Warum Geschwindigkeit allein nicht mehr reicht
Der deutsche E-Commerce steht an einem fundamentalen Wendepunkt. Jahrelang lautete das Mantra: Schneller ist besser. Ladezeiten unter 200ms, optimierte Core Web Vitals und nahtlose Checkouts waren die Goldstandards, an denen sich jeder Online-Shop messen lassen musste. Doch im Jahr 2026 ist Geschwindigkeit zur Commodity geworden – zur Standardware, die jeder liefert.
Das Problem liegt auf der Hand: Wir haben extrem schnelle, aber dumme Online-Shops gebaut. Sie funktionieren wie hochoptimierte Verkaufsautomaten. Der Kunde muss genau wissen, was er will, die richtigen Filter setzen und hoffen, dass das Ergebnis passt. Das reicht für einfache Produkte – aber nicht für komplexe Kaufentscheidungen.
Hier kommt die Adobe Commerce Cloud ins Spiel – aber nicht so, wie sie meistens verkauft wird. Es geht nicht nur um Adobe Commerce Hosting oder skalierbare Server. Der wahre Wert liegt darin, die Cloud-Infrastruktur als Gehirn zu nutzen, nicht nur als Körper. Wer sich mit KI im E-Commerce beschäftigt, erkennt schnell: Die Zukunft liegt in der intelligenten Beratung.
In diesem umfassenden Guide analysieren wir die Adobe Commerce Cloud aus einer spezifisch deutschen Perspektive. Wir blicken hinter die Marketing-Versprechen von Adobe, beleuchten die echte Kostenstruktur und zeigen auf, wie du die technologische Basis nutzt, um durch AI-gestützte Beratung den entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Wir schließen die Lücke zwischen technischem Hosting und echter Customer Experience – ein Aspekt, den die meisten Wettbewerber komplett ignorieren.
Was ist Adobe Commerce Cloud? Das Fundament verstehen
Um das volle Potenzial der Plattform zu verstehen, müssen wir zunächst die Begrifflichkeiten klären. Viele Nutzer suchen nach Magento Cloud, doch offiziell sprechen wir von einem deutlich komplexeren Ökosystem, das sich 2025 massiv weiterentwickelt hat.
Definition und Evolution: PaaS vs. SaaS im Vergleich
Bis vor kurzem war Adobe Commerce Cloud primär ein Platform-as-a-Service (PaaS) Angebot. Das bedeutete: Adobe stellte die Infrastruktur (basierend auf AWS oder Azure), und du (oder deine Agentur) verwalteten den Code, kümmerten sich um Updates und waren für die gesamte Wartung verantwortlich.
Seit Mitte 2025 hat Adobe jedoch Adobe Commerce as a Cloud Service (SaaS) eingeführt, wie iamtechie.com und valtech.com berichten. Dies markiert einen fundamentalen Architekturwechsel.
| Modell | Beschreibung | Ideal für |
|---|---|---|
| Adobe Commerce on Cloud (PaaS) | Die klassische Version mit maximaler Flexibilität und vollem Zugriff auf den Code. Du bist für Updates und Patches verantwortlich. | Komplexe, stark angepasste B2B-Szenarien mit individuellen Anforderungen |
| Adobe Commerce as a Cloud Service (SaaS) | Die neue versionless Architektur. Adobe managt den Core, Updates passieren automatisch. Anpassungen erfolgen ausschließlich über den App Builder und APIs. | Unternehmen, die schnelle Time-to-Market und reduzierten Wartungsaufwand priorisieren |
Der Tech-Stack: Mehr als nur Server
Wenn wir über Magento Cloud Hosting sprechen, kaufst du nicht einfach Webspace. Du erhältst einen integrierten High-Performance-Stack, der speziell für Enterprise-E-Commerce konzipiert wurde. Die einzelnen Komponenten arbeiten nahtlos zusammen und bieten Funktionalitäten, die weit über klassisches Hosting hinausgehen.
- Infrastruktur: Gehostet auf AWS oder Microsoft Azure. Für deutsche Kunden entscheidend: Du kannst dedizierte Regionen wählen, wie adobe.com bestätigt.
- CDN & Edge: Fastly ist tief integriert und dient nicht nur als Content Delivery Network, sondern auch als Web Application Firewall (WAF) und für Image Optimization (IO), laut adobe.com.
- Edge Delivery Services: Neu hinzugekommen sind diese Services, die Inhalte direkt an der Edge rendern. Das führt zu extremen Performance-Sprüngen mit Lighthouse Scores von 90-100, wie elogic.co und ziffity.com dokumentieren.
- Datenbank & Suche: MySQL (MariaDB) und Redis sind Standard. Wichtig: Seit 2025 wird Elasticsearch in der Cloud-Version durch OpenSearch ersetzt, gemäß adobe.com.
- Message Queues: RabbitMQ sorgt für die asynchrone Verarbeitung von Bestellungen und Daten – essenziell für Skalierbarkeit bei Lastspitzen, wie adobe.com erläutert.
Cloud vs. On-Premise: Der strategische Vergleich
Viele deutsche Mittelständler zögern noch bei der Cloud-Migration. Die Frage lautet oft: Warum nicht einfach Magento Open Source auf einem eigenen Server bei Hetzner hosten? Hier ist der strategische Vergleich, der die Unterschiede verdeutlicht. Wenn du die Shopware Hosting Kosten kennst, wirst du die Parallelen erkennen.
| Feature | Adobe Commerce Cloud (PaaS/SaaS) | On-Premise / Self-Hosted |
|---|---|---|
| Lizenzmodell | Inklusive Hosting, Support & B2B-Features | Kostenlos (Software), aber hohe Hosting/Dev-Kosten |
| Infrastruktur | Auto-Scaling (AWS/Azure), 99.99% SLA | Statisch (muss manuell skaliert werden) |
| CDN & Security | Fastly CDN & WAF inklusive & vorkonfiguriert | Muss separat lizenziert und konfiguriert werden |
| Updates | Automatisch (SaaS) oder Git-Workflow (PaaS) | Manuell (hohes Risiko & Aufwand) |
| Time-to-Market | Schnell durch Pre-Provisioning | Langsam (Server-Setup notwendig) |
| Support | Adobe Gold Support (24/7) | Community Support oder Agentur-Abhängigkeit |
Der German Check: DSGVO und Datensouveränität
Ein massives Thema für deutsche Unternehmen ist die Angst vor dem US-Cloud-Act und DSGVO-Verstößen. Hier bietet Adobe Commerce Cloud spezifische Lösungen, die in der internationalen Berichterstattung oft übersehen werden, für den deutschen Markt aber absolut entscheidend sind.
Server-Standort Frankfurt: Adobe nutzt die AWS Region eu-central-1 (Frankfurt) und Azure Germany Regionen. Das bedeutet, dass die physischen Daten – Datenbanken, Files, Backups – deutschen Boden nicht verlassen müssen. Laut mgt-commerce.com ist dies für deutsche Enterprise-Kunden oft nicht verhandelbar.
GDPR Compliance: Die Plattform bietet native Tools zur Erfüllung von DSGVO-Anfragen wie das Recht auf Vergessenwerden und Datenexport-Funktionen. Adobe fungiert als Auftragsverarbeiter mit entsprechenden DPA (Data Processing Agreements), wie die offizielle adobe.com Dokumentation und adobe.com bestätigen.
Integrierte Sicherheit: Durch die Integration von Fastly WAF werden DDoS-Attacken oft schon abgefangen, bevor sie das Rechenzentrum in Frankfurt überhaupt erreichen. Das reduziert nicht nur Risiken, sondern entlastet auch dein internes IT-Team erheblich.

Adobe Commerce Cloud (Frankfurt Region) – AWS eu-central-1 oder Azure Germany als physische Basis für alle Daten und Anwendungen
DSGVO/Security – Native Tools für Datenschutz-Anfragen, DPA-Verträge und Fastly WAF für integrierte Sicherheit
App Builder Integration – Generative AI für echte Verkaufsberatung, die über einfache Produktsuche hinausgeht
Die versteckten Kosten von Standard Cloud Hosting
Wenn du nach Adobe Commerce Hosting suchst, wirst du oft mit intransparenten Preisen konfrontiert. Um eine fundierte Entscheidung zu treffen, müssen wir das Preismodell offenlegen – denn die Kostenstruktur unterscheidet sich fundamental von klassischem Hosting.
Das GMV-Modell erklärt
Anders als klassisches Hosting, das nach CPU-Kernen und RAM berechnet wird, basiert Adobe Commerce Cloud auf deinem Gross Merchandise Value (GMV) – also deinem Umsatz. Es ist ein Erfolgsmodell: Je mehr du verkaufst, desto mehr zahlst du. Das kann Segen oder Fluch sein, abhängig von deiner Wachstumsstrategie.
Laut eesel.ai und weiteren Marktanalysen ergeben sich folgende Preisstrukturen für 2025/2026:
Einstiegspreis pro Jahr für kleinere Enterprise-Shops
Mittleres Segment für wachsende Unternehmen
Etablierte E-Commerce-Player
Enterprise-Tier mit individueller Verhandlungsbasis
Diese Zahlen zeigen: Adobe Commerce Cloud ist kein günstiges Einstiegsprodukt. Es richtet sich an Unternehmen, die bereits signifikante Umsätze generieren oder ambitionierte Wachstumsziele verfolgen. Der Vergleich mit Shopware Agentur Kosten kann hier aufschlussreich sein.
Das Vending Machine Problem
Hier liegt die eigentliche Gefahr: Wenn du 100.000 Dollar im Jahr für die Cloud zahlst, aber deinen Shop nur als schnellen Katalog betreibst, verbrennen du Geld. Standard-Hosting liefert dir hohe Uptime, schnelle Ladezeiten und Sicherheit – aber es liefert keine bessere Conversion Rate durch Intelligenz.
Ein Kunde, der auf deiner Seite landet und nicht genau weiß, welches Ersatzteil oder welches komplexe B2B-Produkt er braucht, ist verloren – egal wie schnell die Seite lädt. Die Infrastruktur ist da, aber sie wird dumm genutzt. Du hast einen Ferrari gekauft und fährst damit nur zum Bäcker.
Die Lösung liegt nicht in noch schnelleren Servern, sondern in intelligenter Beratung. Genau hier setzt die KI-Produktberatung als Conversion-Booster an – sie verwandelt passive Kataloge in aktive Verkaufsberater.
Der Game Changer: AI Product Consultation
Hier differenzierst du dich vom Wettbewerb. Anstatt Adobe Commerce Cloud nur als Hosting-Plattform zu sehen, nutzen wir die Architektur als Basis für intelligente Beratung – das ist der eigentliche Gamechanger, den die meisten Anbieter übersehen.
Warum ein schneller Server nicht reicht
Im deutschen B2B-Markt – ob Maschinenbau, Elektrotechnik oder Chemie – ist das Produktwissen komplex. Ein einfacher Suchschlitz (auch mit OpenSearch) findet Produkte nur, wenn der Kunde den exakten Namen kennt. Das ist in der Realität selten der Fall.
Das typische Szenario: Ein Einkäufer sucht Dichtung für Hochdruckpumpe Serie X, aber säurebeständig. Eine Standard-Magento-Suche zeigt entweder 500 Dichtungen oder Keine Ergebnisse. Eine intelligente Cloud-Lösung hingegen versteht den Kontext, fragt nach (Welche Säure? Welche Temperatur?) und führt zum exakt passenden Produkt.
Dieses Prinzip der digitalen Produktberatung ist der Schlüssel zur Differenzierung. Es geht nicht mehr darum, Produkte zu zeigen – es geht darum, Probleme zu lösen.
Chatbots vs. echte AI-Consultants
Es ist entscheidend, zwischen den FAQ-Bots, die viele Hoster als Add-on anbieten, und echter Generative AI zu unterscheiden. Der Unterschied ist fundamental und wirkt sich direkt auf Conversion und Kundenzufriedenheit aus. Wie calls9.com erläutert, liegt der Unterschied primär im Kontextverständnis und der Lernfähigkeit.
| Feature | Traditioneller Chatbot | Generative AI Consultant |
|---|---|---|
| Technologie | Skripte / Entscheidungsbäume | LLMs (Large Language Models) & RAG |
| Verständnis | Nur Keywords erkennen | Kontext, Nuancen & Kaufabsicht verstehen |
| Lernfähigkeit | Manuelle Updates nötig | Lernt aus Interaktionen & Produktdaten |
| Primäres Ziel | Support-Tickets reduzieren | Verkauf abschließen & aktiv beraten |
| User Experience | Frustrierend (Ich habe Sie nicht verstanden) | Natürlich, wie ein Verkäufer im Laden |
| Conversion-Impact | Minimal bis negativ | Nachweisbar 15-40% höhere Conversion |
Der Unterschied wird besonders deutlich, wenn du KI-Produktberatung als Chatbot-Alternative betrachtest. Moderne AI-Lösungen sind keine aufgebohrten FAQ-Systeme – sie sind echte digitale Verkaufsberater.

Die technische Integration: App Builder als Schlüssel
Wie setzt du das in der Adobe Commerce Cloud praktisch um? Hier zeigt sich die Stärke der neuen Architektur. Du musst keine schweren Module mehr in den Core installieren, die Updates blockieren und technische Schulden aufbauen.
Du nutzt den Adobe App Builder (früher Project Firefly). Diese Plattform ermöglicht es, AI-Funktionalität komplett entkoppelt vom Core zu entwickeln und zu betreiben – mit massiven Vorteilen für Wartbarkeit und Performance.
- Serverless Architecture: Deine AI-Logik läuft auf Adobes I/O Runtime (Serverless), nicht auf deinem Magento-Server. Das garantiert, dass die Performance deines Shops nicht leidet, selbst wenn die AI komplexe Berechnungen durchführt, wie webkul.com bestätigt.
- API Mesh: Der App Builder zieht Daten aus deinem Adobe Commerce Katalog (Live-Preise, Lagerbestand, Produktattribute) und kombiniert sie mit dem Wissen des LLMs in Echtzeit.
- Sicherheit: Da alles innerhalb der Adobe-Infrastruktur läuft, bleiben die Daten im sicheren Ökosystem – entscheidend für die DSGVO-Compliance und das Vertrauen deutscher Kunden.
- Skalierbarkeit: Die serverlose Architektur skaliert automatisch mit der Nachfrage, ohne dass du manuelle Eingriffe vornehmen musst.
Die Integration von KI-gestützter Produktberatung folgt ähnlichen Prinzipien, unabhängig von der verwendeten E-Commerce-Plattform. Der App Builder macht diese Integration bei Adobe Commerce besonders elegant.
Use Case: Der digitale Anwendungsberater
Ein konkretes Beispiel verdeutlicht das Potenzial: Ein deutscher Werkzeughersteller nutzt den App Builder, um einen Digitalen Anwendungsberater zu bauen. Der Ablauf zeigt, wie die verschiedenen Komponenten zusammenspielen:
Der Kunde lädt ein Foto eines defekten Bauteils hoch. Die AI (gehostet in der App Builder Umgebung in Frankfurt) analysiert das Bild mittels Computer Vision, gleicht es mit 250.000 SKUs im Katalog ab und schlägt nicht nur das passende Ersatzteil vor, sondern auch das benötigte Installationswerkzeug – alles in Echtzeit, ohne den Shop zu verlangsamen.
Das Ergebnis: Eine Conversion-Rate-Steigerung von 34% bei komplexen Produktanfragen und eine drastische Reduktion von Retouren durch Fehlkäufe. Die Shopware Conversion Optimierung zeigt vergleichbare Erfolge mit ähnlichen Ansätzen.
Verwandle deinen Adobe Commerce Shop von einem schnellen Katalog in einen intelligenten Berater. Unsere AI-Lösung integriert sich nahtlos via App Builder und steigert nachweislich Conversion und Kundenzufriedenheit.
Jetzt AI-Beratung entdeckenBuying Guide: Die richtige Hosting-Wahl treffen
Solltest du direkt zu Adobe gehen oder einen Managed Hoster wählen? Die Antwort hängt von deiner Unternehmensgröße, deinem technischen Know-how und deinen spezifischen Anforderungen ab. Hier ist eine detaillierte Entscheidungshilfe.
Option A: Adobe Commerce Cloud direkt
Best für: Große Enterprise-Kunden mit mehr als 10 Millionen Dollar GMV, die alles aus einer Hand wollen und die Ressourcen haben, die Plattform voll auszuschöpfen.
- Vorteil: Voller Zugriff auf SaaS-Features (ACCS), Edge Delivery Services und native App Builder Integration ohne Einschränkungen
- Vorteil: Direkter Support von Adobe mit garantierten SLAs und Eskalationswegen
- Vorteil: Frühzeitiger Zugang zu neuen Features und Beta-Programmen
- Nachteil: Höherer Einstiegspreis und laufende Kosten
- Nachteil: Support ist oft englischsprachig (außer du buchst dedizierte Account Manager)
- Nachteil: Komplexität erfordert spezialisiertes internes oder externes Know-how
Option B: Managed Magento Hosting
Best für: Mittelstand mit 1-10 Millionen Dollar GMV, der spezifischen deutschen Support braucht und möglicherweise noch nicht bereit für die volle Cloud-Migration ist.
- Vorteil: Oft günstigerer Einstieg mit flexibleren Vertragslaufzeiten
- Vorteil: Deutschsprachiger Tech-Support mit lokaler Erreichbarkeit
- Vorteil: Server garantiert in Deutschland mit entsprechender vertraglicher Absicherung
- Nachteil: Man muss Lizenzen oft separat bringen (Bring Your Own License)
- Nachteil: Kein direkter Zugriff auf native SaaS-Features wie Edge Delivery Services in vollem Umfang
- Nachteil: Abhängigkeit vom Hosting-Partner bei Updates und Wartung
Die Wahl ähnelt der Entscheidung bei anderen Plattformen. Wer einen Shopware Chatbot 2025 evaluiert, steht vor vergleichbaren Überlegungen bezüglich Eigenentwicklung versus Managed Solution.
Checkliste für deutsche Entscheider
Bevor du dich entscheidest, solltest du diese kritischen Fragen klären. Sie helfen dir, die richtige Wahl für dein Unternehmen zu treffen:
- Data Residency: Steht im Vertrag explizit Hosting Location: Frankfurt/Germany? Lass dir das schriftlich bestätigen, nicht nur mündlich zusichern.
- AI-Readiness: Unterstützt der Hoster moderne API-Architekturen (GraphQL, API Mesh) für High-Concurrency-Anfragen? Oder bricht der Server zusammen, wenn 1000 Kunden gleichzeitig die AI befragen?
- SaaS-Pfad: Bietet der Partner eine klare Migrationsstrategie hin zu Adobe Commerce as a Cloud Service? Wer jetzt noch auf reine On-Premise-Architekturen setzt, baut technische Schulden auf, die später teuer werden.
- Support-Sprache: Ist deutschsprachiger Support verfügbar – und zu welchen Zeiten? Für kritische E-Commerce-Operationen ist 24/7-Erreichbarkeit oft unverzichtbar.
- Referenzen: Hat der Partner Erfahrung mit vergleichbaren Projekten in deiner Branche? Lass dir konkrete Case Studies zeigen.
Für den laufenden Betrieb ist auch der Shopware Kundenservice ein guter Benchmark – die Prinzipien für exzellenten Support gelten plattformübergreifend. Auch der Shopware Kundensupport Guide bietet wertvolle Einblicke.

Die Evolution der E-Commerce Assistenz
Um die strategische Bedeutung von AI-Consultation zu verstehen, hilft ein Blick auf die Evolution der Kundenunterstützung im E-Commerce. Die Entwicklung zeigt klar, wohin die Reise geht – und warum du jetzt handeln solltest.
| Dimension | Standard Magento Suche | Traditioneller Chatbot | AI Consultation (Next Level) |
|---|---|---|---|
| Kontextverständnis | Keine – nur Keyword-Matching | Begrenzt – vordefinierte Pfade | Vollständig – versteht Absicht und Nuancen |
| Datennutzung | Produktkatalog durchsuchen | FAQ-Datenbank abfragen | Live-Katalog + Kundenhistorie + externes Wissen |
| Beratungstiefe | Filter anwenden, sortieren | Einfache Fragen beantworten | Komplexe Kaufentscheidungen begleiten |
| Personalisierung | Keine oder regelbasiert | Minimal (Name einsetzen) | Echte 1:1-Beratung basierend auf Kontext |
| Conversion-Impact | Baseline | Neutral bis leicht negativ | +15-40% nachgewiesen |
| Kundenzufriedenheit | Frustration bei komplexen Suchen | Frustration bei Abweichungen | Hohe Zufriedenheit durch echte Hilfe |
Diese Evolution spiegelt einen fundamentalen Wandel wider: Vom passiven Informationsanbieter zum aktiven Verkaufsberater. Die Unternehmen, die diesen Wandel jetzt vollziehen, werden die Gewinner der nächsten Jahre sein. Wer KI im Vertrieb strategisch einsetzt, verschafft sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil.
Datensouveränität als Wettbewerbsvorteil
Für deutsche Unternehmen ist die Frage der Datensouveränität kein Nice-to-have – sie ist geschäftskritisch. Kunden, Partner und Regulierungsbehörden erwarten DSGVO-Konformität nicht nur als Lippenbekenntnis, sondern als gelebte Praxis.
Die gute Nachricht: Mit der richtigen Konfiguration der Adobe Commerce Cloud kannst du diese Anforderung nicht nur erfüllen, sondern als aktiven Wettbewerbsvorteil nutzen. Während Wettbewerber mit US-basierten Lösungen rechtliche Unsicherheiten haben, kannst du mit Alle Daten bleiben in Deutschland werben.
Achten laut Umfragen aktiv auf den Serverstandort bei Online-Käufen
Bei expliziter Kommunikation von deutschem Hosting im Checkout
Bei transparenter Datenschutzkommunikation im B2B-Bereich
Mit vertraglich fixiertem Frankfurt-Hosting und DPA
Fazit: Infrastruktur ist Pflicht, Intelligenz ist Kür
Die Entscheidung für Adobe Commerce Cloud im Jahr 2026 ist keine reine Hosting-Entscheidung mehr. Wer nur auf Uptime und Ladezeiten schaut, kauft eine Commodity – etwas, das jeder Wettbewerber auch liefern kann. Die wahre Differenzierung liegt woanders.
Die wahre Power der Plattform liegt in der Entkopplung: Erstens der Körper – eine hochskalierbare, sichere Infrastruktur (SaaS/PaaS) in Frankfurt, die den DSGVO-Standards entspricht und technische Exzellenz garantiert. Zweitens das Gehirn – eine über den App Builder integrierte AI-Schicht, die das Wissen deiner besten Verkäufer digitalisiert und unbegrenzt skalierbar macht.
Die Handlungsempfehlung ist klar: Migriere nicht einfach nur in die Cloud, um Server zu sparen oder Wartungsaufwand zu reduzieren. Nutze den Wechsel auf Adobe Commerce as a Cloud Service, um deine Customer Experience fundamental zu verändern. Baue keine bessere Suchmaschine – baue den besten digitalen Berater deiner Branche.
Denn am Ende des Tages kaufen Kunden nicht bei dem schnellsten Shop. Sie kaufen bei dem Shop, der ihre Probleme versteht und löst. Und genau das ermöglicht die Kombination aus solider Cloud-Infrastruktur und intelligenter AI-Beratung.
FAQ: Häufige Fragen zu Adobe Commerce Cloud
Ja, mit der richtigen Konfiguration. Adobe bietet Hosting in der AWS Region Frankfurt (eu-central-1) und Azure Germany an. Die Plattform enthält native DSGVO-Tools für Löschanfragen und Datenexport. Wichtig: Lass die Hosting-Location Frankfurt explizit im Vertrag festschreiben und stelle sicher, dass entsprechende Data Processing Agreements (DPA) vorliegen.
Die Kosten basieren auf deinem Gross Merchandise Value (GMV). Für Unternehmen unter 1 Million Dollar GMV beginnen die Preise bei etwa 40.000-55.000 Dollar pro Jahr. Bei 5-10 Millionen Dollar GMV liegen die Kosten zwischen 80.000-120.000 Dollar. Große Enterprise-Kunden mit über 25 Millionen Dollar GMV zahlen 190.000 Dollar aufwärts, wobei individuelle Verhandlungen möglich sind.
PaaS (Platform-as-a-Service) gibt dir volle Code-Kontrolle, aber du bist für Updates verantwortlich. SaaS (Software-as-a-Service), seit 2025 als Adobe Commerce as a Cloud Service verfügbar, ist versionless – Adobe managt den Core automatisch. Anpassungen erfolgen nur noch über den App Builder und APIs. SaaS eignet sich für Unternehmen, die schnelle Time-to-Market priorisieren; PaaS für komplexe, stark individualisierte B2B-Projekte.
Die empfohlene Methode ist der Adobe App Builder (früher Project Firefly). Deine AI-Logik läuft serverless auf Adobes I/O Runtime, getrennt vom Magento-Core. Über API Mesh verbindest du Live-Katalogdaten mit LLM-basierter Beratung. Diese Architektur garantiert, dass Shop-Performance und AI-Funktionalität sich nicht gegenseitig beeinträchtigen – und alles DSGVO-konform in der EU bleibt.
Für Unternehmen mit 1-10 Millionen Euro Jahresumsatz kann sich Adobe Commerce Cloud lohnen – wenn du die Plattform strategisch nutzt. Reines Hosting rechtfertigt die Kosten selten. Der ROI entsteht durch die Kombination aus Enterprise-Features (B2B-Funktionen, Edge Delivery) und AI-Integration. Alternativ kann Managed Magento Hosting mit eigener Lizenz günstiger sein, bietet aber weniger native Features.
Lass uns gemeinsam analysieren, wie du Adobe Commerce Cloud mit AI-gestützter Produktberatung kombinieren kannst. Wir zeigen dir, wie du aus deinem Shop einen echten digitalen Verkaufsberater machst – DSGVO-konform und mit messbarem ROI.
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