Shopware Dokumentation: Der ultimative Guide für Händler & Devs

Shopware Dokumentation kompakt erklärt: Finde schnell die richtigen Ressourcen für SW5 & SW6. Plus: Warum KI-Beratung statische Docs übertrifft.

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Kevin Lücke
Co-Founder bei Qualimero
23. Dezember 202518 Min. Lesezeit

Wichtige Punkte vorab

  • Zentraler Hub: Dieser Artikel dient als Meta-Guide, der die verstreuten Ressourcen der Shopware-Dokumentation (Docs, Developer Portal, GitHub, Academy) zentralisiert und strukturiert.
  • Zielgruppen-Trennung: Wir unterscheiden strikt zwischen Ressourcen für Händler (Konfiguration, Verkauf) und Entwickler (API, Plugins, Architektur), um die Informationsflut zu bewältigen.
  • Shopware 5 vs. 6: Der Artikel berücksichtigt das End-of-Life von Shopware 5 (Juli 2024) und fokussiert auf Shopware 6, bietet aber Legacy-Links für Migrationswillige.
  • Der *Consultation Pivot*: Wir zeigen auf, wo statische Dokumentation endet und dynamische KI-Beratung beginnt. Während Shopware Docs die Einrichtung erklären, fehlt oft die Brücke zum Kunden.
  • KI-Differenzierung: Es wird klar abgegrenzt zwischen dem nativen Shopware AI Copilot (Backend-Assistenz für Händler) und externen KI-Lösungen für die Frontend-Kundenberatung.

Der Kompass im Informations-Dschungel

Shopware ist eines der mächtigsten E-Commerce-Systeme am Markt. Mit der Flexibilität von Shopware 6, dem API-First-Ansatz und der riesigen Community kommt jedoch eine unvermeidliche Nebenwirkung: Die Menge an Informationen ist gigantisch. Wer bei Google nach Shopware Dokumentation sucht, findet sich oft in einem Labyrinth aus veralteten Foreneinträgen, technischen GitHub-Repositories und verschiedenen Versionen des offiziellen Handbuchs wieder.

Für Shop-Betreiber und Entwickler ist Zeit jedoch Geld. Jede Minute, die du mit der Suche nach dem richtigen API-Endpunkt oder der korrekten Einstellung für die Mehrwertsteuerberechnung verbringst, fehlt dir im operativen Geschäft. Die offizielle Dokumentation ist zwar umfassend, aber ohne klaren Einstiegspunkt kann sie schnell überwältigend wirken.

Dieser Guide ist anders. Er ist kein Ersatz für das offizielle Handbuch, sondern dein Navigator. Wir haben die wichtigsten Ressourcen kuratiert, gefiltert und strukturiert. Egal, ob du als Marketing-Manager eine Landingpage bauen willst oder als Entwickler ein komplexes Plugin schreibst – hier findest du den direkten Einstieg. Wenn du Shopware Produkte anlegen möchtest oder dich für Shopware 6 Support interessierst, liefert dieser Guide die passenden Ressourcen.

Doch wir gehen einen Schritt weiter. In einer Zeit, in der Kunden sofortige Antworten erwarten, reicht eine statische Dokumentation – sei es für dein Team oder deine Kunden – oft nicht mehr aus. Wir beleuchten deshalb auch, warum die klassische Suche im Handbuch ein Auslaufmodell ist und wie KI-gestützte Beratung die Lücke zwischen technischer Dokumentation und echtem Verkaufserlebnis schließt.

Dein Weg durch die Shopware Dokumentation
1
Start: Zielgruppe bestimmen

Bist du Händler/Shop-Manager oder Entwickler? Diese Unterscheidung bestimmt deinen Dokumentationspfad.

2
Version klären: SW5 oder SW6?

Shopware 5 ist End-of-Life – bei SW5 geht es primär um Migration, bei SW6 um aktive Entwicklung.

3
Ziel definieren: Setup, Wartung oder Verkauf?

Je nach Ziel unterscheiden sich die relevanten Dokumentationsbereiche erheblich.

4
Passende Ressource nutzen

Händler nutzen das Benutzerhandbuch und die Academy, Entwickler das Developer Portal und GitHub.

Shopware 6 vs. Shopware 5: Die Dokumentations-Landschaft

Bevor wir in die Links eintauchen, müssen wir die wichtigste Unterscheidung treffen: Die Versionierung. Viele Suchanfragen landen immer noch bei Shopware 5, obwohl die Ära dieses Systems offiziell beendet ist. Das Verständnis dieser Unterscheidung ist fundamental für jeden, der mit der Shopware Dokumentation arbeitet.

Der Status Quo: Shopware 5 End-of-Life (EOL)

Es ist wichtig, der Realität ins Auge zu sehen: Der offizielle Support für Shopware 5 endete im Juli 2024, wie Shopware offiziell kommuniziert hat und auch auf endoflife.date dokumentiert ist. Das bedeutet konkret:

  • Keine regulären Updates mehr von Shopware
  • Sicherheitsupdates nur noch über externe Partner (wie Safefive) oder Community-Forks
  • Die Dokumentation ist eingefroren und wird nicht mehr erweitert

Wenn du noch auf Shopware 5 setzt, sollte dein primärer Fokus auf der Migration liegen. Die Dokumentation hierfür ist noch verfügbar, dient aber fast ausschließlich dem Zweck, Daten sicher nach Shopware 6 zu transferieren.

Shopware 6: Die Zukunft des E-Commerce

Shopware 6 basiert auf völlig anderen Technologien (Symfony, Vue.js, Twig) und folgt einem Headless-Ansatz. Das bedeutet, dass die Dokumentation viel technischer und modularer aufgebaut ist. Es gibt nicht mehr das eine Handbuch, sondern spezialisierte Bereiche für unterschiedliche Anwendungsfälle und Zielgruppen.

Die modulare Struktur der Shopware 6 Dokumentation spiegelt die Architektur des Systems wider: Frontend und Backend sind entkoppelt, APIs stehen im Zentrum, und Erweiterungen können als Plugins oder Apps realisiert werden. Diese Flexibilität erfordert jedoch auch ein tieferes Verständnis der verschiedenen Dokumentationsbereiche.

Quick-Check: Wo finde ich was?

RessourceShopware 5 (Legacy)Shopware 6 (Aktuell)Zielgruppe
Benutzer-Handbuchdocs.shopware.com/de/shopware-5-dedocs.shopware.com/de/shopware-6-deHändler, Shop-Manager
Entwickler-Dokudevelopers.shopware.com (Archiv)developer.shopware.comProgrammierer, Agenturen
API ReferenzREST API (Veraltet)Store API & Admin API (Swagger)Entwickler
Community HilfeForum (Archiv-Bereiche)Community Hub / Slack / DiscordAlle
StatusEnd of Life (Juli 2024)Active Development (v6.6/6.7)-

Für Händler: Die wichtigsten Docs, die du brauchst

Als Händler oder E-Commerce-Manager willst du nicht wissen, wie der Core-Kernel kompiliert wird. Du willst Produkte verkaufen, Marketing-Kampagnen fahren und Bestellungen abwickeln. Die offizielle Dokumentation ist umfassend, aber oft zu detailliert. Hier ist deine kuratierte Leseliste für den operativen Erfolg.

1. Erste Schritte & Onboarding

Wenn du neu bei Shopware 6 bist, ignoriere zunächst die komplexen Features. Konzentriere dich auf die Basis-Einrichtung und arbeite dich Schritt für Schritt vor.

  • Der Einrichtungsassistent: Suche in den Docs nach Erste Schritte. Shopware führt dich durch Stammdaten, Steuersätze und Versandarten. Der Assistent ist intuitiv gestaltet und deckt alle grundlegenden Konfigurationen ab.
  • Migration: Nutze den Migrations-Assistenten (Plugin). Die Dokumentation hierzu ist exzellent und erklärt Schritt für Schritt, wie du Daten aus Magento, WooCommerce oder Shopware 5 importierst. Besonders wichtig sind die Hinweise zu Datenbereinigung vor der Migration.

2. Produktmanagement & Erlebniswelten

Das Herzstück deines Shops. Hier verbringen Shop-Manager 80% ihrer Zeit. Die korrekte Strukturierung deiner Produkte ist entscheidend für den Verkaufserfolg und beeinflusst auch deine Shopware Conversion Optimierung.

Produkte & Varianten: Shopware 6 nutzt einen vererbungsbasierten Ansatz für Varianten. Lies unbedingt den Abschnitt über Eigenschaften vs. Zusatzfelder. Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung dieser beiden Konzepte, was später zu Problemen bei Filterung und Suche führt.

Erlebniswelten (CMS): Dies ist das mächtigste Marketing-Tool in Shopware 6. Die Dokumentation erklärt, wie du Landingpages per Drag & Drop baust. Damit kannst du ohne Programmierkenntnisse professionelle Seiten erstellen, die deine Shopware SEO Produktseiten optimal ergänzen.

Suche nach Anleitungen zur Datenzuordnung. Damit kannst du dynamische Inhalte (z.B. Produktname, Preis, Bewertungen) in statische Layouts ziehen. Das ermöglicht personalisierte Landingpages für verschiedene Kundengruppen oder Kampagnen.

3. Rule Builder & Flow Builder

Hier unterscheidet sich Shopware 6 massiv von anderen Systemen. Diese beiden Tools ermöglichen eine Automatisierung, die früher nur mit teurer Custom-Entwicklung möglich war.

Rule Builder: Erlaubt dir, komplexe Geschäftslogiken ohne Code zu erstellen. Die Dokumentation bietet hier viele Praxisbeispiele wie Versandkostenfrei ab X oder Rabatt für Kundengruppe Y. Typische Anwendungsfälle sind:

  • Kunde aus Schweiz UND Warenkorb > 100€ → Spezielle Versandoption anzeigen
  • Stammkunde UND bestimmte Produktkategorie → Exklusiver Rabatt
  • Bestellung enthält Gefahrgut → Spezielle Versandart erzwingen

Flow Builder: Automatisierung von Prozessen nach dem Prinzip Wenn X passiert, dann tue Y. Die Dokumentation zeigt Beispiele wie: Wenn Bestellung eingeht → Sende E-Mail an Lager → Sende Slack-Nachricht an Chef. Suche im Shopware YouTube-Kanal nach Tutorials zum Flow Builder – Video ist hier oft verständlicher als Text.

Pro-Tipp: Interne Wissensdatenbank statt Handbuch

Verlasse dich nicht darauf, dass deine Mitarbeiter das offizielle Handbuch lesen. Es ist zu technisch und zu allgemein für den täglichen Betrieb. Die meisten Teammitglieder werden es einmal öffnen und nie wieder anfassen.

Übersicht der wichtigsten Shopware Dokumentationsbereiche für Händler

Für Entwickler: Navigating the Tech Jungle

Für Entwickler ist die Situation komplexer. Die Shopware Dokumentation ist aufgeteilt in verschiedene Repositories und Portale. Wer hier falsch abbiegt, arbeitet mit veralteten Methoden oder verliert wertvolle Zeit.

1. Die Bibel: developer.shopware.com

Dies ist deine Startseite, wie auch auf Shopware und GitHub verlinkt. Merke dir die Struktur:

  • Concepts: Hier lernst du die Architektur (Data Abstraction Layer, Dependency Injection). Überspringe das nicht! Wer den DAL nicht versteht, schreibt schlechte Plugins. Der DAL ist fundamental anders als klassische ORMs.
  • Guides: How-to-Anleitungen für spezifische Aufgaben (z.B. Add a custom CMS block). Hier findest du praktische Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit Code-Beispielen.
  • References: Die harte Referenz für Konfigurationen, Events und Hooks. Nutze diese als Nachschlagewerk, nicht als Einstieg.

2. API First: Store API vs. Admin API

Shopware 6 ist API-first. Das Verständnis der API-Struktur ist essenziell für jede Integration. Die Dokumentation auf Stoplight bietet eine interaktive Referenz.

Store API: Dies ist die Schnittstelle für das Frontend (Headless Clients, PWAs). Sie ist auf Performance und Sicherheit optimiert. Die Authentifizierung erfolgt über einen Access-Key (öffentlich). Nutze diese API für alle kundenorientierten Anwendungen.

Admin API: Die Schnittstelle für das Backend (ERP-Anbindungen, PIM). Sie hat vollen Zugriff auf alle Daten und erfordert OAuth2-Authentifizierung (geschützt). Hier werden Produkte importiert, Bestellungen verwaltet und Konfigurationen angepasst.

3. App System vs. Plugin System

Shopware pusht stark in Richtung App System (für Cloud-Kompatibilität). Die Wahl zwischen App und Plugin hat weitreichende Konsequenzen für dein Projekt.

  • Plugins: Klassische PHP-Erweiterungen mit vollem Zugriff auf den Symfony Container. Nur für Self-Hosted relevant. Maximale Flexibilität, aber nicht Cloud-kompatibel.
  • Apps: Laufen in einer Sandbox oder auf externen Servern. Die Dokumentation hierzu wächst schnell. Wenn du für den Shopware Store entwickelst, musst du dich mit den App Scripts befassen. Apps sind die Zukunft für SaaS-Erweiterungen.

4. GitHub & Contribution

Die offizielle Doku hinkt manchmal der Entwicklung hinterher. Für die neuesten Informationen solltest du direkt in die Quellen schauen.

GitHub: Schaue direkt in den Core-Code (shopware/shopware oder shopware/platform). Die Unit Tests sind oft die beste Dokumentation für undokumentierte Features. Wenn du wissen willst, wie eine Klasse wirklich funktioniert, sind die Tests aussagekräftiger als jede Prosa.

Changelogs: Da Shopware 6 sich schnell entwickelt (Version 6.6, 6.7), sind die Changelogs auf GitHub oder in den Shopware Release News essenziell, um Breaking Changes zu erkennen.

Shopware Dokumentations-Ökosystem im Überblick
5+
Dokumentationsportale

Developer Portal, User Docs, GitHub, Academy, Community Hub

2
API-Typen

Store API (Frontend) und Admin API (Backend) mit unterschiedlichen Authentifizierungen

6.6/6.7
Aktuelle Versionen

Schnelle Entwicklungszyklen erfordern regelmäßiges Changelog-Monitoring

100%
API-First

Alle Funktionen sind über APIs zugänglich – Headless-ready von Grund auf

Die Grenzen der Dokumentation: Der Pivot

Bis hierhin haben wir uns darauf konzentriert, wie du Informationen findest, um den Shop zu bauen oder zu verwalten. Doch was ist mit dem wichtigsten Akteur? Deinem Kunden. Hier zeigt sich eine fundamentale Lücke in der traditionellen Dokumentationslogik.

Das Problem: Statische Hilfe im Verkaufsprozess

Stell dir vor, ein Kunde besucht deinen Onlineshop für Outdoor-Ausrüstung. Er sucht Wanderschuhe für breite Füße, wasserdicht, für Alpenüberquerung. Das ist eine komplexe Anfrage mit mehreren Kriterien.

Der klassische Weg: Der Kunde nutzt die Suchleiste (Wanderschuhe). Er bekommt 50 Ergebnisse. Er nutzt Filter (wenn sie gut gepflegt sind). Er liest Produktbeschreibungen. Er schaut vielleicht in deine FAQ oder Beratungs-Seite (statische Dokumentation). Das ist mühsam und zeitaufwändig.

Das Ergebnis: Frustration. Der Kunde muss sich das Wissen selbst erarbeiten. Er muss deine Dokumentation lesen, um dein Produkt zu verstehen. Die meisten Kunden brechen diesen Prozess ab und kaufen woanders – oder gar nicht.

Die Lücke: Wo Docs versagen

Dokumentation – egal wie gut sie ist – ist reaktiv. Der Nutzer muss wissen, wonach er sucht. Dieses Modell funktioniert für bestimmte Zielgruppen:

  • Händler/Entwickler sind bereit, Docs zu lesen, weil es ihr Job ist. Sie haben Zeit und Motivation, sich einzuarbeiten.
  • Kunden sind nicht bereit, Docs zu lesen. Sie wollen Lösungen, keine Handbücher. Sie erwarten Service.

Hier versagt der Ansatz Wir schreiben einfach alles in die Produktbeschreibung. Niemand liest technische Datenblätter, um herauszufinden, ob der Skischuh drückt. Die Informationen sind da, aber der Zugang ist falsch. Genau hier setzt KI-gestützte Produktberatung an.

Die Lösung: Dynamische KI-Beratung (Guided Selling)

Anstatt den Kunden zu zwingen, deine statischen Inhalte zu durchsuchen, drehen wir den Spieß um. KI-gestützte Produktberatung fungiert als dynamische Schnittstelle zwischen deiner Dokumentation (Produktdaten, FAQs, Anleitungen) und dem Kunden.

Szenario Neu: Der Kunde fragt den KI-Assistenten: Ich plane eine Alpenüberquerung und habe breite Füße. Was brauche ich?

Die KI-Antwort: Die KI analysiert deine Produkt-Dokumentation (Attribute: Leistenbreite: Weit, Kategorie: Alpin, Material: Gore-Tex) und antwortet: Für eine Alpenüberquerung mit breiten Füßen empfehle ich den Modell X Pro. Er hat einen extra weiten Leisten und bietet die nötige Stabilität für Geröll...

Das ist der Unterschied zwischen Dokumentation (Daten bereitstellen) und Consultation (Daten anwenden). Die KI Produktberatung macht dein Produktwissen aktiv nutzbar, statt es nur passiv bereitzustellen.

Vergleich zwischen statischer FAQ-Suche und dynamischer KI-Produktberatung
MerkmalStatische Docs/FAQKI-Beratung
User ExperienceNutzer sucht mit KeywordsNutzer stellt natürliche Frage
GeschwindigkeitLangsam (mehrere Klicks)Sofort (eine Interaktion)
PersonalisierungKeine (gleiche Antwort für alle)Hoch (kontextbezogen)
VerkaufsimpactNiedrig (Information)Hoch (Empfehlung + Conversion)
SkalierungBegrenzt durch Content-PflegeUnbegrenzt durch KI-Training
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Shopware AI Copilot vs. Custom AI Solutions

Shopware hat mit dem AI Copilot eigene KI-Features eingeführt. Es ist wichtig zu verstehen, wo diese enden und wo spezialisierte Lösungen beginnen. Die Differenzierung hilft dir, die richtige Lösung für deinen Anwendungsfall zu wählen.

Shopware AI Copilot: Der Assistent für den Händler

Der Shopware AI Copilot ist tief in das Backend integriert und fokussiert sich auf Effizienzsteigerung für den Shop-Betreiber, wie auf itdelight.io, scope01.com und Shopware selbst dokumentiert ist. Die Kernfunktionen umfassen:

  • Content-Erstellung: Generierung von Produktbeschreibungen basierend auf Stichpunkten. Du gibst Keywords ein, der Copilot formuliert verkaufsfördernde Texte.
  • Review-Zusammenfassung: Fasst lange Kundenbewertungen zusammen, damit du schnell das Feedback überblicken kannst.
  • Bild-Keywords: Analysiert Bilder und setzt Alt-Tags/Keywords automatisch – wichtig für SEO und Barrierefreiheit.
  • Export-Assistent: Hilft bei CSV-Exporten durch natürliche Spracheingabe statt komplexer Filter.
  • Checkout-Nachrichten: Personalisierte Grußbotschaften nach dem Kauf zur Kundenbindung.

Fazit: Der Copilot hilft dir, den Shop schneller zu verwalten. Er hilft dem Kunden aber nur indirekt, indem dein Content besser wird. Die direkte Kundeninteraktion fehlt.

Externe KI-Lösungen (Frontend Consultation)

Hier kommen spezialisierte Lösungen ins Spiel. Der Fokus liegt auf der Customer Journey im Frontend – also dort, wo der Umsatz entsteht. Das unterscheidet einen KI Produktfinder vom Chatbot fundamental.

  • Ziel: Conversion-Optimierung und aktive Beratung während des Kaufprozesses
  • Funktion: Ein Chat- oder Interaktions-Bot, der wie ein Verkäufer im Laden agiert – proaktiv, hilfreich, verkaufsorientiert
  • Datenbasis: Die KI wird mit deiner Shopware Dokumentation (Produktkatalog, Pflegeanleitungen, FAQs) trainiert, nutzt dieses Wissen aber für den Dialog, nicht für die Verwaltung
FeatureShopware AI CopilotSpezialisierte KI-Beratung (Frontend)
Primäre ZielgruppeHändler (Backend-User)Endkunde (Shopper)
HauptnutzenZeitersparnis bei der PflegeUmsatzsteigerung & Beratung
InteraktionKlick im Admin-PanelChat im Storefront
BeispielSchreibe eine Beschreibung für diesen Schuh.Welcher Schuh passt zu mir?
Daten-NutzungErstellt statische DatenNutzt Daten für dynamische Antworten

Strategische Erkenntnis: Nutze den Shopware Copilot, um deine Daten (Dokumentation) sauber zu halten. Nutze dann eine Frontend-KI, um diese Daten aktiv zu verkaufen. Beide Ansätze ergänzen sich perfekt. Eine professionelle Shopware Agentur mit KI-Beratung kann dir bei der Integration beider Systeme helfen.

Wenn du die Shopware Kundenservice Wartezeiten reduzieren möchtest, ist eine Frontend-KI besonders wertvoll. Sie beantwortet Standardfragen sofort und entlastet dein Support-Team für komplexere Anfragen. Das Ergebnis: Zufriedenere Kunden und effizientere Prozesse.

Zusammenspiel von Shopware AI Copilot im Backend und KI-Beratung im Frontend

Zusammenfassung & Ressourcen: Dein Cheat Sheet

Eine gute Dokumentation ist das Fundament jedes erfolgreichen Shopware-Projekts. Aber im Jahr 2024/2025 reicht es nicht mehr, Daten nur abzulegen. Sie müssen zugänglich gemacht werden – für Entwickler durch gute APIs und für Kunden durch intelligente Beratung. Der KI E-Commerce Guide zeigt dir, wie du diesen Wandel vollziehst.

Quick-Links Cheat Sheet

Hier sind die direkten Einstiegspunkte, um langes Suchen zu vermeiden. Speichere diese Seite als Lesezeichen für schnellen Zugriff.

Für Händler & Shop-Manager

Für Entwickler

Für den Umstieg (Migration)

Das Fazit: Von Dokumentation zu Conversation

Hör auf, deine Kunden dazu zu zwingen, das Handbuch deines Sortiments zu lesen. Nutze die Shopware-Dokumentation, um deine Basis solide aufzustellen, und setze dann auf KI-Technologie, um dieses Wissen in aktive Verkaufsgespräche zu verwandeln.

Die beste Dokumentation ist die, die der Kunde nie lesen muss – weil ein intelligenter Assistent ihm die Antwort gibt. Das ist die Zukunft des E-Commerce, und mit den richtigen Tools kannst du sie heute schon umsetzen. Erfahre mehr über Shopware Cross-Selling mit KI und wie du optimierte Shopware Kategorien für bessere KI-Ergebnisse strukturierst.

Der AI Produktberater Guide zeigt dir im Detail, wie du einen solchen Assistenten in deinem Shop implementierst – von der Datenvorbereitung bis zum Go-Live.

Die offizielle Shopware 6 Dokumentation findest du unter docs.shopware.com/de für das Benutzerhandbuch und unter developer.shopware.com für die technische Entwickler-Dokumentation. Zusätzlich bietet shopware.stoplight.io die interaktive API-Referenz.

Technisch ja, aber ohne offizielle Sicherheitsupdates. Der Support endete im Juli 2024. Für fortlaufenden Support gibt es externe Anbieter wie Safefive. Wir empfehlen jedoch dringend die Migration auf Shopware 6, da die Sicherheitsrisiken steigen.

Der Shopware AI Copilot unterstützt Händler im Backend bei der Content-Erstellung und Shop-Verwaltung. Externe KI-Beratungslösungen fokussieren sich auf das Frontend und helfen Endkunden bei der Produktauswahl – sie ersetzen quasi den Verkäufer im Laden.

Erstelle eine interne Wissensdatenbank mit kuratierten Links zur offiziellen Dokumentation, ergänzt um eure spezifischen Prozesse. Abonniere die Shopware Release Notes auf GitHub und die Academy-Newsletter für regelmäßige Updates.

Die Store API ist für Frontend-Anwendungen (PWAs, Headless Shops) gedacht und verwendet öffentliche Access-Keys. Die Admin API ist für Backend-Integrationen (ERP, PIM) und erfordert OAuth2-Authentifizierung. Für kundenorientierte Anwendungen wähle die Store API, für Datenimport und -export die Admin API.

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