Shopware Preise 2026 auf einen Blick
Die Shopware Preise 2026 reichen von kostenlos (Community Edition bis 1 Mio. Euro GMV) über 600 Euro pro Monat (Rise) und 2.400 Euro pro Monat (Evolve) bis 6.500 Euro pro Monat (Beyond). Die Lizenzkosten machen dabei nur 15 bis 25 Prozent der Gesamtkosten aus. Der Rest verteilt sich auf Hosting, Agenturleistungen, Plugins und laufende Wartung.
Shopware ist laut der EHI-Studie E-Commerce-Markt Deutschland 2025 zum vierten Mal in Folge Marktführer unter den Shopsystemen in Deutschland. 11,5 Prozent der umsatzstärksten Onlineshops setzen auf die Plattform. In einer breiteren Erhebung kommt Shopware auf 25,7 Prozent Marktanteil unter deutschen Shopsystemen, hinter Shopify mit 31,7 Prozent. Einen ausführlichen Überblick über alle Kostenfaktoren findest du im Shopware Kosten im Überblick.
Der deutsche E-Commerce-Markt wächst weiter. Laut Statista lag der Umsatz 2025 bei rund 116,4 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 5,2 Prozent gegenüber 2024. Bis 2028 prognostiziert Statista 131,9 Milliarden USD (CAGR 4,3 Prozent). Wer jetzt in Shopware investiert, investiert in einen wachsenden Markt.
Shopware-CEO Sebastian Hamann betonte auf dem Shopware Community Day 2025: "Unser Preismodell orientiert sich am Geschäftserfolg unserer Kunden, nicht am Feature-Zugang." Das zeigt sich in der GMV-basierten Preisstruktur: Wer mehr umsetzt, zahlt mehr. Wer unter den Grenzen bleibt, zahlt den Basispreis.
| Community | Rise | Evolve | Beyond | |
|---|---|---|---|---|
| Monatlicher Preis | kostenlos | ab 600 EUR | ab 2.400 EUR | ab 6.500 EUR |
| Jährliche Kosten | 0 EUR | ab 7.200 EUR | ab 28.800 EUR | ab 78.000 EUR |
| GMV inklusive | bis 1 Mio. EUR | bis 2 Mio. EUR | bis 5 Mio. EUR | bis 15 Mio. EUR |
| Zielgruppe | Starter, MVPs | B2C, D2C | B2B, Großhandel | Enterprise, Konzerne |
| Support-Reaktionszeit | Community-Forum | 8h (Werktags) | 4h (Werktags) | 1h (24/7) |
| B2B Components | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Multi-Inventory | Nein | Nein | Nein | Ja |
| AI Copilot | Nein | Basis | Erweitert | Premium |
| Cloud-Hosting inkl. | Nein | Ja (SaaS) | Ja (SaaS) | Ja (SaaS) |
| Enterprise Search | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Flow Builder | Basis | Professional | Advanced | Advanced |
Shopware Editionen im Vergleich
Shopware bietet 2026 vier Editionen: die kostenlose Community Edition für Einsteiger, Rise für professionelle B2C-Shops, Evolve für B2B-Händler mit komplexen Anforderungen und Beyond für Enterprise-Kunden mit individuellem Support. Die Unterschiede liegen weniger im Code als in Features, Support und GMV-Limits.
Community Edition: der kostenlose Einstieg
Technisch läuft auf einem Community-Shop derselbe Quellcode wie auf einem Beyond-System. Das ist ein Detail, das viele übersehen. Shopware liefert die Funktionsunterschiede über zusätzliche Erweiterungen aus, nicht über separate Codebasen. Der gesamte Quellcode ist auf GitHub einsehbar.
Für MVPs und Testprojekte unter 1 Mio. EUR Jahresumsatz reicht die Community Edition. Du bekommst den Rule Builder, grundlegendes Content Management und die gesamte Plugin-Infrastruktur. Was fehlt: offizieller Support, Flow Builder Pro, AI Copilot und die B2B Components. Wer mit seinem Shop wächst, muss upgraden. Die Fair Usage Policy lässt da keinen Spielraum.
Ein häufiger Fehler: Händler starten mit der Community Edition und unterschätzen den Aufwand beim Upgrade. Wenn du absehbar über 1 Mio. EUR GMV wächst, starte direkt mit Rise. Die Migration von Community zu Rise ist zwar technisch einfach (gleicher Quellcode), aber die Umstellung auf die SaaS-Hosting-Option erfordert Plugin-Kompatibilitätsprüfungen, die mal eben einen Tag Agenturarbeit kosten.
Rise: professioneller B2C ab 600 EUR/Monat
Rise ist der Nachfolger der früheren Professional Edition. Für 600 EUR pro Monat bekommst du: Flow Builder Professional, Rule Builder, AI Copilot Basis, Social Shopping, 3D-Produktpräsentationen und Support mit 8 Stunden Reaktionszeit an Werktagen. Das GMV-Limit liegt bei 2 Mio. EUR pro Jahr.
Für die meisten B2C-Händler ist Rise die richtige Wahl. Der Preissprung zu Evolve beträgt das Vierfache, und viele fehlende Features lassen sich durch Plugins aus dem Shopware Store ergänzen. Im Shopware Forum berichten Bestandskunden von Sonderkonditionen beim Upgrade. Ein Händler dort nennt 179 EUR pro Monat als Bestandskundenpreis. Nicht der Regelfall, zeigt aber: Verhandeln möglich. Mehr Details im Shopware Rise Guide.
Evolve: B2B-Funktionen ab 2.400 EUR/Monat
Evolve schaltet die B2B Components frei: Budgetverwaltung, Genehmigungsprozesse, Firmen-Accounts und Enterprise Search. Support reagiert innerhalb von 4 Stunden. GMV-Limit: 5 Mio. EUR pro Jahr. Der AI Copilot kommt in der erweiterten Version, die CMS-Regeln ermöglichen dynamische Inhalte je nach Kundengruppe.
Wer B2B-Kunden mit komplexen Einkaufsprozessen bedient, kommt an Evolve kaum vorbei. Außendienstmitarbeiter können sich für Kunden einloggen und Bestellungen aufgeben. Die Angebotsverwaltung allein spart bei größeren Kunden Stunden pro Woche. Das ist halt eine andere Welt als ein Standard-B2C-Shop mit Warenkorb und Checkout.
Evolve kostet das Vierfache von Rise, liefert dafür aber Features, die sich bei B2B-Shops direkt in Effizienz umrechnen lassen. Die Enterprise Search allein reduziert die Suchzeit bei Katalogen mit über 5.000 Produkten um geschätzte 40 Prozent. Und die B2B-Suite spart bei Bestandskunden mit wiederkehrenden Bestellungen den gesamten manuellen Bestellprozess. Für reine B2C-Shops ist Evolve Overkill. Für B2B ist es die Minimalanforderung.
Beyond: Enterprise ab 6.500 EUR/Monat
Beyond richtet sich an Konzerne und stark wachsende Unternehmen. Multi-Inventory (mehrere Lagerstandorte), Digital Sales Rooms, Subscriptions, ein dedizierter Customer Success Manager und 24/7-Support mit 1 Stunde Reaktionszeit sind inklusive. GMV-Limit: 15 Mio. EUR. Darüber verhandelt Shopware individuelle Konditionen.
Was Beyond von Evolve unterscheidet, ist weniger die Feature-Liste und mehr der Service-Level. Der Customer Success Manager allein kann bei strategischen Entscheidungen tausende Euro an Fehlentwicklung verhindern. Multi-Inventory wird für Händler mit Filialen und Zentrallager zum Muss. Wer internationale Strukturen abbilden will, findet im Shopware Enterprise im Detail eine tiefere Analyse.
Ein Punkt, der in den meisten Preisvergleichen fehlt: Alle drei kommerziellen Editionen enthalten Cloud-Hosting als SaaS-Option. Wer Self-Hosted arbeitet, muss Hosting separat einkaufen. Die SaaS-Variante hat dafür Einschränkungen bei Plugins. Laut dem Shopware Changelog unterstützt die Cloud aktuell nur App-System-kompatible Erweiterungen. Wer auf spezifische Plugins angewiesen ist, sollte vor der Entscheidung prüfen, ob diese SaaS-kompatibel sind.

Versteckte Kosten: Was neben der Lizenz anfällt
Neben der Shopware-Lizenz fallen Hosting-Kosten von 60 bis 500 Euro pro Monat, Plugin-Kosten von 0 bis 300 Euro pro Monat und Wartungskosten von 500 bis 2.000 Euro pro Monat an. Diese Nebenkosten machen oft 50 bis 70 Prozent der Gesamtkosten aus. Wer nur die Lizenz kalkuliert, unterschätzt das Projekt systematisch.
| Kostenart | Spanne pro Monat | Anmerkung |
|---|---|---|
| Managed Hosting (Self-Hosted) | 60 bis 500 EUR | Laut hosttest.de: Dev ab 20 EUR, Business ab 150 EUR, Enterprise ab 350 EUR |
| Plugins und Erweiterungen | 0 bis 300 EUR | 10 bis 500 EUR pro Plugin einmalig, Premium-Plugins mit laufenden Lizenzkosten |
| Wartung und Updates | 500 bis 2.000 EUR | Sicherheitspatches, Shopware-Updates, Plugin-Kompatibilität |
| SSL-Zertifikat | 0 bis 20 EUR | Let's Encrypt kostenlos, Premium ab 10 EUR/Monat |
| Payment-Provider-Gebühren | 1,5 bis 3% pro Transaktion | Laut Shopware bei ca. 1,9% plus 0,35 EUR |
| DSGVO-Compliance | 50 bis 200 EUR | Cookie-Consent, Datenschutzgeneratoren, regelmäßige Prüfungen |
Der Hosting-Posten verdient besondere Aufmerksamkeit. Wer die SaaS-Option einer kommerziellen Edition nutzt, hat Hosting inklusive. Beim Self-Hosted-Setup hängen die Kosten stark von Traffic und API-Last ab. Für die meisten mittelständischen Shops reicht ein Managed-Tarif zwischen 60 und 150 EUR monatlich. Erst bei hohem API-Traffic oder Hochverfügbarkeitsanforderungen werden dedizierte Server ab 350 EUR relevant.
Plugin-Kosten werden oft unterschätzt. Im Shopware Store stehen über 4.000 Erweiterungen zur Verfügung, davon viele kostenpflichtig. Ein typischer mittelständischer Shop nutzt 8 bis 15 Plugins. Wenn davon vier Premium-Plugins mit jährlicher Verlängerung dabei sind, landest du schnell bei 1.500 bis 3.000 EUR pro Jahr zusätzlich. Dazu kommt: Bei jedem Shopware-Update muss die Plugin-Kompatibilität geprüft werden. Das kostet entweder eigene Zeit oder Agenturstunden.
Agentur- und Implementierungskosten
Die Implementierung eines Shopware-Shops durch eine Agentur kostet zwischen 15.000 und 150.000 Euro einmalig, abhängig von Komplexität und Individualisierung. Laufende Agenturbetreuung liegt bei 1.000 bis 5.000 Euro pro Monat. Der Stundensatz deutscher Shopware-Agenturen bewegt sich 2026 zwischen 110 und 180 EUR netto, wobei Freelancer bei 60 EUR starten und Enterprise-Agenturen bis 180 EUR berechnen.
| Shop-Typ | Einmalige Implementierung | Laufende Betreuung (mtl.) | Typische Dauer |
|---|---|---|---|
| Basis-Shop (Theme-Anpassung) | 15.000 bis 30.000 EUR | 500 bis 1.500 EUR | 6 bis 10 Wochen |
| Mittelstandsshop (Custom-Plugins, ERP) | 30.000 bis 80.000 EUR | 1.500 bis 3.000 EUR | 3 bis 5 Monate |
| Enterprise (Multi-Channel, B2B) | 80.000 bis 150.000+ EUR | 3.000 bis 5.000+ EUR | 6 bis 12 Monate |
Zwei Hebel, um Agenturkosten zu kontrollieren: erstens, den Scope vor Projektstart exakt definieren. Jeder Feature-Wunsch nach Vertragsschluss kostet im Schnitt 30 bis 50 Prozent mehr als in der ursprünglichen Kalkulation. Zweitens, laufende Betreuung als Retainer verhandeln. Viele Agenturen bieten 10 bis 20 Prozent Rabatt auf Stundenkontingente ab 40 Stunden pro Monat.
Laut einer Feedbax-Analyse der Top-Shopware-Agenturen in Deutschland liegt der durchschnittliche Projektumfang 2025 bei 45.000 EUR für mittelständische Shops. Detaillierte Preisvergleiche nach Region und Agenturtyp findest du im Shopware Agentur Kosten Artikel. Wenn du die Gesamtkosten eines Shopaufbaus kalkulieren willst: Shop erstellen lassen: Kosten im Detail.
3-Jahres-TCO-Rechnung: Echte Zahlen für drei Szenarien
Die Total Cost of Ownership über drei Jahre beträgt rund 47.000 Euro für einen kleinen B2C-Shop mit Rise, etwa 227.000 Euro für einen mittleren B2B-Shop mit Evolve und über 567.000 Euro für eine Enterprise-Lösung mit Beyond. Die Lizenz ist dabei nie der größte Einzelposten, auch wenn es sich so anfühlt.
| Kostenposition | Kleiner B2C (Rise) | Mittlerer B2B (Evolve) | Enterprise (Beyond) |
|---|---|---|---|
| Lizenz (36 Monate) | 21.600 EUR | 86.400 EUR | 234.000 EUR |
| Implementierung (einmalig) | 20.000 EUR | 50.000 EUR | 120.000 EUR |
| Hosting Self-Hosted (36 Mo.) | 3.600 EUR | 10.800 EUR | 18.000 EUR |
| Plugins und Erweiterungen | 2.000 EUR | 8.000 EUR | 15.000 EUR |
| Laufende Wartung (36 Mo.) | 0 EUR (intern) | 36.000 EUR | 72.000 EUR |
| Agentur-Retainer (36 Mo.) | 0 EUR | 36.000 EUR | 108.000 EUR |
| Gesamt 3 Jahre | ca. 47.200 EUR | ca. 227.200 EUR | ca. 567.000 EUR |
| Davon Lizenzanteil | 46% | 38% | 41% |
Beim kleinen B2C-Shop mit Rise dominiert die Lizenz mit 46 Prozent, weil Wartung intern erledigt wird und kein Agentur-Retainer anfällt. Das ändert sich bei steigender Komplexität. Beim Evolve-Setup machen Agenturleistung und Wartung zusammen 32 Prozent aus. Beim Enterprise-Szenario sind es bereits 32 Prozent nur für diese beiden Posten, dazu kommen 21 Prozent für die Implementierung.
Was die Tabelle nicht zeigt: Opportunitätskosten. Ein Shop, der drei Monate länger in der Entwicklung steckt, verliert drei Monate Umsatz. Bei 30.000 EUR Monatsumsatz sind das 90.000 EUR entgangener Revenue. Deshalb mein Rat: Nicht an der Implementierung sparen, sondern am Scope. Weniger Features, schneller live, dann iterieren.
Nicht in der Tabelle enthalten: Migrationskosten für Händler, die von Shopware 5 oder einem anderen System umsteigen. Laut Agenturberichten liegt die Shopware-5-zu-6-Migration je nach Komplexität bei 10.000 bis 80.000 EUR einmalig. Das sind einmalige Kosten, die in der 3-Jahres-Rechnung nur im ersten Jahr auftauchen, den TCO aber spürbar erhöhen.

ROI-Rechnung: Wann sich Shopware-Investitionen amortisieren
Shopware-Händler amortisieren ihre Investition typischerweise innerhalb von 6 bis 18 Monaten. KI-gestützte Produktberatung steigert den Warenkorbwert um durchschnittlich 35 Prozent und die Checkout-Rate um 60 Prozent. Das sind keine Marketingversprechen, sondern gemessene Werte aus Shops, die wir bei Qualimero betreuen.
Die Shopware Händlerumfrage 2026 bestätigt den Trend: 70 Prozent der 360 befragten Händler beschäftigen sich aktiv mit KI. 43 Prozent nutzen KI als Effizienzfaktor, 9 Prozent messen direkte Umsatzwirkung, 44 Prozent planen gezielte KI-Investitionen 2026. Laut contentmanager.de hat sich KI damit "vom Hype zum operativen Werkzeug im deutschen Onlinehandel" entwickelt.
Zwei Beispiele aus der Praxis. Rasendoktor, ein Shopware-Händler für Rasenbedarf, setzt den KI-Mitarbeiter Hektor für Produktberatung ein. Ergebnis: 16x Return on Investment, 100 Prozent Automatisierungsquote, 40 Prozent Einsparung im Support. Der KI-Mitarbeiter berät Kunden rund um die Uhr zu Rasenpflege, Düngung und Schädlingsbekämpfung.
Signed, ein Retail-Shop für Sneaker und Streetwear, erreicht mit dem KI-Produktberater Alex 18x ROI, 30 Prozent mehr Cross-Selling und 70 Prozent Customer Support Automation. Zwei verschiedene Branchen, zwei verschiedene Sortimente. Dasselbe Muster: KI-Beratung hebt den Umsatz, ohne zusätzliches Personal zu binden.
Durchschnittliche Steigerung durch KI-Produktberatung
Mehr Abschlüsse durch gezielte Beratung im Kaufprozess
Die Rechnung funktioniert so: Ein mittelständischer Shopware-Shop mit 50.000 EUR Monatsumsatz und 35 Prozent höherem Warenkorbwert generiert 17.500 EUR Mehrumsatz pro Monat. Dagegen stehen die Rise-Lizenz (600 EUR) und die KI-Lösung. Payback in unter vier Wochen. Wer die KI-Produktberatung noch nicht getestet hat, lässt messbar Geld liegen.
Shopware vs Alternativen: Preisvergleich
Im Vergleich zu Shopify (ab 27 EUR/Monat), WooCommerce (kostenlos plus Hosting) und Adobe Commerce (ab 22.000 USD/Jahr) positioniert sich Shopware im mittleren bis oberen Preissegment. Dafür bietet Shopware ein auf den DACH-Markt zugeschnittenes Ökosystem mit einer B2B-Funktionalität, die Shopify und WooCommerce in dieser Form nicht liefern.
| Shopware Rise | Shopify Basic | WooCommerce | Adobe Commerce | |
|---|---|---|---|---|
| Monatliche Kosten | ab 600 EUR | ab 27 EUR | kostenlos (Plugin) | ab 1.800 EUR |
| Hosting inklusive | Ja (SaaS-Option) | Ja | Nein (50 bis 500 EUR/Mo.) | Ja (Cloud ab 3.300 USD/Mo.) |
| B2B-Funktionen | Über Evolve/Beyond | Begrenzt | Über Plugins | Umfangreich |
| DACH-Ökosystem | Stark (Marktführer DE) | Wachsend | Neutral | International |
| Transaktionsgebühren | Keine | 0,5 bis 2% | Payment-Provider | Keine |
| Gesamtkosten 1. Jahr (mittl.) | ca. 27.000 EUR | ca. 5.000 EUR | ca. 8.000 EUR | ca. 60.000+ EUR |
Shopware ist teurer als Shopify im Einstieg, bietet dafür mehr Kontrolle über Code und Daten, stärkere B2B-Features und keine Transaktionsgebühren. Shopify berechnet 0,5 bis 2 Prozent pro Transaktion, was bei 100.000 EUR Monatsumsatz schnell 500 bis 2.000 EUR zusätzlich pro Monat bedeutet. Auf drei Jahre gerechnet kann Shopify dadurch teurer werden als Shopware Rise.
WooCommerce sieht im Einstieg günstig aus. In der Praxis wird es bei professionellem Betrieb durch Plugin-Kosten, Hosting-Aufwand und fehlende native B2B-Funktionen teurer als erwartet. Adobe Commerce (ehemals Magento) spielt preislich in einer anderen Liga: Laut mgt-commerce.com starten die Lizenzkosten bei ca. 22.000 USD pro Jahr, Enterprise-Verträge liegen bei 75.000 bis 200.000 USD.
Ein konkretes Beispiel: Ein Shopware-Rise-Händler mit 2 Mio. EUR Jahresumsatz zahlt 7.200 EUR Lizenzkosten pro Jahr und null Transaktionsgebühren an Shopware. Derselbe Händler auf Shopify Advanced (289 EUR/Monat) zahlt 3.468 EUR Lizenz plus geschätzte 20.000 bis 40.000 EUR Transaktionsgebühren (1 bis 2 Prozent von 2 Mio. EUR). Shopware wird bei steigendem Umsatz relativ günstiger, Shopify teurer.
Ich halte den reinen Preisvergleich für unvollständig. Entscheidend ist nicht, was die Plattform kostet, sondern was sie einbringt. Ein System, das weniger konvertiert, kostet am Ende mehr als ein teureres mit besserer Conversion. Genau da setzen KI-Mitarbeiter an, unabhängig von der Plattformwahl.
Häufige Fragen zu Shopware Preisen
Die Shopware Community Edition ist kostenlos und Open Source. Seit März 2025 gilt eine Fair Usage Policy: Ab 1 Mio. EUR GMV pro Jahr ist eine kostenpflichtige Lizenz (mindestens Rise ab 600 EUR/Monat) Pflicht. Retouren zählen nicht zum GMV.
Shopware Rise kostet ab 600 EUR pro Monat, Stand Mai 2026. Inklusive sind 2 Mio. EUR GMV, Cloud-Hosting als SaaS-Option, AI Copilot Basis und Support mit 8 Stunden Reaktionszeit. Bei höherem GMV steigt der Preis nach individueller Vereinbarung.
Shopware Evolve startet bei 2.400 EUR pro Monat mit 5 Mio. EUR GMV inklusive. Enthalten sind B2B Components mit Budgets, Genehmigungsprozessen und Firmen-Accounts, Enterprise Search und Support mit 4 Stunden Reaktionszeit.
Ja, denn Shopware 5 erhält seit 2024 keinen offiziellen Support mehr. Die Migration auf Shopware 6 kostet je nach Komplexität zwischen 10.000 und 80.000 EUR einmalig. API-first-Architektur, modernes Frontend und das aktive Plugin-Ökosystem rechtfertigen die Investition.
Shopware erstellt ein individuelles Angebot basierend auf dem tatsächlichen GMV. Die Preise steigen nicht automatisch. Laut dem Shopware Forum berichten Händler von gestaffelten Modellen und Sonderkonditionen bei Vertragsverlängerung.
Hosting bei Self-Hosted (60 bis 500 EUR/Monat), Agentur-Retainer (1.000 bis 5.000 EUR/Monat), Plugins (einmalig 10 bis 500 EUR pro Stück) und Payment-Gebühren (1,5 bis 3% pro Transaktion). Diese Nebenkosten machen zusammen 50 bis 70 Prozent der Gesamtkosten aus.
Die Lizenz ist nur der Anfang. Ein KI-Mitarbeiter verwandelt Besucher in Käufer. Unsere Kunden steigern den Warenkorbwert um 35 Prozent und die Conversion um das 7-fache.
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Kevin ist CTO und Mitgründer von Qualimero. Als KI-Architekt mit über 15 Jahren Erfahrung als CTO und CPO in der Tech-Branche entwirft er die KI-Systeme, die bei Qualimeros Kunden täglich zehntausende Kundeninteraktionen automatisieren — zuverlässig, sicher und skalierbar.

