepartner-Kosten | App-Kosten 300€+ | All-inclusive |
| Transaktionsgebühren | Keine | Bis zu 2% | Keine |
| Migration | Nicht nötig | Hoch | Nicht nötig |
Der User-Test
Lass deine Lagermitarbeiter die neue Software testen. Ein schickes Dashboard für den Chef bringt nichts, wenn der Packer im Lager 3 Klicks mehr braucht, um ein Label zu drucken. Hier ist JTL (WMS) oft immer noch ungeschlagen effizient.
Content-Lücke: Warum redet niemand über Active Sales?
In fast allen Vergleichen auf Plattformen wie OMR oder Capterra geht es um Verwaltung. Wie drucke ich Rechnungen? Wie verwalte ich Bestände? Das ist wichtig. Aber es ist Kostenmanagement.
Im Jahr 2025, wo Traffic teuer ist und Google Ads Preise stetig steigen, ist Revenue Management wichtiger. JTL und seine klassischen Alternativen sind Werkzeuge, um Nachfrage zu verwalten. AI-Consultation-Tools sind Werkzeuge, um Nachfrage zu erzeugen.
Der Anteil der JTL-Alternativen, die sich nur auf Backend-Effizienz konzentrieren
Anteil der Lösungen, die aktiv die Conversion-Rate verbessern
Potenzielle Rendite durch Umsatzsteigerung statt nur Kostensenkung
Wenn du also nach einer JTL Alternative suchst, frag dich: Willst du nur anders verwalten, oder willst du besser verkaufen? Die Antwort auf diese Frage bestimmt, welche Lösung wirklich die richtige für dich ist.
Fazit und Empfehlung
Die Landschaft der Warenwirtschaftssysteme hat sich 2024 und 2025 drastisch verändert. Die Preiserhöhung von JTL war für viele der Weckruf, alte Strukturen zu überdenken. Aber nicht jede Änderung erfordert einen kompletten Systemwechsel.
- Wechsel zu Billbee, wenn du klein, flexibel und kostensensibel bist
- Wechsel zu Weclapp oder Xentral, wenn du eine moderne Cloud-Infrastruktur für dein Team brauchst und das Budget hast
- Bleib bei JTL und ergänze AI, wenn deine Prozesse komplex sind und eigentlich gut funktionieren, du aber mehr aus deinem Traffic herausholen musst
Die beste JTL Alternative ist nicht immer eine neue Software, die das Gleiche tut – nur in einer anderen Farbe. Manchmal ist die beste Alternative ein Upgrade, das dein bestehendes System intelligenter macht und deine Kunden aktiv zum Kauf berät.
Häufig gestellte Fragen zur JTL Alternative
JTL hat 2024 sein Preismodell komplett umgestellt und neue Editionen (Start, Advanced, Pro, Enterprise) eingeführt. Die flexiblen Buchungsoptionen wurden abgeschafft, was besonders Händler mit mittlerem Bestellvolumen hart trifft. Manche Nutzer berichten von Preiserhöhungen zwischen 400% und 500%.
Für kleine Händler mit weniger als 500 Bestellungen pro Monat ist Billbee die beste Wahl. Mit einer Grundgebühr von nur 9 Euro pro Monat plus nutzungsbasierter Abrechnung ist es deutlich günstiger als JTL. Alle wichtigen Schnittstellen sind inklusive und es ist keine Server-Installation nötig.
Ja, das ist sogar oft die klügste Lösung. Statt einer teuren Migration kannst du eine AI-Produktberatung als Layer über deinen bestehenden JTL-Shop legen. Das verbessert die Customer Experience und steigert die Conversion, ohne dass du deine bewährten Backend-Prozesse ändern musst.
Die Dauer hängt stark von der Ziel-Lösung ab. Bei Billbee kannst du mit 1-4 Wochen rechnen. Bei komplexeren Systemen wie Weclapp oder Xentral solltest du 3-6 Monate einplanen, inklusive Parallelbetrieb. Eine Migration zu Shopware kann 2-6 Monate dauern und kostet oft 15.000 bis 50.000 Euro.
Passiver Verkauf bedeutet, dass dein Shop wie ein Katalog funktioniert: Der Kunde sieht alle Produkte und muss selbst mit Filtern die richtige Wahl treffen. Aktiver Verkauf hingegen bedeutet, dass eine AI-Beratung den Kunden durch gezielte Fragen zum passenden Produkt führt – wie ein guter Verkäufer im stationären Handel.
Teste erst, was passiert, wenn dein Shop anfängt, mit deinen Kunden zu sprechen. Entdecke das Umsatzpotenzial, das in deinem aktuellen JTL-Shop schlummert – ohne Risiko und ohne Migration.
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