Drei Händler, drei Fragen letzte Woche: "Brauche ich wirklich Evolve?" "Reicht Rise für B2B?" "Was kostet Beyond tatsächlich pro Jahr?" Jede falsche Antwort kostet fünfstellig. In unserem Shopware Vergleich haben wir die Plattform gegen andere Systeme eingeordnet. Dieser Artikel geht tiefer: Edition für Edition, Euro für Euro.
Shopware Editionen im Überblick 2026
Shopware bietet Stand Q2 2026 vier Editionen: Community (kostenlos), Rise (ab 600 EUR/Monat), Evolve (ab 2.400 EUR/Monat) und Beyond (ab 6.500 EUR/Monat). Die Unterschiede liegen in Support-Level, Feature-Umfang und GMV-Grenzen, nicht in der technologischen Basis. Alle vier laufen auf demselben Shopware 6 Core.
Das Lizenzmodell hat sich seit 2024 komplett verändert. Statt einmaliger Kauflizenzen gibt es monatliche Subscriptions mit gestaffelten Service-Paketen. Die alte Welt mit Community, Professional und Enterprise ist Geschichte. Wer noch auf Shopware 5 läuft, sollte den Wechsel nicht länger hinauszögern: der Support wurde bereits Mitte 2024 eingestellt. Die offizielle Shopware Preisseite zeigt die aktuelle Planübersicht mit allen Features im Detail.
Der DACH-Markt bleibt stabil. Laut e-fuchs hält Shopware einen Marktanteil von 25,7% bei deutschen Shopsystemen, nur Shopify liegt mit 31,7% knapp davor. Zusammen mit JTL (14%) vereinen diese drei Systeme über 70% des Marktes. Die EHI-Studie bestätigt: "Shopware ist zum vierten Mal in Folge das meistgenutzte Shopsystem der 1.000 umsatzstärksten B2C-Onlineshops in Deutschland" mit 11,5% Marktanteil unter den Top 1.000.
Auch die Investitionsbereitschaft ist hoch. Die Shopware Händlerumfrage 2026 zeigt: "Über 70% der befragten Unternehmen beschäftigen sich aktiv mit KI." 47% planen Investitionen in Digitalisierung und IT. Gleichzeitig berichten nur 9% von messbarem KI-Umsatzeinfluss. Die Technologie ist da, die Umsetzung hinkt hinterher.
| Edition | Preis/Monat | GMV-Limit | Support | Zielgruppe |
|---|---|---|---|---|
| Community | 0 EUR | 1 Mio. EUR/Jahr | Kein Hersteller-Support | Startups, Entwickler, Testsysteme |
| Rise | ab 600 EUR | 2 Mio. EUR/Jahr | 8h Reaktionszeit (Mo-Fr) | B2C-Shops, wachsende SMEs |
| Evolve | ab 2.400 EUR | 5 Mio. EUR/Jahr | 4h + Telefon | B2B-Händler, Mittelstand |
| Beyond | ab 6.500 EUR | Individuell | 1h + 24/7 | Konzerne, Multi-Brand |
Community Edition: kostenlos starten, Grenzen kennen
Die Community Edition ist der Open-Source-Kern von Shopware, technologisch identisch mit den Bezahlplänen, aber ohne Hersteller-Support, ohne AI Copilot und seit 2026 mit einer harten GMV-Grenze bei 1 Million EUR pro Jahr. Wer darunter bleibt, bekommt ein vollständiges Shopsystem für null Euro Lizenzkosten.
Technisch fehlt ja nichts Essenzielles. Rule Builder für Preisregeln und Rabatte, Flow Builder Basis für einfache Geschäftsprozesse, Erlebniswelten für Content-Seiten, SEO-Tools, responsive Storefront. Die vollständige technische Dokumentation findest du in der Shopware Dokumentation. Was fehlt: AI Copilot, Flow-Export zwischen Systemen, Premium Themes und der direkte Hersteller-Support.
Das eigentliche Problem liegt nicht in der Technik. Es liegt in der Fair Usage Policy. Shops, die mit der Community Edition mehr als 1 Million EUR GMV pro Jahr erzielen, verlieren den Zugriff auf den Shopware Store und den Account. Kein Store-Zugang bedeutet: keine Plugin-Updates, keine neuen Erweiterungen, kein Support-Ticket-System. Wer auf Plugins angewiesen ist, wird faktisch zum Upgrade gezwungen.
Für wen lohnt sich die CE noch? Startups unter 500.000 EUR Jahresumsatz, die mit schlankem Team arbeiten. Entwickler, die eigene Plugins bauen und nicht auf den Store angewiesen sind. Und Testsysteme, auf denen neue Features ausprobiert werden, bevor sie auf den Live-Shop gehen.
Self-Hosting ist Pflicht. Du brauchst einen eigenen Server oder Cloud-Provider und jemanden, der sich um Updates und Sicherheitspatches kümmert. Support gibt es nur über das Community-Forum und eigenes Know-how. Der Upgrade-Pfad zu Rise ist dafür reibungslos: gleicher Core, gleiche Datenbank, gleiche Plugins. Kein Migrations-Projekt.

Rise: der Standard für B2C-Shops
Shopware Rise ab 600 EUR pro Monat ist die wirtschaftlich sinnvollste Wahl für die meisten B2C-Shops im DACH-Raum. Mit AI Copilot, vollständigem Flow Builder und Hersteller-Support deckt Rise rund 80% aller typischen Onlineshop-Anforderungen ab, ohne dass du dich mit Enterprise-Preisschildern beschäftigen musst.
- AI Copilot: Textgenerierung für Produktbeschreibungen, automatische Bild-Keywords, Bewertungs-Zusammenfassungen und kontextbasierte Suche. Seit 6.7.10.0 mit ersten agentischen Fähigkeiten.
- Flow Builder: Volle Automatisierung von Geschäftsprozessen, inklusive Flow-Export zwischen Test- und Livesystem. Automatisierte E-Mails, Statusänderungen und Benachrichtigungen.
- Social Shopping: Native Integrationen für den Verkauf über Instagram, Facebook und TikTok Shop
- Support und Limits: 8 Stunden Reaktionszeit während der Geschäftszeiten (Mo-Fr), GMV-Limit bis 2 Mio. EUR pro Jahr
Ich sehe immer wieder Händler, die sich von Agenturen zu Evolve beraten lassen, obwohl Rise völlig ausreichen würde. Der Hauptgrund: "Wir brauchen bessere Kundenberatung." Kundenberatung ist aber kein Lizenz-Feature, sondern ein Prozess, den du unabhängig von der Edition lösen kannst.
Die Kombination aus Rise plus spezialisierter KI-Lösung ist fast immer günstiger und leistungsfähiger als ein Editions-Upgrade auf Beyond. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt unsere Case Study mit Gartenfreunde: 7-fach höhere Conversionrate und 45% Klickrate auf Produktempfehlungen, ohne dass der Händler seine Shopware-Lizenz upgraden musste.
Evolve: B2B ohne Enterprise-Preisschild
Shopware Evolve ab 2.400 EUR pro Monat ist der Sweet Spot für B2B-Händler und Shops mit großen Sortimenten über 10.000 Produkte. Die nativen B2B Components ersetzen die alte B2B Suite, die ab Shopware 6.8 nicht mehr unterstützt wird. Wer B2B-Prozesse braucht, hat hier keine echte Alternative.
- B2B Components: Schnellbestellungen, Angebotsanfragen, Budgets, Freigabeprozesse und Mitarbeiter-Rollenverwaltung nativ im Core. Tiefer integriert als jedes Drittanbieter-Plugin.
- Advanced Search: Elasticsearch-basierte Suche, die bei 10.000+ Produkten den Unterschied zwischen 2% und 4% Conversion-Rate macht
- Flow Builder Professional: Erweiterte Trigger, Webhooks für ERP-Anbindung und zeitverzögerte Aktionen für automatisierte Nachfass-E-Mails
- Individual Pricing: Seit Shopware 6.7.8.0 (März 2026) eine regelbasierte Pricing-Engine für kundenspezifische Preisbücher, prozentuale Rabatte und gestaffelte Mengenpreise
GMV-Limit: 5 Millionen EUR pro Jahr. Support: 4 Stunden Reaktionszeit inklusive Telefon. Die B2B Components sind der Hauptgrund für ein Evolve-Upgrade, nicht der Support. Wenn du keine Angebotsanfragen, Budgets oder Freigabeprozesse brauchst, brauchst du halt kein Evolve.
Für den deutschen Mittelstand ist die Shopware B2B-Kostenstruktur ein relevanter Faktor: 28.800 EUR Lizenz pro Jahr klingen viel, sind aber ein Bruchteil dessen, was vergleichbare B2B-Features bei SAP Commerce oder Spryker kosten. Das B2B-Segment wächst laut BEVH überproportional, der deutsche E-Commerce erreichte 2025 bereits 83,1 Mrd. EUR Brutto-Umsatz mit prognostizierten +3,8% für 2026.

Beyond: nur für Konzerne mit Spezialbedarf
Shopware Beyond ab 6.500 EUR pro Monat lohnt sich in genau zwei Szenarien: Du brauchst 24/7-Support mit SLA für saisonale Spitzen wie Black Friday, oder du hast einen aktiven B2B-Außendienst, den du durch Digital Sales Rooms digitalisieren willst. Für alle anderen Fälle ist Beyond teurer Overkill. Ehrlich gesagt.
- Digital Sales Rooms: Interaktive Video-Verkaufsberatung mit Co-Browsing. Das echte Alleinstellungsmerkmal dieser Edition, aber nur relevant für Unternehmen mit aktivem Vertriebsteam.
- Multi-Inventory: Verwaltung mehrerer Lagerstandorte direkt im Core, ohne Plugin. Essenziell für Konzerne mit dezentraler Logistik.
- Subscriptions: Native Abo-Modelle für wiederkehrende Lieferungen, ohne Drittanbieter-Plugin
- Agentic Commerce: Seit Shopware 6.7.10.0 (Mai 2026) ein neuer Sales-Channel-Typ, über den Produkte direkt an KI-Plattformen wie ChatGPT ausgespielt werden. Ein Produkt-Feed im JSONL-Format, der die Sichtbarkeit in KI-gestützten Shopping-Erlebnissen ermöglicht.
GMV-Limit: unbegrenzt oder individuell verhandelt. Support: 1 Stunde Reaktionszeit, 24/7, persönlicher Account Manager. Die Jahreskosten für die Lizenz allein liegen bei mindestens 78.000 EUR. Wenn du nicht sicher bist, ob du Beyond brauchst, brauchst du es nicht.
Digital Sales Rooms klingen verlockend, skalieren aber nicht für B2C: sie setzen menschliches Personal auf der anderen Seite voraus. Für die meisten Händler, die automatisierte Beratung wollen, ist ein KI-Mitarbeiter auf Rise die bessere und deutlich günstigere Lösung.
Rise vs Evolve: wann lohnt der Upgrade?
Der Upgrade von Rise auf Evolve kostet 1.800 EUR mehr pro Monat, also 21.600 EUR Mehrkosten pro Jahr. Dieser Aufpreis lohnt sich nur, wenn du mindestens eines der Evolve-exklusiven Features aktiv nutzt: B2B Components, Advanced Search auf Elasticsearch-Basis oder den erweiterten Flow Builder mit Webhooks.
| Kriterium | Rise reicht | Evolve nötig |
|---|---|---|
| Geschäftsmodell | Reiner B2C-Shop | B2B-Anteil über 30% des Umsatzes |
| Produktanzahl | Unter 10.000 aktive Produkte | Über 10.000 (Advanced Search nötig) |
| Bestellprozesse | Standardbestellungen | Angebotsanfragen, Budgets, Freigaben |
| Preisstrukturen | Einheitliche Preise für alle Kunden | Kundenspezifische Preisbücher |
| ERP-Integration | Standard-Schnittstellen reichen | Tiefe Webhooks und zeitverzögerte Flows |
| Support-Level | 8h Reaktionszeit ausreichend | 4h + Telefon-Support benötigt |
Die Faustregel: Wenn keines der Evolve-Kriterien auf dich zutrifft, bleib bei Rise. Investiere die 21.600 EUR Ersparnis pro Jahr in Marketing oder Kundenberatungs-Automatisierung. Das bringt messbar mehr Umsatz als Features, die du nicht nutzt.
Feature-Vergleichstabelle: alle Editionen auf einen Blick
Die folgende Tabelle zeigt alle relevanten Features der vier Shopware Editionen im direkten Vergleich. Preise, GMV-Limits, Support-Level und exklusive Funktionen auf einen Blick, Stand Q2 2026 nach dem Release von Shopware 6.7.10.0.
| Feature | Community | Rise | Evolve | Beyond |
|---|---|---|---|---|
| Preis (monatlich) | 0 EUR | ab 600 EUR | ab 2.400 EUR | ab 6.500 EUR |
| GMV-Limit | 1 Mio. EUR | 2 Mio. EUR | 5 Mio. EUR | Unbegrenzt |
| Hersteller-Support | Nein | 8h (Mo-Fr) | 4h + Telefon | 1h + 24/7 |
| Hosting | Self-Hosted | Cloud oder Self-Hosted | Cloud oder Self-Hosted | Cloud oder Self-Hosted |
| AI Copilot | Nein | Ja | Ja | Ja |
| Flow Builder | Basis | Voll + Export | Advanced + Webhooks | Advanced + Webhooks |
| B2B Components | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Advanced Search | Nein | Nein | Ja (Elasticsearch) | Ja (Elasticsearch) |
| Individual Pricing | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Digital Sales Rooms | Nein | Nein | Nein | Ja |
| Multi-Inventory | Nein | Nein | Nein | Ja |
| Abo-Commerce | Nein | Nein | Nein | Ja |
| Agentic Commerce | Nein | Nein | Nein | Ja |
Gesamtkosten: was Shopware wirklich kostet
Die Lizenzkosten machen bei vielen Shopware-Shops weniger als 40% der jährlichen Gesamtkosten aus. Hosting, Plugins, Agenturentwicklung und laufende Wartung verdoppeln bis verdreifachen das Budget, je nach Shop-Komplexität. Wer nur auf den Lizenzpreis schaut, unterschätzt die tatsächliche Investition erheblich.
Im Shopware Store stehen über 4.000 Erweiterungen zur Verfügung. Trotzdem: für einen typischen Mittelstands-Shop summieren sich Plugin-Lizenzen schnell auf 2.000 bis 5.000 EUR pro Jahr. Hosting-Kosten variieren stark: von 50 EUR monatlich für Shared Hosting bei kleinen CE-Shops bis 2.000 EUR für dedizierte Cloud-Infrastruktur bei Enterprise-Projekten.
Laut Qubix liegen realistische Shopware-Projektkosten für das initiale Setup zwischen 15.000 EUR (Standard-Theme, wenige Anpassungen) und 200.000 EUR (Custom-Headless mit ERP-Integration). Diese Initialkosten kommen im ersten Jahr zu den laufenden Kosten dazu.
| Kostenposition | Kleiner Shop (CE) | Mittlerer Shop (Rise) | Großer Shop (Evolve) | Enterprise (Beyond) |
|---|---|---|---|---|
| Lizenz/Jahr | 0 EUR | 7.200 EUR | 28.800 EUR | 78.000 EUR |
| Hosting/Jahr | 600 - 2.400 EUR | 1.200 - 6.000 EUR | 3.600 - 12.000 EUR | 6.000 - 24.000 EUR |
| Plugins/Jahr | 0 - 1.000 EUR | 500 - 3.000 EUR | 1.000 - 5.000 EUR | 2.000 - 8.000 EUR |
| Agentur/Entwicklung | 0 - 5.000 EUR | 5.000 - 20.000 EUR | 15.000 - 50.000 EUR | 30.000 - 100.000 EUR |
| Wartung/Jahr | 0 - 1.200 EUR | 1.200 - 3.600 EUR | 3.600 - 9.600 EUR | 6.000 - 18.000 EUR |
| Gesamtkosten/Jahr | 600 - 9.600 EUR | 15.100 - 39.800 EUR | 52.000 - 105.400 EUR | 122.000 - 228.000 EUR |
Kostenlos bis 1 Mio. EUR GMV, Self-Hosting Pflicht
Deckt 80% der B2C-Shops ab, inkl. AI Copilot
Pflicht für B2B mit nativen B2B Components
Nur für Konzerne mit 24/7-SLA oder Multi-Inventory
Die Zahlen zeigen klar: Der Sprung von Rise zu Evolve vervierfacht die Lizenzkosten. Dieser Sprung lohnt sich eben nur, wenn du B2B Components oder Advanced Search tatsächlich brauchst. Für reine B2C-Shops ist Rise wirtschaftlich kaum zu schlagen.

Welche Shopware Edition passt zu deinem Unternehmen?
Die Entscheidung hängt von drei Faktoren ab: Geschäftsmodell (B2B oder B2C), monatliches Bestellvolumen und technische Anforderungen an Support und Automatisierung. Wer von einer älteren Shopware-Version migriert, findet die technischen Details im Vergleich Shopware 5 vs 6.
| Szenario | Empfohlene Edition | Begründung |
|---|---|---|
| Startup, unter 50 Bestellungen/Monat, technisches Team | Community | Kostenlos starten, upgraden wenn GMV-Grenze näher rückt |
| B2C-Shop, 50-500 Bestellungen/Monat, Support gewünscht | Rise | Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis, AI Copilot inklusive |
| B2B-Händler oder Sortiment über 10.000 Produkte | Evolve | B2B Components und Advanced Search sind alternativlos |
| Multi-Brand, mehrere Lager, 24/7-SLA nötig | Beyond | Multi-Inventory und persönlicher Account Manager nur hier |
| B2C mit hohem Beratungsbedarf | Rise + KI-Mitarbeiter | Rise-Lizenz plus externe KI-Lösung ist günstiger als Beyond |
Ein Muster, das ich immer wieder sehe: Händler kaufen die teuerste Lizenz, weil sie glauben, damit automatisch bessere Kundenerlebnisse zu bekommen. Stimmt nicht. Shopware liefert die Infrastruktur. Was du daraus machst, entscheidet über Conversion.
Ein Shop auf Rise mit intelligenter Produktberatung schlägt einen Beyond-Shop ohne Beratung. Jeden Tag. Bei Rasendoktor etwa, einem Gartenbedarfs-Händler, hat die Kombination aus Shopware und einem KI-Mitarbeiter zu einem 16-fachen Return on Investment geführt, bei 100% Automatisierungsquote im Kundenservice.
Shopware vs Shopify Plus vs Magento: was kosten die Alternativen?
Im Vergleich mit den Enterprise-Tiers der großen Plattformen positioniert sich Shopware preislich im Mittelfeld: günstiger als Shopify Plus (ab 2.300 EUR/Monat), flexibler als Magento Open Source, aber mit kleinerem Ökosystem als beide. Für den DACH-Raum ist Shopware durch lokalen Support und deutsche Community oft die pragmatischste Wahl.
| Kriterium | Shopware Rise | Shopify Plus | Magento Open Source |
|---|---|---|---|
| Lizenz/Monat | ab 600 EUR | ab 2.300 EUR | 0 EUR (Open Source) |
| Hosting | Cloud oder Self-Hosted | Inkl. (SaaS) | Self-Hosted (50-2.000 EUR/Monat) |
| B2B nativ | Nein (ab Evolve) | Eingeschränkt | Ja (Adobe Commerce) |
| Plugin-Ökosystem | 4.000+ Extensions | 13.000+ Apps | 3.800+ Extensions |
| DACH-Fokus | Stark (DE Marktführer Top 1000) | Schwach (US-fokussiert) | Mittel |
| Typische Gesamtkosten/Jahr | 15.000-40.000 EUR | 30.000-80.000 EUR | 20.000-100.000 EUR |
Shopware gewinnt im DACH-Raum durch lokale Expertise, deutschsprachige Community und tiefe ERP-Integrationen (DATEV, SAP, Microsoft Dynamics). Shopify Plus ist schneller aufgesetzt und hat das größere App-Ökosystem, kostet aber fast das Vierfache. Magento bietet maximale Flexibilität bei Open Source, erfordert dafür erheblich mehr Entwicklungsressourcen und laufende Wartung.
Für den detaillierten Feature-Vergleich: Shopware vs Shopify und Magento vs Shopware gehen beide Vergleiche in die Tiefe.
Alternativen zu Shopware
Nicht jede Edition-Debatte endet mit Shopware. Je nach Anforderung kann eine andere Plattform besser passen. Einen vollständigen Überblick bietet unser Guide zu Shopware Alternativen.
- Shopware vs Shopify: Für Händler, die schnellen Start ohne technisches Team suchen
- Shopware vs WooCommerce: WordPress-basierte Alternative für kleinere Shops
- Shopware vs OXID: Klassischer DACH-Vergleich für Händler, die von OXID migrieren
- Shopware vs JTL: Für Händler mit starkem Warenwirtschafts-Fokus
- Shopware vs Gambio: Budget-Alternative für kleine Shops ohne Entwickler
- Shopware vs PrestaShop: Open-Source-Vergleich für internationale Händler
- Shopware vs Spryker: Enterprise-Vergleich für komplexe B2B-Szenarien
Häufige Fragen zu Shopware Editionen
Die Community Edition ist kostenlos und Open Source. Seit 2026 gilt eine Fair Usage Policy: Shops mit mehr als 1 Million EUR GMV pro Jahr müssen auf mindestens Rise upgraden und verlieren sonst den Zugriff auf den Shopware Store.
Die Shopware 6 Preise beginnen bei 600 EUR pro Monat für Rise, 2.400 EUR für Evolve und 6.500 EUR für Beyond (Stand Q2 2026). Die tatsächlichen Gesamtkosten inklusive Hosting, Plugins und Wartung liegen zwei- bis dreifach über der reinen Lizenzgebühr.
Für die meisten B2C-Shops reicht Rise mit AI Copilot und Flow Builder. B2B-Händler brauchen Evolve für die nativen B2B Components und Advanced Search. Beyond lohnt sich nur für Konzerne mit Multi-Inventory, Abo-Commerce oder 24/7-Support mit SLA.
Evolve bietet B2B Components (Schnellbestellungen, Budgets, Freigabeprozesse), Advanced Search auf Elasticsearch-Basis und Individual Pricing für kundenspezifische Preisbücher. Der Aufpreis beträgt 1.800 EUR pro Monat gegenüber Rise, also 21.600 EUR mehr pro Jahr.
Ein Upgrade ist jederzeit möglich, da alle Editionen auf demselben Shopware 6 Core basieren. Von Community auf Rise, von Rise auf Evolve: kein Migrations-Aufwand. Ein Downgrade erfordert Vertragsanpassung und Verzicht auf Edition-exklusive Features.
Ein kleiner Shop auf der Community Edition kommt ab 600 EUR pro Jahr aus (reines Hosting). Ein mittlerer B2C-Shop auf Rise liegt bei 15.000 bis 40.000 EUR. Enterprise-Shops auf Beyond erreichen 122.000 bis 228.000 EUR jährlich, Lizenz, Hosting, Plugins und Agentur zusammengerechnet.
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Lasse ist CEO und Mitgründer von Qualimero. Nach seinem MBA an der WHU und dem Aufbau eines Unternehmens auf siebenstellige Umsätze gründete er Qualimero, um KI-gestützte digitale Mitarbeiter für den E-Commerce zu entwickeln. Sein Fokus: Unternehmen dabei unterstützen, Kundeninteraktion durch intelligente Automatisierung messbar zu verbessern.

