Shopware Enterprise: Evolve & Beyond Vergleich

Shopware Evolve ab 2.400 EUR/Monat vs Beyond ab 6.500 EUR: Features, B2B Components, TCO-Rechnung und Entscheidungshilfe. Stand Q2 2026.

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Kevin Lücke
CTO & Co-Founder bei Qualimero
29. März 2026Aktualisiert: 28. Mai 202612 Min. Lesezeit

Was ist Shopware Enterprise? Evolve und Beyond erklärt

Shopware Enterprise bezeichnet die beiden oberen Preisstufen Evolve (ab 2.400 EUR/Monat) und Beyond (ab 6.500 EUR/Monat), die sich durch B2B Components, Advanced Search, erweiterte API-Limits und dedizierten Support von der Einstiegsvariante Rise unterscheiden. Der Begriff stammt noch aus der alten Lizenzwelt, in der es Community, Professional und Enterprise als Kauflizenzen gab.

Seit dem Wechsel zum SaaS-Modell heißen die Stufen Rise, Evolve und Beyond. Wer nach "Shopware Enterprise" sucht, meint in der Regel Evolve oder Beyond. Die offizielle Shopware Preisseite listet alle drei Editionen mit ihren Features.

Laut Shopware nutzen 11,5% der 1.000 umsatzstärksten deutschen Onlineshops die Plattform, Stand Q1 2026. Im Gesamtmarkt liegt der Anteil bei 25,7%, hinter Shopify (31,7%) und vor JTL-Shop (14%). Im Enterprise-Segment mit B2B-Anforderungen ist Shopware in der DACH-Region allerdings die häufigste Wahl, weil die B2B Components tiefer integriert sind als bei den meisten Wettbewerbern.

Früher kaufte man eine Einmallizenz. Der Preis für die alte Enterprise Edition lag bei 39.995 EUR einmalig (noch heute bei Synergy Networks als Restposten gelistet). Heute mietest du. Das Modell skaliert mit deinem GMV, und die Preise steigen bei wachsendem Umsatz.

Evolution des Shopware-Lizenzmodells
1
Bis 2020: Kauflizenz

Community (kostenlos), Professional (1.295 EUR einmalig), Enterprise (ab 39.995 EUR einmalig). Hosting separat.

2
2021-2023: Hybrid

Einführung von Rise, Evolve, Beyond als SaaS. Alte Lizenzen laufen parallel weiter.

3
Ab 2024: SaaS-First

Neue Kunden nur noch SaaS. Community Edition bis 1 Mio. EUR GMV kostenlos.

4
Stand Q2 2026

Rise ab 600 EUR/Monat, Evolve ab 2.400 EUR, Beyond ab 6.500 EUR. GMV-skaliert.

Für wen sich welche Edition lohnt, hängt weniger vom Budget als von den technischen Anforderungen ab. Ein B2C-Shop mit 2.000 Produkten und einem Payment-Provider braucht kein Evolve. Ein B2B-Händler mit 200 Produkten, aber komplexen Einkaufsprozessen und drei ERP-Schnittstellen dagegen schon.

Rise vs Evolve vs Beyond im Vergleich

Rise eignet sich für B2C-Shops bis ca. 5 Mio. EUR GMV, Evolve für B2B-Händler mit komplexen Katalogen und Multi-Channel-Anforderungen, Beyond für Enterprise-Kunden mit individuellen SLAs und 24/7-Support. Die Unterschiede liegen nicht nur im Preis, sondern in den enthaltenen Features und der Support-Qualität.

Wir haben die drei Editionen anhand der Kriterien verglichen, die in unseren Kundenprojekten am häufigsten den Ausschlag geben. Die folgende Tabelle zeigt den Stand Q2 2026 auf Basis der offiziellen Shopware Preisseite.

Shopware Rise vs Evolve vs Beyond: Feature-Vergleich (Stand Q2 2026)
FeatureRiseEvolveBeyond
Monatliche Kostenab 600 EURab 2.400 EURab 6.500 EUR
B2B ComponentsNicht enthaltenEnthaltenEnthalten
Advanced SearchNicht enthaltenEnthalten (Elasticsearch)Enthalten (Elasticsearch)
Digital Sales RoomsNicht enthaltenNicht enthaltenEnthalten
Kundenspezifische PreiseNicht enthaltenNicht enthaltenEnthalten
Dynamic AccessNicht enthaltenEnthaltenEnthalten
Shopware IntelligenceEnthaltenEnthaltenEnthalten
Support-Reaktionszeit8 Stunden (Mo-Fr)4 Stunden (Mo-Fr)1 Stunde (24/7)
Telefonischer SupportNicht enthaltenEnthaltenEnthalten
Persönlicher Account-ManagerNicht enthaltenNicht enthaltenEnthalten
Persönliches OnboardingNicht enthaltenNicht enthaltenEnthalten
VerkaufskanäleUnbegrenztUnbegrenztUnbegrenzt

Der entscheidende Sprung liegt zwischen Rise und Evolve. Wer B2B-Funktionen braucht (Budgetverwaltung, Rollen und Rechte, Schnellbestellungen), kommt an Evolve nicht vorbei. Beyond lohnt sich vor allem durch den 24/7-Priority-Support mit 1 Stunde Reaktionszeit und die persönliche Betreuung durch einen dedizierten Account-Manager. Ob das die zusätzlichen 4.100 EUR pro Monat wert ist, hängt davon ab, wie geschäftskritisch dein Shop ist.

Im Test zeigt sich: Die tatsächlichen Leistungsunterschiede zwischen Evolve und Beyond liegen weniger in den Features als im Support-Level. Digital Sales Rooms und kundenspezifische Preise sind für bestimmte B2B-Szenarien relevant, aber der Hauptgrund für Beyond ist die Garantie auf 1 Stunde Reaktionszeit, rund um die Uhr. Für einen Shop, der 500.000 EUR pro Monat Umsatz macht, kann eine Stunde Downtime mehr kosten als die monatliche Beyond-Lizenz.

Ein Detail, das oft übersehen wird: Die Preise skalieren mit dem GMV. Ein Shopware Rise-Shop mit 8 Mio. EUR Jahresumsatz zahlt deutlich mehr als die genannten 600 EUR. Shopware kommuniziert die genauen Staffeln nur im direkten Vertriebsgespräch. Wer genau wissen will, was die einzelnen Editionen kosten, findet in unserem Shopware Preise-Vergleich alle Details.

Noch ein Punkt, der in den meisten Vergleichen fehlt: Die Community Edition ist seit März 2026 auf 1 Mio. EUR GMV gedeckelt. Shops, die diese Grenze überschreiten, müssen auf Rise wechseln. Das betrifft nach unserer Einschätzung einen signifikanten Teil der bisherigen Community-Nutzer und wird den Migrationsdruck in den kommenden Monaten erhöhen.

Shopware Enterprise Kosten und Preise

Shopware Evolve kostet ab 2.400 EUR pro Monat bei jährlicher Zahlung, Beyond ab 6.500 EUR pro Monat. Hinzu kommen Kosten für Agentur-Setup (15.000-80.000 EUR), Plugins (200-2.000 EUR/Monat) und optionales dediziertes Hosting. Die Lizenzgebühr allein gibt kein realistisches Bild der Gesamtkosten.

In unseren Projekten sehen wir regelmäßig, dass Händler die Lizenzkosten kennen, aber die laufenden Betriebskosten unterschätzen. Ein Shop auf Evolve mit 3.000 Produkten und zwei ERP-Schnittstellen kostet im Betrieb mehr als doppelt so viel wie die reine Lizenz. Deshalb rechnen wir hier eine realistische TCO-Beispielrechnung durch.

TCO-Beispielrechnung: B2B-Shop mit Evolve

TCO pro Monat: Shopware Evolve für B2B-Shop (Beispielrechnung)
KostenpositionMonatliche KostenAnmerkung
Shopware Evolve Lizenz2.400 EURMindestpreis, steigt mit GMV
Managed Cloud Hosting300-800 EURJe nach Traffic und Kataloggröße
Plugins und Extensions200-500 EURPayment, Versand, ERP-Konnektoren
Shopware Agentur Kosten (Retainer)1.500-3.000 EURLaufende Wartung, Weiterentwicklung
Gesamt TCO4.400-6.700 EUROhne einmalige Setup-Kosten

Der einmalige Setup kostet zusätzlich 15.000-80.000 EUR, abhängig von Designaufwand, Datenmigration und Schnittstellenanzahl. Für Beyond-Kunden liegt der TCO entsprechend höher: Rechne mit 8.000-14.000 EUR monatlich plus 40.000-120.000 EUR Setup. Die vollständige Kostenübersicht aller Shopware-Editionen findest du in unserem Shopware Kosten-Guide.

Laut Tobias Schäfer machen Lizenzkosten nur 40-60% der tatsächlichen monatlichen Betriebskosten aus. Der Rest verteilt sich auf Hosting, Plugins und Agentur-Retainer. Wer den TCO nicht vor der Entscheidung durchrechnet, unterschätzt die laufenden Kosten um den Faktor 1,5 bis 2.

Der deutsche E-Commerce-Markt erreichte 2025 einen Brutto-Umsatz von 83,1 Mrd. EUR, und für 2026 werden weitere 3,8% Wachstum prognostiziert. In diesem wachsenden Markt wird die Plattform-Entscheidung wichtiger. Wer auf der falschen Edition startet und nach 12 Monaten migrieren muss, verliert Zeit und Geld. Besser: Einmal richtig entscheiden, dafür den TCO vorher durchrechnen.

Shopware Enterprise TCO Vergleich: Rise, Evolve und Beyond Kostenaufschlüsselung mit Lizenz, Hosting, Plugins und Agenturkosten
Die Lizenzgebühr macht nur 40-60% der tatsächlichen monatlichen Kosten aus.

Key Features der Enterprise-Editionen

Die wichtigsten Enterprise-Features sind die B2B Components (Angebotsverwaltung, Budgets, Rollen), Advanced Search auf Elasticsearch-Basis, der AI Copilot, Multi-Channel-Management und dedizierte Performance-Infrastruktur. Nicht jedes Feature ist für jeden Shop relevant. Die Frage ist: Was brauchst du wirklich?

B2B Components: Kern der Enterprise-Funktionalität

Die alte B2B Suite ist seit 2025 im Maintenance-Modus und erhält nur noch Sicherheitspatches, der Support endet mit Shopware 6.8. Neue Entwicklung fließt ausschließlich in die B2B Components, die direkt im Shopware-6-Core integriert sind. Wer 2026 ein neues B2B-Projekt startet, sollte ausschließlich auf Components setzen.

Die B2B Components in Evolve und Beyond umfassen:

  • Budget Management: Abteilungsbudgets mit Freigabeprozessen und konfigurierbaren Limits
  • Rollen und Rechte: Granulare Zugriffskontrolle für verschiedene Einkäufer im Unternehmen
  • Schnellbestellungen: Formular- und CSV-Import für wiederkehrende Bestellungen
  • Shopping Lists: Merklisten für Wiederbeschaffung
  • Advanced Product Catalogs: Komplexe Katalogstrukturen mit Varianten und Eigenschaften
  • Sales Agent: Vertriebsmitarbeiter können im Namen des Kunden bestellen

Kundenspezifische Preise (Individual Pricing) sind erst ab Beyond enthalten. Für B2B-Händler, die verschiedene Preislisten pro Kundengruppe pflegen müssen, ist das oft der ausschlaggebende Grund für den Sprung von Evolve auf Beyond.

Laut Scope01, einer Shopware-Agentur mit Enterprise-Erfahrung, sind B2B Suite und die Mandantenverwaltung die beiden stärksten Argumente für Enterprise-Editionen. Die Mandantenverwaltung erlaubt die zentrale Steuerung mehrerer Shops über eine Admin-Oberfläche. Für internationale Händler mit Ländershops ist das ab 3-4 Shops ein erheblicher Effizienzgewinn.

Advanced Search: Elasticsearch im Enterprise-Einsatz

Die in Evolve und Beyond enthaltene Advanced Search basiert auf Elasticsearch und bietet Autosuggest, Synonymverwaltung, Boosting und fehlertolerante Suche. Für Shops mit über 1.000 Produkten ist der Unterschied zur Standard-Suche spürbar. Laut Elastic konvertieren Nutzer, die die Suchfunktion aktiv verwenden, bis zu dreimal häufiger als Browser, und die durchschnittliche Bestellwert-Steigerung liegt bei 15%.

Was Advanced Search nicht tut: Sie berät nicht. Wenn ein Kunde nicht weiß, welchen Suchbegriff er eingeben soll, hilft auch die beste Elasticsearch-Instanz nicht weiter. Die Suche findet, was der Kunde benennen kann. Sie ersetzt keine kontextbezogene Produktberatung. Dieser Unterschied wird in beratungsintensiven Sortimenten zum Problem.

Elasticsearch hält laut Elastic einen Marktanteil von 32% im Bereich Hosted Search für E-Commerce. Die Technologie ist ausgereift und gut dokumentiert. Die Konfiguration (Synonyme, Boosting, Gewichtung) erfordert aber Fachkenntnis. Rechne mit 2-4 Wochen Setup-Zeit für ein sauber konfiguriertes Enterprise-Search-System.

Shopware Intelligence und AI Copilot

Alle drei Editionen (Rise, Evolve, Beyond) enthalten Shopware Intelligence mit Basis-KI-Funktionen: Content-Generierung für Shopping Experiences, Keyword-Assistent für Bilder, Übersetzungen und kontextbasierte Suche. Der erweiterte Copilot mit Data Insights, Image Editor und 3D Preview Generator ist als Intelligence+ kostenpflichtig hinzubuchbar.

Der AI Copilot hilft dir im Backend. Texte generieren, Bilder bearbeiten, Daten auswerten. Er hilft nicht dem Kunden im Frontend bei der Produktauswahl. Wer eine kundengerichtete Beratung aufbauen will, braucht dafür eine separate Lösung. Shopware selbst positioniert den Copilot als internes Produktivitätstool, nicht als Kundeninterface.

Shopware AI Copilot vs. KI-Produktberatung im Vergleich
KriteriumShopware AI CopilotKI-Produktberatung
ZielgruppeShop-Betreiber (Backend)Endkunden (Frontend)
FunktionContent-Generierung, Bildbearbeitung, DatenanalyseProduktempfehlung, Bedarfsanalyse, Kaufberatung
Enthalten inIntelligence+ (Aufpreis)Separate Integration
Wirkung auf UmsatzIndirekt (Produktivität)Direkt (+35% Warenkorbwert)
VerfügbarkeitAlle Editionen (als Add-on)Plattformunabhängig

Für wen lohnt sich Shopware Enterprise?

Shopware Enterprise lohnt sich ab einem Jahresumsatz von ca. 1 Mio. EUR im B2B-Bereich oder ab 5 Mio. EUR im B2C, wenn komplexe Katalogstrukturen, individuelle Preislisten oder Multi-Channel-Anforderungen bestehen. Unter diesen Schwellen reicht Rise in den meisten Fällen aus.

Die Entscheidung ist selten eine reine Budgetfrage. In unseren Projekten sehen wir drei typische Trigger, die den Wechsel auf Evolve oder Beyond auslösen: Erstens, der Einkaufsprozess wird komplex (mehrere Freigabestufen, Budgets, Abteilungen). Zweitens, der Produktkatalog übersteigt 500 Artikel mit technischen Attributen und Varianten. Drittens, die Support-Anforderungen lassen 8-Stunden-Reaktionszeit nicht mehr zu.

Wann du Evolve oder Beyond brauchst
  • Dein Produktkatalog hat über 500 Artikel mit komplexen Varianten und Attributen
  • Du betreibst B2B-Handel mit Kundengruppen, Budgets und Freigabeprozessen
  • Du brauchst individuelle Preislisten pro Kundengruppe oder Region
  • Dein Shop verarbeitet über 2.000 Bestellungen pro Monat
  • Du benötigst Support-Reaktionszeiten unter 4 Stunden
  • Multi-Channel-Verkauf über mehrere Shops, Marktplätze oder Länder
  • Compliance erfordert dediziertes Hosting und SLAs

Ab vier Ja-Antworten ist Evolve die richtige Wahl. Wer zusätzlich 24/7-Verfügbarkeit, persönliches Onboarding und einen dedizierten Account-Manager braucht, sollte Beyond prüfen. Alle anderen? Rise reicht. Das ist keine Abwertung. Rise ist ein vollwertiges Shopsystem mit unbegrenzten Verkaufskanälen und Shopware Intelligence.

Ich halte die Edition-Wahl für den am meisten überschätzten Teil der Shopware-Entscheidung. Die Lizenz ist austauschbar, ein Upgrade jederzeit möglich. Was nicht austauschbar ist: die Qualität deiner Produktdaten, die Tiefe deiner ERP-Integration und die Art, wie du mit Kunden kommunizierst. Ein Shop auf Rise mit exzellenten Produktdaten und KI-Beratung schlägt einen Beyond-Shop mit schlechten Daten und Standard-Suche. Jedes Mal.

KI-Beratung als Enterprise-Vorteil

Enterprise-Shops mit KI-gestützter Produktberatung erzielen bis zu 35% höhere Warenkorbwerte und 60% mehr Kaufabschlüsse als Shops, die sich nur auf Enterprise Search verlassen. Das sind keine theoretischen Werte, sondern Ergebnisse aus realen Shopware-Projekten unserer Kunden.

Der Grund liegt in einem strukturellen Problem. Advanced Search findet Produkte, die der Kunde benennen kann. Ein KI-Mitarbeiter berät auch dann, wenn der Kunde sein Problem beschreibt statt den Produktnamen einzutippen. In beratungsintensiven Sortimenten (Gartenbedarf, Industriebedarf, Gesundheitsprodukte) ist das der Unterschied zwischen einem Suchvorgang und einem Verkauf.

Rasendoktor, ein Online-Spezialist für Rasenpflege auf Shopware, verarbeitete saisonal bis zu 3.000 beratungsintensive Anfragen. Das Team konnte nicht schnell genug antworten, die Abbruchrate stieg. Mit einem KI-Mitarbeiter für KI-Produktberatung erreichte Rasendoktor 16x ROI bei 100% Automatisierungsquote und 40% Einsparung im Support.

Signed, ein Shopware-Händler für individuelle Schilder, hatte ein anderes Problem: Up- und Cross-Selling funktionierte manuell nicht skalierbar. Der KI-Mitarbeiter erzielte 18x ROI und steigerte Up- und Cross-Selling um 30%. Bei 70% Support-Automatisierung gleichzeitig.

KI-Produktberatung: Ergebnisse aus Shopware-Projekten
16x
ROI bei Rasendoktor

Quelle: Rasendoktor Case Study

18x
ROI bei Signed

Quelle: Signed Case Study

+35%
Höherer Warenkorbwert

Durchschnitt über alle Qualimero-Kundenprojekte

+60%
Mehr Kaufabschlüsse

Checkout-Rate-Steigerung im Vergleich zur Baseline

Laut Forrester Research erzielen Unternehmen mit Enterprise Search einen 293% ROI. Enterprise Search löst aber nur die halbe Gleichung: Finden. Die andere Hälfte, Beraten, braucht einen anderen Ansatz. Ein KI-Mitarbeiter ergänzt die Suche dort, wo sie an ihre Grenzen stößt, nämlich bei Kunden, die nicht wissen, was sie suchen sollen.

Konkret sieht das so aus: Ein Kunde sucht im Enterprise-Shop nach "Dichtung für Hydraulikzylinder". Enterprise Search liefert 47 Ergebnisse. Ohne Beratung klickt sich der Kunde durch Filter und Datenblätter. Die Abbruchrate bei solchen Suchen liegt laut Baymard Institute bei über 30%. Ein KI-Mitarbeiter fragt stattdessen: "Welcher Zylinderdurchmesser? Welcher Betriebsdruck?" und filtert auf 3 passende Produkte. Das ist der Unterschied zwischen Suchen und Beraten.

Die Investition in einen KI-Mitarbeiter rechnet sich besonders schnell bei Enterprise-Shops, weil das Bestellvolumen hoch genug ist. Bei einem durchschnittlichen Warenkorbwert von 200 EUR und 2.000 Bestellungen pro Monat bedeuten +35% Warenkorbwert zusätzliche 140.000 EUR Umsatz pro Monat. Die Kosten für einen KI-Mitarbeiter liegen bei einem Bruchteil davon. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen unsere Erfolgsgeschichten.

Migration von Shopware 5 auf Enterprise

Eine Migration von Shopware 5 auf Shopware 6 Enterprise dauert typischerweise 3-6 Monate und kostet je nach Shop-Komplexität zwischen 20.000 und 80.000 EUR für die Agentur-Umsetzung. Shopware 5 erhält keine Sicherheitsupdates mehr. Wer noch auf SW5 läuft, hat ein Sicherheitsrisiko, nicht nur ein Migrationsprojekt.

Laut Qubix Consulting fallen erfahrungsgemäß 20-40% der aktiven Plugins bei einer Migration weg. Die Funktion ist entweder in SW6 nativ enthalten, wurde nie wirklich genutzt oder hat keinen Nachfolger. Das ist kein Nachteil. Es zwingt dich, dein Plugin-Portfolio aufzuräumen, bevor es zur technischen Schuld wird.

Laut Fulltime E-Commerce kosten Custom-Plugins, die neu entwickelt werden müssen, zwischen 2.000 und 15.000 EUR pro Plugin. Bei Enterprise-Migrationen mit vielen Schnittstellen steigen die Gesamtkosten entsprechend.

  1. Bestandsaufnahme: Plugins, Schnittstellen, Custom-Code dokumentieren. Realistisch bewerten, was davon in SW6 übernommen werden muss
  2. Edition wählen: Rise, Evolve oder Beyond? Anhand der Checkliste oben entscheiden, nicht anhand des alten Lizenzmodells
  3. Datenmigration planen: Produkte, Kunden, Bestellhistorie. Shopware bietet ein offizielles Migrationstool
  4. Agentur beauftragen: Die Kosten für einen Shopware Shop erstellen lassen findest du in unserem Guide
Shopware 5 auf 6 Enterprise Migration: Ablauf mit vier Phasen von Bestandsaufnahme bis Launch
Die Migration ist ein Projekt, kein Update. Plane 3-6 Monate ein.

Eine ehrliche Einschätzung: Die Migration von SW5 auf SW6 Enterprise ist kein Lift-and-Shift. Du baust den Shop neu, mit Zugang zu deinen alten Daten. Je schneller du das akzeptierst, desto realistischer wird deine Planung. Wer den Aufwand unterschätzt, landet bei doppelter Timeline und dreifachen Kosten.

Laut dem Shopware Community Forum berichten Händler, die den Umstieg 2025/2026 gemacht haben, von einer durchschnittlichen Projektdauer von 4-5 Monaten bei mittlerer Komplexität. Shops mit über 10.000 Produkten und mehreren Sprachen liegen eher bei 6-8 Monaten.

Migrationskosten Shopware 5 → 6: Typische Ranges (Stand Q2 2026)
Shop-KomplexitätTimelineAgenturkostenTypisches Profil
Einfach4-8 Wochen10.000-20.000 EUR< 500 Produkte, Standard-Theme, 1-2 Plugins
Mittel3-5 Monate20.000-50.000 EUR500-5.000 Produkte, Custom Design, ERP-Anbindung
Enterprise5-8 Monate50.000-120.000 EUR5.000+ Produkte, B2B, Multi-Channel, Custom-Integrationen

Quelle: Aggregiert aus Qubix, Fulltime E-Commerce und eigenen Projekterfahrungen, Stand Q2 2026. Die Ranges sind Richtwerte. Dein konkreter Preis hängt von der Anzahl der Schnittstellen, Custom-Plugins und dem Umfang der Datenmigration ab.

Häufig gestellte Fragen zu Shopware Enterprise

Meine Empfehlung als Techniker, der alle drei Editionen in Kundenprojekten gesehen hat: Starte mit Rise, wenn dein Geschäftsmodell rein B2C ist. Wähle Evolve, sobald B2B-Anforderungen entstehen (Budgets, Rollen, Schnellbestellungen, Mandanten). Wähle Beyond nur, wenn 24/7-Support und ein dedizierter Account-Manager geschäftskritisch sind. Und investiere unabhängig von der Edition in zwei Dinge: erstklassige Produktdaten und eine KI-gestützte Beratung, die Kunden dort abholt, wo Enterprise Search aufhört.

Shopware Evolve startet bei 2.400 EUR pro Monat, Beyond bei 6.500 EUR pro Monat (Stand Q2 2026). Die tatsächlichen Kosten steigen mit dem GMV deines Shops. Rechne mit einem TCO von 4.400-12.000 EUR monatlich inklusive Hosting, Plugins und Agentur.

Beyond enthält Digital Sales Rooms, kundenspezifische Preise, 24/7-Priority-Support mit 1 Stunde Reaktionszeit, persönliches Onboarding und einen dedizierten Account-Manager. Evolve bietet 4-Stunden-Reaktionszeit (Mo-Fr) und telefonischen Support, aber keine persönliche Betreuung.

Ja, wenn du B2B Components (Budgets, Rollen, Schnellbestellungen) brauchst. Diese sind erst ab Evolve enthalten. Für einfache B2B-Shops ohne komplexe Einkaufsprozesse kann Rise mit manuellen Workarounds ausreichen, aber ab 500+ Produkten ist das nicht mehr empfehlenswert.

Ja, der Wechsel von Rise auf Evolve oder Beyond ist jederzeit möglich. Shopware migriert deine Daten innerhalb der Plattform. Technisch ist es ein Plan-Wechsel, kein Replatforming. Die Umstellung dauert in der Regel wenige Tage.

Evolve und Beyond sind primär als SaaS-Lösung konzipiert und laufen auf Shopware-Cloud-Infrastruktur. Für Kunden mit speziellen Hosting-Anforderungen bietet Shopware auch Self-Hosted-Optionen an. Die Feature-Sets sind identisch, unabhängig vom Hosting-Modell.

Shopware ist nicht pauschal teuer. Die Community Edition ist kostenlos bis 1 Mio. EUR GMV. Rise startet bei 600 EUR/Monat. Die Enterprise-Preise (Evolve ab 2.400 EUR, Beyond ab 6.500 EUR) reflektieren enthaltene B2B Components, Advanced Search und dedizierten Support. Im Vergleich zu Magento Commerce (ab ca. 22.000 USD/Jahr) liegt Shopware im Mittelfeld.

Mehr Traffic bringt nur Ergebnisse, wenn Besucher auch kaufen

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Über den Autor
Kevin Lücke
Kevin Lücke
CTO & Co-Founder · Qualimero

Kevin ist CTO und Mitgründer von Qualimero. Als KI-Architekt mit über 15 Jahren Erfahrung als CTO und CPO in der Tech-Branche entwirft er die KI-Systeme, die bei Qualimeros Kunden täglich zehntausende Kundeninteraktionen automatisieren — zuverlässig, sicher und skalierbar.

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