Die zwei Gesichter der Shopware KI im E-Commerce
Künstliche Intelligenz ist längst kein futuristisches Schlagwort mehr, sondern eine operative Notwendigkeit im modernen E-Commerce. Doch wenn Shopbetreiber heute nach Shopware KI suchen, stoßen sie meist auf eine einseitige Darstellung: Effizienzsteigerung im Backend. Es geht darum, wie man Produkttexte schneller schreibt, Bilder automatisch taggt oder Daten exportiert. Das ist wertvoll, keine Frage. Aber es ist nur die halbe Miete.
Während 90 % der Diskussionen sich darum drehen, wie der Händler Zeit spart, bleibt die wichtigste Frage oft unbeantwortet: Wie hilft die KI dem Kunden, eine Kaufentscheidung zu treffen? Genau hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen Shops, die KI nur als Arbeitserleichterung nutzen, und solchen, die damit aktiv ihren Umsatz steigern.
In diesem umfassenden Guide beleuchten wir den Status quo der Shopware Künstlichen Intelligenz – von den nativen Features des AI Copilot bis hin zur nächsten Evolutionsstufe: der KI-Produktberatung (Digital Sales Assistant). Wir zeigen dir, wie du KI nicht nur nutzt, um deine Arbeit zu erleichtern, sondern um deine Conversion Rate signifikant zu steigern, indem du das stumme Suchen und Filtern durch intelligente Dialoge ersetzt.
- Welche KI-Funktionen Shopware 6 nativ bietet und was sie kosten
- Warum Backend-Automatisierung nicht automatisch mehr Umsatz bedeutet
- Wie du mit Frontend-KI durch Guided Selling die Lücke zwischen anonymem Onlineshop und Fachverkäufer schließt
- Ein Ausblick auf die Zukunft des Agentic Commerce mit Shopware 6.7
Der Status Quo: Shopware AI Copilot und native Funktionen
Shopware hat mit der Einführung des AI Copilot einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht. Diese Suite von Tools zielt primär darauf ab, die täglichen Prozesse von Händlern zu beschleunigen. Laut Atwix revolutioniert der AI Copilot besonders die Content-Erstellung und das Produktdatenmanagement. Werfen wir einen detaillierten Blick auf das, was Shopware aktuell out of the box liefert.
Die Architektur: Rise, Evolve und Beyond
Zunächst zur Einordnung: Die nativen KI-Funktionen sind nicht Bestandteil der kostenlosen Community Edition. Sie sind an die kommerziellen Pläne Rise, Evolve und Beyond gebunden, wie Litextension und Scope01 bestätigen. Dies ist ein wichtiger strategischer Punkt für Händler, die noch auf Shopware 5 oder der Community Edition 6 unterwegs sind – der Zugang zu nativer KI ist ein starkes Argument für ein Upgrade auf einen kommerziellen Plan.
Die wichtigsten Features des Shopware AI Copilot
Basierend auf aktuellen Analysen und Release-Notes der offiziellen Shopware-Dokumentation lassen sich die Funktionen in drei Kategorien einteilen: Content-Erstellung, Datenmanagement und Checkout-Optimierung.
Content-Generierung: Der Zeitsparer
Das wohl am häufigsten genutzte Feature der Shopware KI. Der AI Copilot nutzt generative KI, ähnlich wie ChatGPT, um verschiedene Content-Aufgaben zu automatisieren. Die Möglichkeiten sind beeindruckend: Produktbeschreibungen werden basierend auf wenigen Stichpunkten erstellt, Erlebniswelten-Texte verfasst, auf Rechtschreibung geprüft und automatisch übersetzt. Besonders wertvoll ist die Funktion zur Zusammenfassung von Produktbewertungen: Anstatt hunderte Reviews zu lesen, erhält der Kunde eine KI-generierte Zusammenfassung der Vor- und Nachteile direkt auf der Detailseite.
Bewertung: Extrem nützlich für SEO und Time-to-Market, aber es ist nur Content-Erstellung, keine aktive Verkaufsförderung. Der Kunde profitiert von besseren Texten, wird aber nicht aktiv durch den Kaufprozess geführt.
Visuelle und SEO-Assistenz
Der Image Keyword Assistant analysiert hochgeladene Bilder und vergibt automatisch relevante Keywords für Alt-Tags und Metadaten. Dies verbessert die interne Suche und das SEO-Ranking massiv, ohne dass ein Mensch jedes Bild manuell taggen muss. Zusätzlich können Händler per Prompt lizenzfreie Bilder für ihre Erlebniswelten generieren lassen – die Text-zu-Bild-Funktion macht aufwändige Stock-Foto-Recherchen überflüssig, wie Shopware dokumentiert.
Daten- und Kundenmanagement: Backend-Effizienz
Hier zeigt sich die wahre Stärke von Shopware KI in der täglichen Verwaltungsarbeit. Der AI Export Assistant ermöglicht es, komplexe Datenbankabfragen in natürlicher Sprache zu formulieren – etwa Exportiere alle Bestellungen von gestern mit Wert über 100€ – und generiert automatisch die entsprechenden CSV-Exporte. Die Kundenklassifizierung analysiert die Bestellhistorie und vergibt Labels wie Schnäppchenjäger oder VIP, die dann für zielgerichtete Marketing-Kampagnen im Rule Builder genutzt werden können, wie Codixio erläutert.
Zusätzlich schlägt die KI basierend auf Produktbeschreibungen automatisch passende Produkt-Eigenschaften vor – Farbe, Größe, Material – was die Pflege von Filtern enorm beschleunigt und die Konsistenz der Produktdaten verbessert.
Personalisierung im Checkout
Ein kleines, aber feines Feature ist die Custom Checkout Message. Basierend auf dem Warenkorb generiert die KI eine persönliche Nachricht für die Bestellbestätigungsseite, etwa Viel Spaß beim Wandern mit deinen neuen Schuhen!. Dies stärkt die Kundenbindung und hinterlässt einen positiven letzten Eindruck – ist aber eine Post-Sales-Maßnahme, die den eigentlichen Kaufprozess nicht beeinflusst.

Zwischenfazit zur nativen Shopware KI
Die nativen Shopware-Funktionen sind exzellent, um Betriebskosten zu senken und Prozesse zu beschleunigen. Sie beantworten die Frage: Wie kann ich meinen Shop effizienter verwalten?
Sie beantworten jedoch nicht die Frage: Wie helfe ich meinem Kunden, das richtige Produkt zu finden, wenn er überfordert ist? Hier klafft eine entscheidende Lücke zwischen dem, was die native Shopware Künstliche Intelligenz bietet, und dem, was moderne Kunden erwarten.
Klassische Keyword-Suche: Kunde gibt Begriff ein, Shop zeigt Treffer
Kunde filtert nach Größe, Farbe, Preis – setzt Produktwissen voraus
Backend-Optimierung: Bessere Texte, automatisches Tagging, Datenexport
Interaktiver Dialog: KI fragt nach Bedürfnissen und empfiehlt passende Produkte
Das fehlende Puzzleteil: KI für Produktberatung im Frontend
Während der AI Copilot im Maschinenraum (Backend) arbeitet, steht der Kunde oft allein im Verkaufsraum (Frontend). Die Standard-Suche und Filter (Facettensuche) von Shopware sind technisch solide, aber psychologisch oft unzureichend. Genau hier setzt die KI-Beratung im E-Commerce an.
Das Problem: Filter-Müdigkeit und Choice Overload
Stell dir vor, du betrittst ein Fahrradgeschäft. In Szenario A (dem klassischen Onlineshop) schweigt der Verkäufer und zeigt auf ein Regal mit 500 Fahrrädern. Daneben hängt eine Liste mit Checkboxen: Rahmenhöhe, Schaltwerk, Federweg. Wenn du nicht weißt, was du brauchst, bist du verloren. Die Abbruchrate ist vorprogrammiert.
In Szenario B (der guten Beratung) fragt der Verkäufer: Wo willst du fahren? Eher in der Stadt oder im Wald? Hast du Rückenprobleme? Er führt dich durch einen Dialog, der auf deine Bedürfnisse eingeht – nicht auf technische Spezifikationen, die du vielleicht gar nicht verstehst.
Die meisten Onlineshops – auch solche mit Shopware 6 – operieren nach Szenario A. Sie setzen voraus, dass der Kunde die technischen Attribute kennt und selbst filtern kann. KI im E-Commerce muss aber Szenario B abbilden können, um wirklich Mehrwert zu schaffen.
Die Lösung: Digital Sales Assistants mit Guided Selling
Hier kommt die Frontend KI ins Spiel. Es geht nicht um generische Chatbots, die Wo ist mein Paket? beantworten (Support), sondern um echte Produktberater, die den Verkaufsprozess aktiv steuern. Wie Sourceforge zeigt, haben sich verschiedene Arten von Chatbots entwickelt – doch nur die wenigsten sind für echte Produktberatung optimiert.
Der entscheidende Unterschied: Support-Bot vs. Sales-KI
Viele Händler verwechseln Conversational AI mit Support-Automatisierung. Tools wie Userlike (Lime Connect) oder Tidio sind großartig für den KI-gestützten Kundenservice, aber eine echte Sales-KI muss mehr können als nur Fragen beantworten. Sie muss Fragen stellen.
| Merkmal | Klassischer Chatbot / FAQ-Bot | Digitaler Produktberater (Sales AI) |
|---|---|---|
| Auslöser | Kunde stellt eine Frage | KI stellt proaktiv eine Frage |
| Ziel | Ticket vermeiden, Support entlasten | Conversion steigern, Warenkorb erhöhen |
| Logik | Reaktiv – wartet auf Input | Proaktiv – führt durch den Trichter |
| Datenbasis | Wissensdatenbank / FAQ | Produktdatenfeed & Verkaufspsychologie |
| Beispiel | Wie lange ist die Lieferzeit? | Für wen suchst du ein Geschenk? |
| KPI-Impact | Reduktion der Support-Tickets | Steigerung von CR und AOV |
Warum Guided Selling die Conversion treibt
Statistiken zeigen, dass personalisierte Empfehlungen den Umsatz um bis zu 30 % steigern können, wie my-coco.ai und Businessdasher belegen. Wenn eine KI den Kunden an die Hand nimmt, hat das drei entscheidende Effekte:
Durch personalisierte KI-Empfehlungen
Weniger Kaufabbrüche durch gezielte Beratung
Höherer AOV durch intelligentes Cross-Selling
- Reduzierte Abbruchrate: Kunden, die nicht wissen, welches Produkt passt, kaufen oft gar nichts. Beratung gibt Sicherheit und beseitigt Zweifel
- Höherer Warenkorb (AOV): Ein Berater kann passendes Zubehör durch Cross-Selling logisch begründen – etwa Zu diesem Grill brauchst du diese Abdeckhaube, weil er draußen steht
- Zero-Party-Data-Sammlung: Durch den Dialog lernst du, warum Kunden kaufen (z.B. Geschenk für Ehefrau), nicht nur was sie kaufen – unschätzbar wertvolle Insights für Marketing
Die KI-Produktberatung bei Rasendoktor zeigt eindrucksvoll, wie diese Prinzipien in der Praxis funktionieren. Durch den Einsatz eines digitalen Beraters konnte die Conversion signifikant gesteigert werden.
Erlebe, wie ein digitaler Produktberater deinen Shopware-Shop revolutioniert. Steigere Conversion und Kundenzufriedenheit gleichzeitig.
Jetzt Demo anfordernStrategische Implementierung in deinem Shopware-Shop
Wie bringst du nun diese beratende Intelligenz in deinen Shopware-Shop? Es gibt drei Hauptwege: Die Nutzung spezialisierter Plugins, die Integration externer Conversational-Commerce-Plattformen oder die Do-it-Yourself-Integration über APIs.
Native Plugins für Guided Selling
Im Shopware Store finden sich Erweiterungen wie Guided Shopping Journey oder KI-Produktfinder. Diese sind oft regelbasiert – nicht zwingend KI-gestützt. Du definierst Fragenpfade im Backend, etwa Frage 1: Damen oder Herren?, Frage 2: Sportlich oder Elegant?
Der Vorteil liegt in der tiefen Integration in den Shopware-Admin und der direkten Warenkorb-Übergabe. Der Nachteil ist der hohe manuelle Pflegeaufwand – du musst die Logik selbst bauen und bei Sortimentsänderungen anpassen. Echte KI-Plugins, die diese Pfade dynamisch generieren, sind noch im Kommen.
Externe Conversational AI und WhatsApp Commerce
Plattformen wie Charles oder MoinAI bieten tiefe Integrationen zu Shopware 6, wie Charles und MoinAI dokumentieren.
Charles fokussiert sich auf WhatsApp. Die Beratung findet im Messenger statt, was extrem hohe Öffnungsraten (>90%) und eine sehr persönliche Bindung ermöglicht. Die Integration synchronisiert Produkte und Warenkörbe nahtlos zwischen WhatsApp und Shopware. Für KI-Leadgenerierung ist dieser Kanal besonders wertvoll.
MoinAI und Userlike bieten Chat-Widgets für den Shop. Laut Shopware nutzen neuere Versionen LLMs wie GPT-4, um nicht nur Support zu leisten, sondern auch Produkte aus dem Feed zu empfehlen. Die KI Chatbots im Kundenservice entwickeln sich zunehmend zu echten Verkaufsberatern.

Die Do-it-Yourself KI-Integration via ChatGPT API
Für technisch versierte Händler oder Agenturen bietet sich die Nutzung von Plugins an, die die OpenAI-API (ChatGPT) direkt anbinden, wie Lösungen von Biloba IT zeigen.
Der Anwendungsfall: Du konfigurierst einen Berater-Prompt, der Zugriff auf deine Produkt-Export-Datei hat. Die KI kann dann auf Basis dieser Daten Empfehlungen aussprechen. Das Risiko liegt in sogenannten Halluzinationen – die KI erfindet Produkte, die nicht existieren. Hier ist striktes Grounding (Beschränkung auf vorhandene Daten) notwendig.
Ein KI Produktberatung Anbieter Vergleich hilft dir, die richtige Lösung für deine spezifischen Anforderungen zu finden.
Visueller Vergleich: Admin AI vs. Sales AI
Um die strategische Ausrichtung deines Shops zu planen, hilft dieser direkte Vergleich. Nutze diese Tabelle, um zu entscheiden, wo du investieren musst – und erkenne, dass beide Bereiche unterschiedliche, aber komplementäre Ziele verfolgen.
| Feature | Admin AI (Shopware Copilot) | Sales AI (Digital Assistant) |
|---|---|---|
| Zielgruppe | Shop-Manager, Content-Manager | Endkunde, Website-Besucher |
| Hauptziel | Zeitersparnis, Prozessoptimierung | Umsatzsteigerung, Kundenzufriedenheit |
| Beispiel-Funktion | SEO-Beschreibung für Sneaker schreiben | Laufstil abfragen und 3 passende Schuhe empfehlen |
| Technologie | Generative KI (Text/Bild), Klassifizierung | Conversational AI, Decision Trees, LLMs |
| KPI-Einfluss | Senkung der Betriebskosten (OpEx) | Steigerung von Conversion Rate (CR) und AOV |
| Verfügbarkeit | Nativ in Shopware Rise/Evolve/Beyond | Über Plugins oder Drittanbieter-Software |
Zukunftsausblick: Shopware 6.7 und Agentic Commerce
Wer heute in Shopware KI investiert, muss wissen, wohin die Reise geht. Shopware hat eine klare Vision für die Zukunft, die unter dem Begriff Agentic Commerce läuft. Dies wird besonders mit dem kommenden Release von Shopware 6.7 relevant, das laut Shopware und Ecomwise für Mai 2025 geplant ist.
Was ist Agentic Commerce?
Bisher nutzen Menschen KI als Werkzeug (Copilot). In der Zukunft werden KI-Mitarbeiter als KI-Agenten autonom handeln – eine fundamentale Verschiebung in der Art, wie E-Commerce funktioniert.
Im Backend: Ein Agent bemerkt, dass ein Produkt out of stock geht, prüft die Lieferantenpreise und bestellt automatisch nach oder schlägt eine Preiserhöhung vor. Laut Shopware werden diese Agenten Routineentscheidungen selbstständig treffen.
Im Frontend: Der Kunde schickt seinen persönlichen KI-Bot los: Such mir das beste rote Kleid unter 100€ in Größe M. Der Bot des Kunden verhandelt mit dem Bot des Shops – eine völlig neue Form der Customer Journey.

Die Agentic Commerce Alliance
Shopware hat die Agentic Commerce Alliance gegründet, um Standards zu schaffen, damit diese KI-Agenten miteinander kommunizieren können, wie Techintelpro und Agentic-Commerce.org berichten. Für dich als Händler bedeutet das: Dein Shop muss technisch in der Lage sein, nicht nur Menschen (HTML-Frontend), sondern auch Maschinen (API-First) zu bedienen. Shopware 6 ist durch seinen API-First-Ansatz hierfür prädestiniert.
Shopware 6.7: Barrierefreiheit als KI-Enabler
Ein oft übersehener Aspekt von Shopware 6.7 ist die strikte Umsetzung des European Accessibility Act (EAA), wie Shopware dokumentiert. Was hat das mit KI zu tun?
Eine barrierefreie Seite (semantisches HTML, klare Strukturen für Screenreader) ist für KI-Bots viel einfacher zu lesen und zu verstehen. Indem du deinen Shop für Barrierefreiheit optimierst, optimierst du ihn gleichzeitig für die KI-Agenten der Zukunft. Es ist eine Investition, die sich doppelt auszahlt.
Fazit: Automatisiere nicht nur deine Arbeit, sondern deinen Verkauf
Die Analyse der aktuellen Möglichkeiten von Shopware KI zeigt deutlich: Wir stehen an einem Wendepunkt. Die Frage ist nicht mehr, ob du KI einsetzt, sondern wie strategisch du sie nutzt.
Level 1 (Pflicht): Nutze den Shopware AI Copilot in den Plänen Rise/Evolve, um deine internen Kosten zu senken. Lass Produkttexte, Übersetzungen und Bild-Tags von der KI erledigen. Das schafft Freiraum für strategische Aufgaben.
Level 2 (Kür und Umsatztreiber): Investiere die gewonnene Zeit und das Budget in Frontend-KI. Implementiere Guided-Selling-Lösungen oder intelligente Chatbots, die deine Kunden beraten. Hier liegt das ungenutzte Potenzial, um sich von Amazon und Co. abzuheben – durch Beratungskompetenz, die skaliert.
- Prüfe deinen aktuellen Shopware-Plan: Lohnt sich das Upgrade auf Rise für den Copilot?
- Analysiere deine Abbruchraten auf Kategorieseiten: Hohe Raten deuten auf fehlende Orientierung hin – ein Fall für einen Digital Sales Assistant
- Bereite dich auf Shopware 6.7 vor, um technisch (Vite, Vue 3) und rechtlich (EAA) zukunftssicher zu bleiben
- Teste spezialisierte KI-Lösungen für Produktberatung parallel zu den nativen Features
FAQ: Häufige Fragen zu Shopware KI
Nein, die nativen AI Copilot Features erfordern einen kommerziellen Plan (Rise, Evolve oder Beyond) und die Commercial Extension, wie Shopware offiziell bestätigt. Nutzer der Community Edition müssen auf Plugins von Drittanbietern zurückgreifen, um KI-Funktionen zu nutzen.
Der AI Copilot nutzt deine im Shop hinterlegten Daten wie Produktinformationen und Bestellhistorie. Diese werden für die Verarbeitung, etwa Textgenerierung, an externe Provider wie OpenAI gesendet. Shopware versichert, dass diese Daten nicht zum Training der öffentlichen KI-Modelle verwendet werden.
Nein. Eine KI kann Standardanfragen lösen und Kaufberatung leisten durch Guided Selling, aber komplexe Reklamationen oder emotionale Eskalationen benötigen weiterhin menschliche Empathie. Der ideale Mix ist eine KI, die nahtlos an einen Menschen übergibt – ein sogenannter Human Handover, wie es Tools wie Userlike oder Charles anbieten.
Die nativen Features sind in den Mietkosten der kommerziellen Pläne ab ca. 600€ pro Monat für Rise enthalten. Externe Plugins für Guided Selling oder Chatbots haben meist eigene monatliche SaaS-Gebühren, die je nach Nutzungsvolumen und Funktionsumfang variieren.
Der AI Copilot ist ein Backend-Tool, das Händlern bei administrativen Aufgaben hilft wie Content-Erstellung und Datenexport. Ein Digital Sales Assistant ist ein Frontend-Tool, das direkt mit Kunden interagiert und sie durch personalisierte Dialoge zum passenden Produkt führt. Beide Lösungen ergänzen sich optimal.
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