Shopify KI 2025: Mehr als Chatbots – So revolutionierst du Verkauf

Shopify KI 2025: Lerne, wie du KI nicht nur für Support, sondern für aktiven Verkauf nutzt. Inklusive DSGVO-Checkliste & Prompt-Guide für deutsche Shops.

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Lasse Lung
CEO & Co-Founder bei Qualimero
6. Januar 202618 Min. Lesezeit

Warum KI im E-Commerce 2025 über Erfolg entscheidet

Stell dir vor, du betrittst ein physisches Geschäft. Niemand begrüßt dich. Du irrst durch die Gänge, suchst nach einem Produkt, findest es nicht und gehst wieder. Das ist die Realität in 98 % aller Onlineshops heute. Wir haben Jahre damit verbracht, Traffic zu kaufen, aber kaum Zeit investiert, diesen Traffic intelligent zu empfangen. Hier kommt KI im E-Commerce ins Spiel – und verändert die Spielregeln grundlegend.

Hier kommt Shopify KI (Künstliche Intelligenz) ins Spiel. Doch Vorsicht: Wir sprechen hier nicht mehr nur davon, E-Mails von ChatGPT schreiben zu lassen oder Pixel in Produktbildern zu verschieben. Im Jahr 2025 findet ein massiver Shift statt. Die Technologie bewegt sich von der Backend-Effizienz (Zeit sparen) hin zur Frontend-Sales-Performance (Geld verdienen). Laut IceCube Digital entwickeln sich KI-Agenten zunehmend von passiven Tools zu proaktiven Verkaufsassistenten.

Während die meisten Händler KI noch als nettes Gimmick oder reines Support-Tool betrachten, nutzen Marktführer KI für Shopify bereits, um ihre besten Verkäufer zu digitalisieren. Der Unterschied? Sie verstehen, dass die wahre Revolution nicht im Backend stattfindet, sondern direkt an der Schnittstelle zum Kunden.

In diesem umfassenden Guide erfährst du, wie du die native Shopify künstliche Intelligenz (Magic & Sidekick) meisterst, warum die meisten KI-Chatbots Geldverschwendung sind und wie du mit einer neuen Generation von AI Shopify Tools deine Conversion-Rate massiv steigerst – und das alles unter Berücksichtigung der strengen deutschen DSGVO-Standards.

Der KI-Shift im E-Commerce 2025
3-4x
Höhere Conversion

Nutzer mit KI-Interaktion konvertieren bis zu 4x häufiger als ohne

98%
Unberatene Shops

Der Großteil aller Onlineshops bietet keine aktive Verkaufsberatung

70%
Kaufabbrüche

Durch fehlende Beratung und Produktüberforderung im Shop

Die Basis: Shopifys native KI-Tools im Überblick

Bevor wir in die fortgeschrittenen Strategien eintauchen, müssen wir das Fundament verstehen. Shopify hat massiv in eigene KI-Lösungen investiert. Diese sind kostenlos in deinem Plan enthalten und bilden die Basis deiner KI-Strategie. Im Vergleich zu anderen Plattformen – wie im Shopware vs Shopify Vergleich deutlich wird – bietet Shopify eine der ausgereiftesten nativen KI-Integrationen.

Shopify Magic: Dein Content-Produzent auf Steroiden

Shopify Magic ist eine Suite von KI-Funktionen, die direkt in den Admin-Bereich integriert ist. Sie basiert auf großen Sprachmodellen (LLMs) und ist darauf trainiert, E-Commerce-spezifische Aufgaben zu erledigen. Wie Quora und WholesaleHelper bestätigen, gehört Shopify Magic zu den fortschrittlichsten nativen E-Commerce-KI-Lösungen am Markt.

Was Shopify Magic kann:

  • Produktbeschreibungen: Generiert Texte basierend auf Stichpunkten und Keywords – ideal für große Kataloge
  • E-Mail-Marketing: Erstellt Entwürfe für Newsletter und Kampagnen (via Shopify Email)
  • Bildbearbeitung: Entfernt Hintergründe oder tauscht sie durch KI-generierte Szenen aus (Scene Manipulation). Laut FirstPier ist diese Funktion besonders für Händler ohne Fotostudio wertvoll
  • Blog-Posts: Hilft bei der Ideensammlung und Gliederung von Artikeln
Prompt-TypBeispielErgebnis
Schlechter PromptSchreibe eine Beschreibung für eine Hautcreme.Zu reißerisch, generisch, unglaubwürdig für DACH
Guter Prompt (DACH)Rolle: Dermatologe. Produkt: Sensitive Hautcreme. Zielgruppe: Frauen 30-50 in Deutschland. Ton: Professionell, empathisch, Sie-Ansprache. Vermeide Superlative. Fokus: Inhaltsstoffe.Sachlich, vertrauenswürdig, kulturell passend

Shopify Sidekick: Dein Admin-Assistent für den Alltag

Während Magic Inhalte erstellt, ist Shopify Sidekick dein operativer Assistent. Er lebt als Chat-Fenster in deinem Admin-Bereich und versteht Kontext. Wie Retail Tech Innovation Hub berichtet, wurde Sidekick speziell für die Bedürfnisse von E-Commerce-Managern entwickelt.

Was Shopify Sidekick kann:

  • Datenanalyse: Warum sind meine Verkäufe letzte Woche um 10% gefallen? Sidekick analysiert die Daten und liefert Hypothesen
  • Konfiguration: Erstelle einen Rabattcode für 20% auf alle Winterjacken. Sidekick führt die Aktion direkt aus
  • Design-Änderungen: Ändere das Theme auf Summer Sale Layout. – Auch komplexe Anpassungen werden unterstützt

Update 2025: Shopify hat Sidekick massiv für den europäischen Markt ausgerollt und unterstützt nun nativ die deutsche Sprache. Das beseitigt eine der größten Barrieren für hiesige Händler. Laut Eesel.ai und Retail Times UK ist die deutsche Sprachunterstützung jetzt auf Enterprise-Niveau.

Shopify Magic und Sidekick im Admin-Dashboard für Produktivität

Die drei Ebenen der KI in Shopify: Deine Differenzierung

Um den Markt wirklich zu verstehen, müssen wir KI für Shopify in drei Evolutionsstufen unterteilen. Die meisten Händler stecken auf Ebene 1 oder 2 fest. Dein Wettbewerbsvorteil liegt auf Ebene 3. Diese Strategie folgt dem Prinzip der spezialisierten KI-Beratung, die weit über Standard-Automatisierung hinausgeht.

Level 1: Backend und Produktivität – Der Standard

Hier befinden sich Shopify Magic, Sidekick und SEO-Tools. Das Ziel ist reine Zeitersparnis durch Automatisierung von Admin-Aufgaben. Der ROI ist schwer messbar – es geht eher um Kostensenkung durch weniger Arbeitszeit. Die meisten Händler bleiben auf diesem Level stecken, weil sie den nächsten Schritt nicht kennen.

Level 2: Customer Support und Reaktion – Der Status Quo

Hier finden wir die klassischen Chatbots wie Tidio oder Gorgias, die laut Eesel.ai und BrandCrock zu den beliebtesten Support-Lösungen gehören. Das Ziel ist die Reduzierung von Support-Tickets durch Beantwortung von Fragen wie Wo ist mein Paket? oder Wie sind die Retourenbedingungen?.

Das Problem bei Level-2-Lösungen: Sie arbeiten im reaktiven Modus. Der Kunde muss ein Problem haben und fragen. Ein Support-Bot verkauft selten – er löst Probleme, aber er inspiriert nicht. Wenn du verstehen willst, wie KI im Kundenservice funktioniert, ist das ein guter Startpunkt – aber nicht das Endziel.

Level 3: Product Consultation – Der Blue Ocean

Hier liegt die Zukunft. Dies sind KI-Lösungen, die nicht warten, bis der Kunde ein Problem hat, sondern aktiv beraten – wie ein guter Verkäufer im Laden. Laut Kortical und YouTube-Analysen zeigen Händler mit proaktiver KI-Beratung signifikant bessere Ergebnisse als die Konkurrenz.

  • Ziel: Umsatzsteigerung (Conversion Rate und AOV)
  • Funktion: Bedarfsanalyse, Produktempfehlung, Einwandbehandlung
  • Modus: Proaktiv – Die KI fragt: Suchen Sie etwas für trockene oder ölige Haut?

Warum das wichtig ist: In Deutschland haben wir eine hohe Retourenquote. Eine KI, die vor dem Kauf berät, sorgt dafür, dass das richtige Produkt im Warenkorb landet. Das senkt Retouren und steigert den Gewinn massiv. Dieses Konzept der KI-Produktberatung 2025 geht weit über einfache Chatbots hinaus.

Die drei Ebenen der Shopify KI Evolution
1
Level 1: Backend

Shopify Magic, Sidekick, SEO-Tools – Fokus auf Zeitersparnis und interne Effizienz

2
Level 2: Support

Reaktive Chatbots wie Tidio oder Gorgias – Beantwortet FAQ und Bestellstatus

3
Level 3: Sales

Proaktive KI-Beratung – Bedarfsanalyse, Empfehlungen und aktiver Verkauf

Top KI-Apps für Shopify: Ein kategorisierter Überblick

Der Shopify App Store ist voll von AI-Labeln. Hier trennen wir die Spreu vom Weizen, basierend auf den drei Ebenen. Ähnlich wie beim Shopware KI Guide ist die richtige Kategorisierung entscheidend für den Erfolg.

Kategorie A: Marketing und Visuals auf Level 1

Klaviyo ist der Platzhirsch im E-Mail-Marketing und nutzt KI für Predictive Analytics (wann kauft der Kunde wieder?) sowie zur Generierung von Betreffzeilen. Laut CartCoders gehört Klaviyo zu den Must-Have-Tools für datengetriebenes Marketing.

CreatorKit und Photoroom sind unverzichtbar für deutsche Händler, die hochwertige Produktfotos brauchen, ohne ein Studio zu mieten. Die KI generiert Hintergründe, die perfekt zur Markenästhetik passen. Für Shops mit großen Katalogen eine echte Zeitersparnis.

Kategorie B: Support und FAQ auf Level 2

Gorgias und Tidio sind exzellent, um den Support-Aufwand zu minimieren. Sie nutzen KI, um Tickets zu klassifizieren und Standardantworten zu geben. OptiMonk bestätigt, dass diese Tools die Support-Kosten um bis zu 50% senken können.

Die Limitierung: Sie sind oft Ticket-fokussiert, nicht Sales-fokussiert. Wenn du wissen willst, wie du Shopware Support automatisieren kannst, gelten ähnliche Prinzipien – aber der echte Hebel liegt woanders.

Kategorie C: Die neue Generation der Verkaufsberatung

Hier wird es spannend. Händler stehen oft vor der Wahl: Statisches Quiz vs. Dynamische KI. Diese Entscheidung hat massive Auswirkungen auf deine Conversion-Rate und den langfristigen Erfolg deines Shops.

Der alte Weg: Statische Quiz-Apps

Quiz-Apps wie Octane AI waren lange der Goldstandard. Laut AI Quiz to Cart und AcquireConvert sammeln sie wertvolle Zero-Party-Data (Kundenpräferenzen). Der Nachteil: Sie sind linear. Wenn der Kunde eine Frage hat, die nicht im Quiz steht (Kann ich das auch bei Neurodermitis nutzen?), bricht der Prozess ab. Das Quiz ist ein Monolog, kein Dialog.

Der neue Weg: Conversational AI für echte Beratung

Diese Tools nutzen LLMs (wie GPT-4), die mit deinem Produktkatalog trainiert sind. Gorgias, EComposer und SoftPulse Infotech zeigen, dass Conversational AI die Zukunft der E-Commerce-Beratung darstellt.

Der Vorteil: Echte Konversation. Die KI versteht Kontext, Nuancen und kann auf Rückfragen eingehen. Im Gegensatz zu einem Quiz kann die KI überzeugen. Sie kann erklären, warum Produkt A besser ist als Produkt B, basierend auf den spezifischen Angaben des Kunden. Das ist der Kern eines modernen AI Produktberaters.

FeatureStandard Chatbot (Support)KI-Verkaufsberater (Sales)
Primäres ZielProbleme lösen (Ticketvermeidung)Umsatz generieren (Conversion)
InteraktionReaktiv (Wartet auf Frage)Proaktiv (Geht auf Kunden zu)
WissenStatische FAQs und BestellstatusTiefes Produktwissen und Verkaufspsychologie
DatenbasisWo ist mein Paket?Was passt zu meinem Stil?
TechnologieOft regelbasiert / Einfache NLPLLM (Large Language Model) / Kontext-basiert
ImpactSpart KostenSteigert Umsatz und AOV

Deep Dive: Wie KI-Consultation wirklich funktioniert

Warum ist der Sprung von Level 2 (Support) auf Level 3 (Consultation) so gewaltig? Schauen wir uns ein konkretes Szenario an, das den Unterschied deutlich macht. Diese Art der Beratung gehört zu den Kernkonzepten von KI Chatbots im Conversational Commerce.

Szenario: Der Kunde sucht Laufschuhe

Der klassische Weg mit Filter und Suche:

Der Kunde nutzt die Suche (Laufschuhe rot) oder Filter (Größe 42, Preis bis 100€). Das Ergebnis: Er sieht 50 Schuhe. Er ist überfordert (Paradox of Choice). Er kauft nichts oder bestellt drei Paare zur Auswahl – Retoure vorprogrammiert.

Der Weg mit KI-Consultation:

Der Kunde landet auf der Seite. Die KI (unten rechts oder als Pop-up) meldet sich: Hey! Suchst du Schuhe für Asphalt, Waldwege oder das Laufband?

  1. Bedarfsanalyse: Kunde: Eher Wald, aber manchmal auch Straße. Und ich habe breite Füße.
  2. Experten-Matching: Die KI scannt den Katalog nicht nur nach Tags, sondern nach Eigenschaften. Sie weiß aus den Produktbeschreibungen, welche Modelle Wide Fit sind und Hybrid-Sohlen haben.
  3. Empfehlung mit Begründung: Ich empfehle dir den TrailMaster 3000. Er hat eine gedämpfte Sohle für Asphalt, aber genug Grip für den Wald. Zudem ist er im Vorfußbereich extra weit geschnitten, was bei deinen breiten Füßen Druckstellen verhindert.
  4. Cross-Sell: Da du im Wald läufst: Brauchst du noch Imprägnierspray gegen Nässe?

Das Ergebnis: Der Kunde fühlt sich verstanden. Die Kaufwahrscheinlichkeit steigt massiv. Laut HelloRep.ai zeigen Studien bis zu 4x höhere Conversion Rates bei Interaktion mit KI-Beratern. Die Retourenquote sinkt, weil das Produkt passt.

KI-Verkaufsberater führt Kunden durch personalisierte Produktberatung

Wichtig für Deutschland: KI und DSGVO als Trust-Faktor

Dies ist der Punkt, den fast alle amerikanischen Blogs ignorieren, der aber für dich als Händler in Deutschland (DACH) überlebenswichtig ist. Shopify KI und Datenschutz sind ein Minenfeld, wenn man es falsch angeht. Medium und Latori haben ausführlich über die Risiken berichtet.

Das Problem: Serverstandorte und Datenübertragung

Viele KI-Apps leiten Daten über US-Server (OpenAI, Anthropic etc.). Nach dem Wegfall des Privacy Shield ist dies rechtlich komplex. Die IT-Recht Kanzlei warnt vor den Konsequenzen bei Verstößen.

Shopify selbst: Nutzt Server weltweit, garantiert aber durch Standardvertragsklauseln (SCCs) und Verarbeitung in Irland (für EU-Kunden) ein hohes Maß an Konformität. Shopify.com hat detaillierte Dokumentation zur DSGVO-Compliance veröffentlicht.

Die Lösung für deutsche Händler: Vier Schritte

Wenn du KI-Tools installierst, achte auf folgende Punkte, um Abmahnungen zu vermeiden. Laut Decareto und MStage sind diese Maßnahmen unverzichtbar für rechtssicheren KI-Einsatz:

  1. AV-Vertrag (Data Processing Agreement): Schließe mit jedem App-Anbieter einen AV-Vertrag ab. Seriöse Anbieter (auch aus den USA) stellen diesen bereit. CreateMyStore.ai bestätigt, dass dies Standard sein sollte.
  2. Consent Management (Cookie Banner): KI-Tools, die Nutzerverhalten tracken, müssen im Cookie-Banner (z.B. Usercentrics) aufgeführt sein und dürfen erst nach Zustimmung laden. Consentmo bietet spezialisierte Lösungen für Shopify.
  3. Anonymisierung: Die besten KI-Sales-Tools arbeiten session-basiert und anonym, solange der Kunde keine E-Mail-Adresse eingibt. Frage den Anbieter: Werden die Chat-Daten zum Trainieren der öffentlichen KI genutzt? Die Antwort muss Nein lauten (Enterprise Privacy Standards).
  4. Transparenz: Erwähne in deiner Datenschutzerklärung explizit, dass ein KI-Assistent zur Beratung genutzt wird.

Praktische Umsetzung: Prompt Engineering für Shops

Viele Händler scheitern an KI, weil sie falsche Anweisungen (Prompts) geben. Die Qualität des Outputs hängt zu 100% von der Qualität deines Inputs ab. Das gilt sowohl für Shopify Magic als auch für externe Tools. Diese Prinzipien sind auch entscheidend, wenn du einen KI Chatbot einführen möchtest.

Schlechter Prompt vs. Guter Prompt im Vergleich

Prompt-TypBeispielErgebnisWarum es funktioniert/scheitert
Schlechter PromptSchreibe einen Text für diesen Kaffee.Dieser Kaffee ist der Wahnsinn! Er wird dein Leben verändern und schmeckt wie der Himmel auf Erden. Kaufen Sie jetzt!Zu reißerisch, unglaubwürdig, generisch
Guter Prompt (DACH)Rolle: Barista-Experte. Produkt: Äthiopischer Yirgacheffe. Zielgruppe: Kenner. Ton: Leidenschaftlich aber sachlich. Fokus: Zitrusnoten, Fairtrade. Format: Du-Form, kurze Sätze.Entdecke die feinen Zitrusnoten unseres Yirgacheffe. Direkt aus Äthiopien und 100% Fairtrade gehandelt, bietet dir dieser Kaffee ein klares, fast tee-artiges Geschmacksprofil. Perfekt für deinen Handfilter am Sonntagmorgen.Spezifisch, emotional resonant, kulturell passend

Key Takeaway: Definiere immer: Rolle, Zielgruppe, Tonalität und Format. Diese vier Elemente machen den Unterschied zwischen generischem Output und überzeugenden Texten, die konvertieren.

Vergleich von schlechtem und gutem Prompt Engineering für deutsche E-Commerce-Texte
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ROI messen: Lohnt sich die Investition wirklich?

Viele Agenturen verkaufen KI als Innovation. Du solltest es als Investment sehen. Wie misst du den Erfolg? Verlasse dich nicht auf Vanity-Metrics wie Anzahl der Chats. EComposer und PopupSmart empfehlen folgende KPIs für messbare Ergebnisse:

  1. Conversion Rate Uplift: Vergleiche Nutzer, die mit der KI interagiert haben, mit denen, die es nicht taten. Benchmark: Nutzer mit KI-Interaktion konvertieren oft 3-4x häufiger.
  2. Average Order Value (AOV): Schafft es die KI, durch Cross-Selling (z.B. Dazu passen Socken XY) den Warenkorbwert zu erhöhen?
  3. Retourenquote: Sinken die Retouren in den Kategorien, in denen die KI berät?
  4. Time on Site: Längere Verweildauer deutet auf ein intensiveres Auseinandersetzen mit dem Produkt hin.

Diese Metriken sind auch im KI im Vertrieb entscheidend – der Fokus muss immer auf messbaren Geschäftsergebnissen liegen, nicht auf technischen Features.

ROI-Kennzahlen für Shopify KI-Beratung
+25%
Warenkorbwert

Durchschnittliche AOV-Steigerung durch intelligentes Cross-Selling

-30%
Retourenquote

Weniger Retouren durch passende Produktempfehlungen vor dem Kauf

+180%
Conversion Rate

Uplift bei Nutzern mit KI-Beratungsinteraktion

Der perfekte KI Tech Stack für deutsche Shopify Stores

Um gegen die text-lastigen Agentur-Seiten zu bestehen, brauchst du einen klaren Plan. Hier ist der ideale KI Tech Stack, der alle Ebenen abdeckt und gleichzeitig DSGVO-konform bleibt. Ähnliche Prinzipien gelten auch für Shopware Chatbot KI – die Architektur ist plattformübergreifend anwendbar.

Der KI Tech Stack für deutsche Shopify Stores
1
Fundament: Shopify Core

Hosting, Checkout und Native KI (Magic und Sidekick) als Basis

2
Schicht 1: Recht und Daten

Consent Manager (z.B. Usercentrics) und AV-Verträge – kritisch für DE

3
Schicht 2: Marketing

Klaviyo für E-Mail AI und Meta Ads AI für Traffic-Optimierung

4
Schicht 3: On-Site Experience

KI-Verkaufsberater als Ersatz für Suche und Filter – DER HEBEL

5
Spitze: Support

Helpdesk (Gorgias oder Zendesk) für After-Sales-Service

Fazit und Ausblick: Die Zukunft ist Agentic

Wir stehen erst am Anfang. 2025 sehen wir den Aufstieg von Agentic AI. Laut Praella und CrodWeb bedeutet das: KI-Agenten, die nicht nur reden, sondern handeln.

  • Ein Agent, der selbstständig merkt, dass ein Produkt Out of Stock geht und die Nachbestellung vorbereitet
  • Ein Agent, der merkt, dass ein Kunde zögert, und ihm automatisch einen zeitlich begrenzten Rabatt anbietet, um den Kauf abzuschließen
  • Ein Agent, der Kundenverhalten analysiert und proaktiv Produktverbesserungen vorschlägt

Die drei wichtigsten Handlungsempfehlungen

  1. Nutze Shopify Magic und Sidekick für deine interne Effizienz – sie sind kostenlos und leistungsstark
  2. Achte penibel auf DSGVO-Konformität (Server, AV-Vertrag, Consent Management) – das ist keine Option, sondern Pflicht
  3. Der größte Hebel liegt nicht im Support, sondern in der proaktiven Verkaufsberatung (Level 3) – hier entscheidet sich der Wettbewerb

Die Frage ist nicht mehr, ob du KI einsetzen solltest, sondern wie schnell du den Sprung von Level 2 auf Level 3 schaffst. Deine Konkurrenz arbeitet bereits daran.

Häufig gestellte Fragen zu Shopify KI

Shopify Magic ist in allen Shopify-Plänen kostenlos enthalten – vom Basic Plan bis zum Plus Plan. Du zahlst keine zusätzlichen Gebühren für die Nutzung der nativen KI-Funktionen wie Textgenerierung, Bildbearbeitung oder Sidekick. Externe KI-Apps haben eigene Preismodelle.

Shopify selbst bietet DSGVO-konforme Verarbeitung durch Server in Irland und Standardvertragsklauseln. Bei Drittanbieter-KI-Apps musst du jedoch selbst prüfen: AV-Vertrag abschließen, Consent-Management einrichten und Serverstandorte klären. Amerikanische KI-Anbieter erfordern besondere Vorsicht.

Ein KI-Chatbot (Level 2) ist reaktiv und beantwortet Support-Fragen wie 'Wo ist mein Paket?'. Ein KI-Verkaufsberater (Level 3) ist proaktiv, führt Bedarfsanalysen durch und empfiehlt Produkte mit Begründung – wie ein guter Verkäufer im Laden. Der Fokus liegt auf Umsatzsteigerung statt Ticketvermeidung.

Fokussiere dich auf vier KPIs: Conversion Rate Uplift (vergleiche Nutzer mit und ohne KI-Interaktion), Average Order Value (Cross-Selling-Erfolg), Retourenquote (sinkt bei besserer Beratung) und Time on Site. Vanity-Metrics wie 'Anzahl der Chats' sind weniger aussagekräftig.

Für Marketing und Visuals: Klaviyo und CreatorKit. Für Support: Gorgias oder Tidio. Für proaktive Verkaufsberatung (Level 3): Conversational AI-Tools, die deutsche Sprache und Du/Sie-Unterscheidung unterstützen. Achte immer auf DSGVO-Konformität und AV-Verträge.

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