Warum der klassische Newsletter ausgedient hat
Stell dir vor, du stehst in einem überfüllten Raum und schreist eine Nachricht in die Menge. Vielleicht drehen sich ein paar Leute um, aber die meisten ignorieren dich. Das ist E-Mail-Marketing im Jahr 2025. Mit durchschnittlichen Öffnungsraten von rund 20% und Klickraten, die oft im einstelligen Bereich dümpeln, kämpfen Unternehmen um Aufmerksamkeit in überfüllten Posteingängen. Studien von Botpenguin und Sendwo belegen diese ernüchternden Zahlen eindrücklich.
Nun stell dir vor, das Smartphone deines Kunden vibriert. Eine Nachricht von einem Freund? Nein, von deiner Marke. Aber sie fühlt sich so an. Das ist die Macht von WhatsApp. Mit einer Öffnungsrate von bis zu 98% und einer Klickrate (CTR) von 45-60% spielt dieser Kanal in einer völlig anderen Liga. Die Conversion-Daten von Aisensy bestätigen dieses enorme Potenzial für Unternehmen jeder Größe.
Doch Vorsicht: Viele Unternehmen machen den Fehler, WhatsApp genau wie E-Mail zu behandeln – als Einbahnstraße. Sie wollen einfach einen WhatsApp Newsletter erstellen, Links versenden und auf Käufe hoffen. Das ist verschenktes Potenzial und unterschätzt die wahre Stärke dieses Kanals fundamental.
In diesem Guide lernst du nicht nur, wie du technisch einen WhatsApp Newsletter einrichten kannst, sondern wie du ihn strategisch nutzt. Wir zeigen dir, wie du weg vom reinen Informieren hin zum Beraten kommst und wie Künstliche Intelligenz dir hilft, aus Tausenden von Antworten echte Umsätze zu generieren. Wenn du noch ganz am Anfang stehst, empfehlen wir dir zunächst unseren Guide zu WhatsApp Business nutzen.
Fast jede Nachricht wird gelesen
80% landen ungelesen im Papierkorb
Extrem hohe Interaktion
80% der Nachrichten werden sofort gelesen
Was ist ein WhatsApp Newsletter?
Bevor wir in die Technik einsteigen, müssen wir ein weit verbreitetes Missverständnis klären. Wenn wir heute davon sprechen, einen professionellen WhatsApp Newsletter zu erstellen, meinen wir nicht die Broadcast-Listen auf deinem privaten Handy oder der kostenlosen WhatsApp Business App. Es geht um einen grundlegend anderen Ansatz, der Skalierung und Rechtssicherheit ermöglicht.
Der Unterschied: Broadcast vs. API Newsletter
Viele kleine Unternehmen starten mit der kostenlosen WhatsApp Business App. Diese hat jedoch massive Limitierungen, die eine professionelle Skalierung unmöglich machen. Laut Sendwo und Botcake sind die Einschränkungen gravierend und betreffen nicht nur die Empfängerzahl, sondern auch fundamentale Datenschutzfragen.
| Feature | WhatsApp Business App (Broadcast) | WhatsApp Business API (Newsletter) |
|---|---|---|
| Empfänger-Limit | Max. 256 pro Liste | Unbegrenzt (skalierbar auf 100k+) |
| Voraussetzung | Kunde muss deine Nummer gespeichert haben | Nein, Opt-in genügt |
| Datenschutz (DSGVO) | Problematisch (Zugriff auf Telefonbuch) | DSGVO-konform (Server in EU möglich) |
| Automatisierung | Keine / Sehr begrenzt | Vollständig (Chatbots, KI, CRM-Integration) |
| Multi-User | Begrenzt auf wenige Geräte | Unbegrenzt (Team-Inbox) |
Die Skalierbarkeit über die API bestätigt auch Islash – dort berichten Unternehmen von Newsletter-Kampagnen an über 100.000 Empfänger ohne technische Einschränkungen. Die Voraussetzung, dass Kunden deine Nummer speichern müssen, entfällt bei der API komplett, wie Zaapi in ihren Analysen zeigt.
Wenn du dich fragst, wie du den Einstieg schaffst, hilft dir unser Guide zum WhatsApp Business einrichten mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung. Dort erfährst du auch, welche Voraussetzungen du für die API erfüllen musst.
Conversational Commerce: Die neue Definition
Ein WhatsApp Newsletter ist keine digitale Werbebroschüre. Er ist eine Einladung zum Gespräch. Dieses Konzept nennt sich Conversational Commerce und stellt einen fundamentalen Paradigmenwechsel dar. Der traditionelle Weg führt über Link senden, Kunde klickt, Kunde sucht allein im Shop und endet häufig mit einem Kaufabbruch.
Der neue Weg sieht komplett anders aus: Du sendest einen Teaser, der Kunde antwortet mit Interesse, eine KI berät sofort und der Kauf findet direkt im Chat statt. Diese Transformation vom Monolog zum Dialog ist der Schlüssel zu deutlich höheren Conversions. Ein KI Verkaufsberater im WhatsApp übernimmt dabei die Beratung rund um die Uhr.

Warum WhatsApp Newsletter? Vorteile und KPIs
Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache, aber die wahren Vorteile liegen tiefer als nur bei der Öffnungsrate. Lass uns die Zahlen im Detail betrachten und verstehen, warum dieser Kanal für erfolgreiche WhatsApp Marketing Kampagnen unverzichtbar ist.
Die *Unfair Advantage* Statistiken
Die Zahlen von Doubletick und Sleekflow sind beeindruckend und zeigen das volle Potenzial des Kanals. Während E-Mails oft ignoriert werden, werden 98% der WhatsApp-Nachrichten tatsächlich gelesen. Noch beeindruckender ist die Geschwindigkeit: 80% der Nachrichten werden innerhalb der ersten 5 Minuten geöffnet. Das bedeutet eine nahezu garantierte Aufmerksamkeit für deine Botschaft.
Die Conversion-Rate kann bei WhatsApp-Kampagnen 45-60% betragen, verglichen mit nur 2-5% bei E-Mail und SMS. Diese Zahlen machen deutlich, warum immer mehr Unternehmen auf diesen Kanal setzen, um ihren Umsatz zu steigern. Die Kombination aus Reichweite und Engagement ist einzigartig im digitalen Marketing.
Neue KPI: Reply-to-Revenue
Im E-Mail-Marketing optimieren wir traditionell auf Klicks (CTR). Wenn du einen Newsletter mit WhatsApp versenden möchtest, solltest du jedoch auf Antworten optimieren. Der Grund ist einfach: Eine Antwort ist ein Signal von hohem Interesse, das wir High Intent nennen.
Ein praktisches Beispiel verdeutlicht das: Ein Kunde, der auf einen Newsletter mit Habt ihr das auch in Größe 42? antwortet, ist deutlich kaufbereiter als jemand, der nur stumm auf einen Link klickt und dann auf der Website verschwindet. Diese Erkenntnis verändert die gesamte Strategie beim WhatsApp Newsletter erstellen fundamental.
Der Algorithmus-freie Kanal
Social Media Plattformen wie Instagram und TikTok drosseln deine organische Reichweite, um dir Werbeanzeigen zu verkaufen. E-Mail-Provider sortieren deine Nachrichten in den Werbung-Ordner, wo sie oft ungesehen bleiben. WhatsApp ist einer der letzten Kanäle, in dem du 100% deiner Abonnenten direkt auf dem Sperrbildschirm erreichst – ohne Gatekeeper, ohne Algorithmus-Beschränkungen.
Natürlich gibt es auch hier Regeln: Du musst relevant bleiben und Spam vermeiden. Aber solange du echten Mehrwert lieferst, ist die Zustellung garantiert. Diese Direktheit macht WhatsApp zu einem der wertvollsten Marketingkanäle überhaupt. Mit den richtigen WhatsApp Marketing Tools holst du das Maximum aus diesem Kanal heraus.
Voraussetzungen und Rechtliches: DSGVO
Deutschland hat strenge Datenschutzgesetze. Das ist gut so, denn es schützt Verbraucher vor Spam und unerwünschter Werbung. Wenn du einen WhatsApp Newsletter einrichten möchtest, musst du die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) penibel beachten. Mehr Details zur DSGVO konformen KI Produktberatung findest du in unserem spezialisierten Guide.
Die technische Basis
Du benötigst keinen direkten Vertrag mit Meta, sondern nutzt in der Regel einen Business Solution Provider (BSP). Das ist die Software, die du zur Kampagnensteuerung verwendest. Dein Unternehmen muss im Meta Business Manager verifiziert sein, was die Legitimität gegenüber WhatsApp bestätigt.
Zusätzlich brauchst du eine WhatsApp Business API Nummer. Das ist eine frische Telefonnummer, die nicht mit einem privaten WhatsApp-Konto verknüpft ist. Authkey erklärt die technischen Anforderungen im Detail und zeigt, wie die Verknüpfung mit dem Business Manager funktioniert.
Das Double-Opt-In Verfahren
Genau wie bei der E-Mail darfst du niemandem einfach so Werbung schicken. Du benötigst eine explizite Einwilligung. In Deutschland ist das Double-Opt-In der rechtliche Goldstandard, wie Chatarmin und Lexware bestätigen. Die IT-Recht-Kanzlei hat dazu ausführliche Rechtsanalysen veröffentlicht.
Der Nutzer gibt seine Nummer in ein Widget auf deiner Website ein oder scannt einen QR-Code
Dies öffnet den Chat auf dem Handy mit einer vordefinierten Nachricht wie 'Start'
Der Nutzer sendet diese Nachricht ab und gibt damit sein erstes Einverständnis
Dein System fragt nach: 'Möchtest du wirklich den Newsletter erhalten? Antworte mit JA'
Erst wenn der Nutzer 'JA' tippt, wird er in den Verteiler aufgenommen
Pro-Tipp: KI-gesteuertes Opt-in
Nutze diesen Anmeldeprozess nicht nur für die Bürokratie. Ein WhatsApp Chatbot einsetzen kann während des Opt-ins bereits Präferenzen abfragen: Danke für die Anmeldung! Interessierst du dich eher für Damen- oder Herrenmode? Dies ermöglicht dir später eine granulare Segmentierung deiner Kontakte.
Ein intelligenter WhatsApp KI Chatbot führt diesen gesamten Prozess automatisiert durch und sammelt dabei wertvolle Daten für die Personalisierung. So startest du nicht mit einer leeren Datenbank, sondern hast von Anfang an qualifizierte Informationen über deine Abonnenten.
WhatsApp Newsletter erstellen: Schritt für Schritt
Hier ist der Fahrplan, um deine erste Kampagne zu starten. Wir gehen jeden Schritt im Detail durch, damit du sofort mit der Umsetzung beginnen kannst.
Schritt 1: Den richtigen Provider wählen
Vergiss das Handy. Wähle eine Software-Plattform, die API-Zugang bietet. Bei der Auswahl solltest du auf mehrere Faktoren achten: Der Server-Standort sollte idealerweise in der EU liegen, um die DSGVO-Konformität zu gewährleisten. Wichtig sind auch die verfügbaren Integrationen zu deinen bestehenden Systemen wie Shopify, Klaviyo oder deinem CRM.
Besonders entscheidend sind die KI-Fähigkeiten des Tools. Stelle dir die Frage: Kann das Tool Antworten automatisch verarbeiten und intelligente Gespräche führen? Ein WhatsApp Bot für Unternehmen sollte mehr können als nur vorgefertigte Antworten zu senden.
Schritt 2: Kontakte importieren und Segmentieren
Importiere bestehende Listen nur, wenn du für diese Kontakte bereits eine explizite WhatsApp-Einwilligung hast! Dies ist rechtlich zwingend und keine optionale Empfehlung. Ansonsten nutze deine E-Mail-Liste, um die Leute zu motivieren, zu WhatsApp zu wechseln. Ein bewährter Ansatz ist zum Beispiel: Erhalte Angebote 1 Stunde früher auf WhatsApp als Anreiz.
Segmentiere deine Kunden basierend auf Kaufhistorie oder KI-Chat-Daten. Massenversand an alle ist teuer und ineffizient. Je präziser du deine Zielgruppen definierst, desto höher werden deine Conversion-Raten sein. Die Segmentierung ist der Schlüssel zu relevantem Content, der nicht als Spam wahrgenommen wird.
Schritt 3: Das Template erstellen
Jeder Newsletter (Marketing Template) muss von Meta genehmigt werden, wie Sleekflow in seinen API-Dokumentationen erläutert. Aber der Inhalt entscheidet über den Erfolg deiner Kampagne. Hier liegt die Kunst des Conversational Writing – Texte, die zum Dialog einladen.
Ein typischer Fehler sieht so aus: Hier ist unser neuer Sale. 20% Rabatt. Klicke hier: [Link]. Das ist langweilig, wirkt wie Spam, und selbst wenn der Kunde klickt, kauft er oft nicht. Dieser Ansatz verschenkt das volle Potenzial des Kanals.
Die bessere Strategie: Hey Anna, der Winter kommt! Wir haben gerade neue Wollmäntel reinbekommen. Welcher Style bist du eher? Gefolgt von interaktiven Buttons wie Klassisch Elegant, Sportlich Modern oder Überrasch mich. Dieser Ansatz ist interaktiv, qualifiziert den Kunden vor und startet eine Unterhaltung, die eine KI übernehmen kann.
Schritt 4: Versand und Automatisierung
Plane den Versand zu Zeiten, in denen Nutzer Zeit zum Chatten haben. Abends zwischen 18 und 21 Uhr oder am Wochenende sind oft ideale Zeitfenster. Anders als bei E-Mail, die morgens im Büro gecheckt wird, ist WhatsApp ein privater Kanal, der in der Freizeit genutzt wird.
Sobald die Kampagne raus ist, beginnt die eigentliche Arbeit – oder die Magie deiner KI. Denn jetzt kommen die Antworten, und die müssen in Echtzeit bearbeitet werden. Ein WhatsApp Business API Chatbot übernimmt diese Aufgabe automatisiert und skalierbar.
Verwandle WhatsApp-Antworten automatisch in Verkaufsgespräche. Unsere KI-Lösung übernimmt die Beratung – rund um die Uhr.
Jetzt kostenlos testenDie Geheimwaffe: KI-Produktberatung statt Massenversand
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wenn du einen Newsletter an 10.000 Empfänger sendest und 10% antworten (was bei WhatsApp absolut realistisch ist), hast du plötzlich 1.000 offene Chats. Das ist sowohl Fluch als auch Segen: Enormes Potenzial, aber auch eine logistische Herausforderung.
Kein Support-Team der Welt kann 1.000 gleichzeitige Chats in Echtzeit bewältigen. Die Folge: Kunden warten, werden frustriert, und der Lead erkaltet. Was als vielversprechende Kampagne begann, endet in Chaos und verpassten Chancen. Hier kommt KI gestützte Beratung ins Spiel.
Die Lösung: Der KI-Sales-Agent
Anstatt den Newsletter als reinen Broadcast zu sehen, nutze ihn als Trigger für eine automatisierte Beratung. Der Newsletter weckt das Interesse, die KI schließt den Deal ab. Diese Kombination aus menschlicher Kreativität im Marketing und maschineller Effizienz im Verkauf ist unschlagbar.

Visualisierung des Workflows
Szenario A: Der klassische, schlechte Weg – Ein Newsletter mit Link wird gesendet. Der Kunde klickt und landet auf der Produktseite. Er hat eine Frage wie Fällt die Jacke groß aus? und findet die Antwort nicht auf der Website. Das Ergebnis: Abbruch und Bounce. Der Kunde ist verloren, obwohl er kaufbereit war.
Szenario B: Der KI-gestützte Weg – Ein Newsletter mit Frage oder Button wird gesendet, zum Beispiel Suchst du was für den Winter?. Der Kunde klickt auf Ja, Winterjacken. Sofort übernimmt der KI-Agent: Super! Magst du es eher kurz oder lang? Der Kunde antwortet Lang und wasserdicht. Die KI empfiehlt: Da ist unser Modell Nordkap perfekt. Es ist bis 5000mm wasserdicht. Hier ist ein Bild. Soll ich es dir in den Warenkorb legen? Das Ergebnis: Kaufabschluss in Minuten.
Interaktiver Teaser mit Frage oder Buttons, der zum Antworten einlädt
Interesse signalisiert durch Button-Klick oder Textnachricht
Automatische Bedarfsanalyse durch intelligente Rückfragen
Personalisierte Vorschläge basierend auf Kundenpräferenzen
Direkter Checkout im Chat ohne Medienbruch
Hy-Personalisierung durch Daten
Eine KI vergisst nichts. Wenn du den nächsten WhatsApp Newsletter erstellen möchtest, kann die KI auf vergangene Gespräche und Käufe zugreifen. Das ermöglicht Nachrichten wie: Hey Tom, wie gefällt dir die Kaffeemaschine, die du letzten Monat gekauft hast? Wir haben jetzt die passenden Bohnen aus Äthiopien im Angebot...
Diese Art der Personalisierung geht weit über Hallo [Vorname] hinaus. Sie basiert auf echten Interaktionen und schafft das Gefühl einer persönlichen Beziehung. Das erhöht die Relevanz massiv und senkt die Block-Rate – also die Anzahl der Kunden, die dich blockieren oder melden. Für internationale Märkte kannst du mehrsprachige KI Chatbots einsetzen, die in der Muttersprache deiner Kunden kommunizieren.
Kosten für WhatsApp Newsletter 2025
WhatsApp Marketing ist nicht kostenlos. Meta hat das Preismodell angepasst, um Spam zu reduzieren und Qualität zu fördern. Seit 2025 gelten spezifische Kategorien, die Controlhippo, Latenode und Heltar ausführlich dokumentiert haben.
Das Preismodell im Überblick
Die Abrechnung erfolgt pro 24-Stunden-Unterhaltung. Das bedeutet: Sobald du eine Marketing-Nachricht sendest, öffnet sich ein Zeitfenster, in dem alle weiteren Nachrichten in dieser Unterhaltung abgedeckt sind.
| Kategorie | Beschreibung | Kosten (ca. DE) |
|---|---|---|
| Marketing | Angebote, Newsletter, Produkt-News | ca. 0,11€ - 0,13€ |
| Utility | Transaktional (Versandstatus, Rechnung) | ca. 0,05€ - 0,07€ |
| Authentication | OTPs, Login-Codes | ca. 0,06€ - 0,07€ |
| Service | Antworten auf Kundenanfragen | Kostenlos (User-initiated) |
ROI-Betrachtung: Warum sich die Kosten lohnen
Ja, 11 Cent pro Nachricht klingen viel im Vergleich zu E-Mail, wo du nur Bruchteile eines Cents zahlst. Aber lass uns nachrechnen und die beiden Kanäle fair vergleichen:
E-Mail-Kampagne: 10.000 Mails versendet führen zu etwa 2.000 Öffnungen, davon klicken 40 Personen, und am Ende steht vielleicht 1 Kauf. Die Conversion-Rate ist minimal, trotz der niedrigen Kosten pro Nachricht.
WhatsApp-Kampagne: 1.000 Nachrichten versendet (Kosten: 110€) führen zu 980 Öffnungen, davon antworten 400 Personen. Deine KI konvertiert daraus 50 Käufe. Bei einem durchschnittlichen Warenkorbwert von 80€ sind das 4.000€ Umsatz – für 110€ Invest.
Durch die extrem hohe Conversion-Rate und die Möglichkeit, kostenlose Service-Gespräche zu führen, sobald der Nutzer antwortet, amortisieren sich die Kosten bei einer intelligenten Strategie sehr schnell. Der Schlüssel liegt in der Qualität des Follow-ups, nicht in der Masse der Nachrichten.
Entscheidungsmatrix: Welcher Kanal passt zu dir?
Um deine Strategie zu schärfen, hilft diese Übersicht. Sie zeigt die Stärken und Schwächen der verschiedenen Newsletter-Kanäle im direkten Vergleich.
| Kriterium | E-Mail Newsletter | WhatsApp Broadcast (App) | KI WhatsApp Newsletter (API) |
|---|---|---|---|
| Öffnungsrate | Niedrig (~20%) | Hoch (~90%+) | Exzellent (~98%) |
| Skalierbarkeit | Unbegrenzt | Sehr gering (256 Kontakte) | Unbegrenzt |
| Interaktion | Einseitig (Monolog) | Manuell (Zeitaufwendig) | Dialogisch (KI-skaliert) |
| Antwort-Handling | Nicht vorgesehen | Manuell, nicht skalierbar | Automatisiert durch KI |
| Kosten | Sehr gering | Kostenlos (aber Zeitintensiv) | Mittel (Pay-per-Conversation) |
| Conversion-Geschwindigkeit | Langsam (Tage) | Mittel (Stunden) | Schnell (Minuten) |
| Ideales Ziel | Lange Inhalte, Storytelling | Kleine Gruppen-Infos | Sales, Beratung, Aktionen |
Die Entscheidung hängt von deinen Zielen ab: Für Content-Marketing und Thought Leadership bleibt E-Mail relevant. Für direkte Sales-Kommunikation und Produktberatung ist der KI-gestützte WhatsApp-Newsletter die überlegene Wahl. Viele erfolgreiche Unternehmen nutzen beide Kanäle strategisch zusammen.

Fazit: Newsletter ist der Anfang, Beratung das Ziel
Wer 2025 einen WhatsApp Newsletter erstellen möchte, darf nicht in alten Mustern denken. Der Kanal ist zu wertvoll und zu teuer, um ihn mit irrelevanter Werbung zu fluten. Jede Nachricht, die du sendest, muss einen klaren Mehrwert bieten und zum Dialog einladen.
Die Gewinner von morgen nutzen WhatsApp als Performance-Kanal. Sie holen sich zunächst das rechtssichere Opt-in mit einem Double-Opt-In Prozess. Dann senden sie relevante, interaktive Impulse – keine Textwüsten, sondern Einladungen zum Gespräch. Und sie nutzen KI-Agenten, um die resultierende Flut an Antworten sofort in Verkaufsgespräche zu verwandeln.
Der WhatsApp Newsletter ist nicht der Ersatz für deine E-Mail. Er ist dein digitaler Verkäufer, der proaktiv auf den Kunden zugeht und rund um die Uhr bereit steht. Die Technologie ist da, die Kunden sind bereit – bist du es auch?
Deine Checkliste für den Start
- WhatsApp Business API Provider auswählen und Account einrichten
- DSGVO-konformes Opt-in Widget auf der Website integrieren
- Willkommens-Flow mit KI-Abfrage für Präferenzen einrichten
- Erstes interaktives Template entwerfen mit Fokus auf Antwort, nicht Klick
- Budget für Marketing-Conversations einplanen und ROI-Tracking aufsetzen
- KI-Agent für automatische Produktberatung konfigurieren
- Erste Test-Kampagne an kleine Segmente senden und optimieren
Häufige Fragen zum WhatsApp Newsletter
Nein, WhatsApp Newsletter über die Business API sind nicht kostenlos. Meta berechnet pro Marketing-Conversation etwa 0,11€ bis 0,13€ in Deutschland. Allerdings sind alle Nachrichten, die der Kunde initiiert (Service-Gespräche), kostenlos. Wenn ein Kunde auf deinen Newsletter antwortet, ist das gesamte Beratungsgespräch innerhalb von 24 Stunden kostenlos.
Nein, du benötigst eine explizite WhatsApp-spezifische Einwilligung deiner Kontakte. Eine E-Mail-Einwilligung reicht nicht aus. Du musst ein Double-Opt-In Verfahren durchführen, bei dem der Nutzer aktiv bestätigt, dass er WhatsApp-Marketing erhalten möchte. Ohne diese Einwilligung riskierst du DSGVO-Verstöße und Account-Sperrungen.
Für professionelles Newsletter-Marketing ist die WhatsApp Business API zwingend erforderlich. Die normale WhatsApp Business App erlaubt nur Broadcast-Listen mit maximal 256 Empfängern, und alle Empfänger müssen deine Nummer gespeichert haben. Die API ermöglicht unbegrenzte Skalierung, Automatisierung und DSGVO-konforme Datenverarbeitung.
WhatsApp Newsletter erreichen typischerweise Öffnungsraten von 98%, wobei 80% der Nachrichten innerhalb der ersten 5 Minuten gelesen werden. Die Klickrate liegt bei 45-60%. Das ist ein enormer Unterschied zu E-Mail mit etwa 20% Öffnungsrate und 2-5% Klickrate.
Bei erfolgreichen WhatsApp-Kampagnen antworten oft 10% oder mehr der Empfänger. Bei 10.000 Empfängern sind das 1.000 offene Chats. Die Lösung ist ein KI-gestützter Sales-Agent, der Anfragen automatisch bearbeitet, Produkte empfiehlt und Kunden bis zum Kaufabschluss begleitet – rund um die Uhr und ohne Wartezeit.
Starte jetzt mit WhatsApp-Marketing, das wirklich verkauft. Unsere KI-Lösung verwandelt Antworten automatisch in Umsatz – DSGVO-konform und rund um die Uhr.
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