Einleitung: Warum *Shop erstellen* heute nicht mehr reicht
Wer im Jahr 2025 nach Shopware Shop erstellen sucht, hat meist ein klares Ziel: Ein leistungsfähiges E-Commerce-System aufzusetzen, das skalierbar und zukunftssicher ist. Shopware 6 ist dafür zweifellos die beste Wahl im DACH-Raum. Doch die Spielregeln haben sich grundlegend geändert, und das betrifft nicht nur die technischen Anforderungen.
Die meisten Anleitungen im Netz zeigen dir, wie du Shopware installierst, ein Theme auswählst und Produkte hochlädst. Das Ergebnis ist oft ein technisch einwandfreier, aber stummer Shop. Er wartet darauf, dass Kunden sich durch Filter klicken und selbst bedienen. In einer Zeit, in der Kunden durch KI-Assistenten und Hyper-Personalisierung verwöhnt sind, reicht das reine Bereitstellen von Ware nicht mehr aus. Das bestätigt auch die aktuelle Marktanalyse: Bestehende Tutorials fokussieren sich ausschließlich auf transaktionale Setups – die Beratungslücke im Onlinehandel wird komplett ignoriert.
Dieser Guide ist anders. Wir gehen Schritt für Schritt durch den technischen Prozess – von den neuen Systemanforderungen 2025 bis zur Installation. Aber wir bleiben dort nicht stehen. Wir zeigen dir, wie du deinen Shopware Shop so konfigurierst, dass er nicht nur ein Lagerhaus ist, sondern ein digitaler Verkaufsberater. Wir schließen die Lücke zwischen technischem Setup und echtem Consultative Commerce. Wenn du mehr über moderne Shopware KI Produktberatung erfahren möchtest, findest du in unserem spezialisierten Guide alle Details.
Phase 1: Planung & Kosten – Die Budget-Wahrheit 2025
Bevor wir die erste Zeile Code anfassen, müssen wir über Geld und Lizenzen sprechen. Hier hat sich im Jahr 2025 durch Shopwares neue Preispolitik und die Fair Usage Policy einiges geändert. Diese Veränderungen haben massive Auswirkungen auf die langfristige Kostenplanung deines E-Commerce-Projekts.
Das Lizenzmodell: Community Edition vs. Commercial Plans
Lange Zeit galt: Die Community Edition (CE) ist kostenlos, egal wie groß du wirst. Das ist seit März 2025 Geschichte. Laut Shopware gelten nun neue Regeln für alle Nutzer der kostenlosen Version.
- Shopware Community Edition (Open Source): 0 € Lizenzgebühren, aber mit Haken – ab einem Bruttowarenvolumen (GMV) von 1 Million Euro pro Jahr musst du zwingend auf einen kostenpflichtigen Plan wechseln. Bleibst du darunter, ist sie weiterhin kostenlos nutzbar, bietet aber keinen Hersteller-Support und keinen Zugriff auf bestimmte Rise-Features wie den erweiterten Flow Builder. Ideal für Startups und kleine KMUs, die ihre ersten 500.000 € bis 1 Mio. € Umsatz anpeilen.
- Shopware Rise (ab ca. 600 € / Monat): Der Einstieg in die kommerzielle Welt. Enthält den AI Copilot für Backend-Prozesse, erweiterten Support und Social Shopping Features. Laut codelivery.tech ist dies der optimale Einstieg für wachsende B2C-Marken mit professionellen Support-Anforderungen.
- Shopware Evolve (ab ca. 2.400 € / Monat): Fokus auf B2B mit der mächtigen B2B-Suite (Rechte & Rollen, Budgets) und der Advanced Search. Ideal für Großhändler und Hersteller mit komplexen Anforderungen.
- Shopware Beyond (ab ca. 6.500 € / Monat): Enterprise-Level mit Multi-Inventory (mehrere Lager) und Digital Sales Rooms für Video-Beratung. Wie Qualimero berichtet, setzen zunehmend mehr Unternehmen auf diese Premium-Lösung.
Kostenlos bis 1 Mio. € GMV/Jahr
AI Copilot & Social Shopping
B2B-Suite & Advanced Search
Enterprise mit Multi-Inventory
Hosting-Kosten: Spare nicht am Fundament
Ein häufiger Fehler beim Shopware Shop erstellen ist die Wahl eines billigen Shared Hostings. Shopware 6 ist ein Performance-Biest, das Ressourcen frisst. Das zeigt sich besonders, wenn du später KI-Features integrieren möchtest – dann werden die Anforderungen noch höher.
- Minimum: Managed vServer oder Cloud-Hosting mit dedizierten Ressourcen
- Kosten: Rechne mit 50 € bis 150 € pro Monat für ein Setup, das auch Traffic-Spitzen aushält
- Technologie-Stack: Achte darauf, dass der Hoster Redis (für Caching) und Elasticsearch/Opensearch (für die Suche) anbietet. Ohne diese Dienste wird dein Shop ab ca. 5.000 Produkten spürbar langsam
Phase 2: Technische Installation – Das Fundament legen
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wer 2025 einen Shopware Shop aufsetzt, muss striktere Systemanforderungen erfüllen als noch vor zwei Jahren. Veraltete Server sind nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sie verhindern auch die Nutzung moderner AI-Tools. Die Anforderungen sind laut Qualimero deutlich gestiegen.
Systemanforderungen für Shopware 6.6+ (Stand 2025)
Bevor du den Installer startest, prüfe deinen Server auf diese Hard Facts. Diese Anforderungen sind nicht verhandelbar – ohne ihre Erfüllung wird dein Shop nicht performant laufen.
| Komponente | Mindestanforderung | Empfehlung für AI-Readiness | Warum wichtig? |
|---|---|---|---|
| PHP | Version 8.2 | PHP 8.3 / 8.4 (mit JIT Compiler) | PHP 8.1 reicht für SW 6.6 nicht mehr. JIT beschleunigt Rechenprozesse massiv. |
| Datenbank | MySQL 8.0+ / MariaDB 10.11+ | MariaDB 11.4 | Ältere Versionen (MySQL 5.7) werden nicht mehr unterstützt. |
| Node.js | Version 20 | Version 20 (LTS) | Essenziell für das Kompilieren des Frontends und der Administration. |
| RAM | 4 GB | 8 GB+ | AI-Prozesse und Importe benötigen viel Arbeitsspeicher (memory_limit > 512M). |
| Caching | Standard | Varnish & Redis | Ohne Redis wird der Warenkorb bei hohem Traffic zum Flaschenhals. |
Schritt-für-Schritt Installation (Kurzfassung)
Wir erfinden das Rad nicht neu, sondern fassen den effizientesten Weg zusammen. Die detaillierte Dokumentation findest du auf der offiziellen Shopware-Website.
Lade den Shopware 6 Installer von der offiziellen Website herunter.
Lade die shopware-installer.phar.php auf deinen Webspace hoch.
Rufe deine-domain.de/shopware-installer.phar.php im Browser auf.
Der Wizard prüft die Systemanforderungen – bei roten Warnungen abbrechen!
Gib deine MySQL-Zugangsdaten ein und erstelle die Datenbank.
Wähle Sprache (Deutsch/Englisch) und Währung für deinen Shop.

Phase 3: Design & Erlebniswelten – UX strategisch neu denken
Nach der Installation hast du einen funktionierenden, aber leeren Shop. Nun geht es an das Look & Feel. Shopware 6 nutzt hierfür die Erlebniswelten (Shopping Experiences), die weit mehr können als nur hübsche Bilder anzuzeigen.
Das Problem mit dem Standard-Design
Standardmäßig präsentiert Shopware Produkte in Grids (Kachelansichten). Das klingt zunächst praktisch, birgt aber erhebliche UX-Probleme, die sich direkt auf deine Conversion auswirken.
- Das Problem: Ein Kunde sucht Wanderschuhe. Er bekommt 200 Ergebnisse. Er muss filtern nach Größe, Farbe, Material. Das ist anstrengend und führt häufig zum Abbruch.
- Die UX-Falle: Studien zeigen, dass zu viele Optionen (Paradox of Choice) die Kaufwahrscheinlichkeit um bis zu 40% senken können.
- Die Konsequenz: Kunden verlassen den Shop frustriert, ohne zu kaufen – obwohl das perfekte Produkt im Sortiment ist.
Erlebniswelten strategisch nutzen
Nutze den Drag & Drop Editor von Shopware nicht nur für bunte Bilder, sondern zur Führung deiner Kunden. Der Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem erfolgreichen Shop liegt in der strategischen Nutzung dieser Features.
- Kategorie-Seiten neu denken: Baue keine reinen Produktlisten. Nutze CMS-Blöcke, um über der Produktliste Fragen zu stellen (z.B. Welcher Wandertyp bist du?). Das führt Kunden gezielt zum passenden Produkt.
- Mobile First konsequent umsetzen: 70% des Traffics kommt mobil. Prüfe die Erlebniswelten immer zuerst auf dem Smartphone, bevor du sie veröffentlichst.
- Storytelling integrieren: Verbinde Produkte mit Anwendungsbeispielen. Shopware erlaubt es, Produkte direkt in Bildern zu taggen (Image Mapping) – nutze das für interaktive Produktpräsentationen.
Diese Grundlagen sind wichtig, aber sie lösen das Kernproblem nicht: die fehlende Beratung. Mehr über die optimale Gestaltung von Verkaufsprozessen erfährst du in unserem Guide zur KI-gestützten Kaufberatung.
Phase 4: Der Gamechanger – Intelligente Produktberatung
Hier verlassen wir das Terrain der Standard-Tutorials. Die meisten Shops scheitern nicht an der Technik, sondern daran, dass sie nicht verkaufen, sondern nur ausstellen. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen einem Warenlager und einem erfolgreichen E-Commerce-Business.
Warum Filter tot sind und Beratung die Zukunft ist
In einem physischen Geschäft fragt ein Verkäufer: Wofür brauchst du den Schuh? Fürs Hochgebirge oder für Waldwege? In einem Onlineshop klickt der Kunde auf Kategorie: Schuhe und dann Filter: Braun. Die Lücke zwischen diesen beiden Erfahrungen ist der Consultation Gap – und genau hier liegt deine größte Chance zur Differenzierung.
Die Marktanalyse zeigt eindeutig: Während Wettbewerber über Filter und Suchleisten sprechen, solltest du über Bedarfsanalyse und Dialog sprechen. Statt zu erklären wie man Filter einrichtet, zeigst du warum Filter versagen und wie KI-Beratung das Problem löst. Einen umfassenden Vergleich der Ansätze findest du in unserem Artikel über KI-Produktfinder Chatbot Alternative.
Shopware AI Copilot vs. Consultative AI
Es ist wichtig, zwei Dinge zu unterscheiden, die oft verwechselt werden. Diese Unterscheidung ist fundamental für das Verständnis moderner E-Commerce-Strategien.
- Shopware AI Copilot (Native Features): Das ist in Shopware ab Plan Rise eingebaut. Laut scope01.com hilft es dir (dem Händler): Es generiert Produkttexte, fasst Bewertungen zusammen und erstellt Keywords für Bilder. Limitierung: Es hilft dem Kunden nicht direkt bei der Entscheidung im Frontend.
- Consultative AI (Dein Wettbewerbsvorteil): Das ist eine Integration, die du zusätzlich schaffst – über Plugins oder externe Services. Was es tut: Es führt einen Dialog mit dem Kunden, versteht seine Bedürfnisse und empfiehlt passende Produkte mit Begründung.
Wenn du verschiedene Lösungen vergleichen möchtest, findest du in unserem Artikel über KI Produktberatungs Anbieter einen detaillierten Marktüberblick für 2025.

Strategie: Den digitalen Verkaufsberater bauen
Um einen Shopware Shop zu erstellen, der wirklich konvertiert, musst du deine Daten AI-lesbar machen. Das ist das Fundament für jede erfolgreiche KI-Integration und wird oft unterschätzt.
Schritt A: Datenstruktur für AI optimieren
Eine AI kann nur empfehlen, was sie versteht. Die Qualität deiner Produktdaten entscheidet über den Erfolg deiner KI-Beratung. Laut Shopware ist die strukturierte Datenpflege einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren.
- Schlechte Daten: Produktbeschreibung: Toller Schuh, Leder, braun. – Für Menschen noch verständlich, für AI unbrauchbar.
- AI-Ready Daten: Nutze die Zusatzfelder (Custom Fields) in Shopware systematisch:
- Feld: Einsatzgebiet (Wert: Hochgebirge)
- Feld: Fußform (Wert: Breit)
- Feld: Pflegeaufwand (Wert: Mittel)
Diese strukturierten Daten sind das Futter für jede Recommendation Engine oder AI-Suche wie Doofinder oder Klevu. Laut Wappalyzer setzen bereits über 60% der erfolgreichen E-Commerce-Shops auf solche strukturierten Datenmodelle.
Schritt B: Integration einer Guided Selling Lösung
Es gibt Plugins wie Guided Selling oder AI Product Advisor im Shopware Store. Diese ermöglichen dir, einen dialogbasierten Verkaufsprozess zu implementieren.
- Funktionsweise: Du erstellst einen Fragebogen (Funnel) mit relevanten Fragen wie: Für wen suchst du? und Wie oft nutzt du das Produkt?
- Das Ergebnis: Der Shop filtert im Hintergrund dynamisch, präsentiert dem Kunden aber keine technische Liste, sondern Deine 3 perfekten Matches mit individueller Begründung.
- Der Vorteil: Der Kunde fühlt sich beraten, nicht allein gelassen. Das steigert Vertrauen und Conversion gleichzeitig.
Mehr über die Implementierung von intelligenten Beratungslösungen erfährst du in unserem Artikel über KI-Produktberatung FAQ-Bots, der den Conversational Commerce Trend 2025 detailliert beleuchtet.
| Feature | Standard Shopware Shop | AI-Optimierter Shop (Consultative) |
|---|---|---|
| Einstieg | Suchleiste oder Menübaum | Was möchtest du heute tun? (Dialog) |
| Interaktion | Kunde setzt technische Filter (z.B. Gore-Tex) | Kunde beschreibt Problem (Nasse Füße) |
| Ergebnis | Liste mit 50 Produkten | 3 Empfehlungen mit Begründung |
| Conversion Rate | ca. 2-3% | 5-8% (durch höhere Relevanz) |
| Retourenquote | Hoch (Falschbestellungen) | Niedrig (besseres Verständnis vor Kauf) |
Verwandle deinen Shopware Shop in einen digitalen Verkaufsberater. Unsere KI-Lösung führt Kunden im Dialog zum perfekten Produkt – und steigert deine Conversion um bis zu 150%.
Jetzt kostenlos testenPhase 5: Rechtssicherheit in Deutschland – Die Basics
Ein Shopware Shop in Deutschland muss wasserdicht sein. Die Abmahngefahr ist real und kann schnell teuer werden. Hier sind die wichtigsten rechtlichen Anforderungen, die du kennen musst.
Die drei wichtigsten Rechtstexte
- Impressum: Muss von jeder Seite aus mit max. 2 Klicks erreichbar sein. Enthält alle Pflichtangaben nach § 5 TMG.
- Datenschutzerklärung (DSGVO): Shopware bietet hierfür gute Standard-CMS-Seiten. Wichtig: Wenn du AI-Tools oder Tracking nutzt, müssen diese explizit genannt werden. Jede Datenverarbeitung muss transparent kommuniziert werden.
- AGB & Widerrufsbelehrung: Nutze Schnittstellen zu Anbietern wie Trusted Shops oder IT-Recht Kanzlei. Diese Plugins aktualisieren die Texte automatisch bei Gesetzesänderungen – das spart Aufwand und minimiert Risiken.
Cookie Consent & Tracking korrekt einrichten
Shopware 6 bringt einen eigenen Cookie-Manager mit. Wenn du externe Dienste (Google Analytics, Facebook Pixel) einbindest, müssen diese im Cookie-Manager konfiguriert werden. Sie dürfen erst feuern, nachdem der Kunde zugestimmt hat. Verstöße gegen die DSGVO können Bußgelder von bis zu 4% des Jahresumsatzes nach sich ziehen.
Neu ab 2025: E-Rechnungspflicht für B2B
Seit dem 01.01.2025 gilt in Deutschland die E-Rechnungspflicht für B2B-Umsätze (Empfangspflicht). Wenn du an andere Unternehmen verkaufst, muss dein Shop Rechnungen im Format ZUGFeRD oder XRechnung erstellen können.
Die rechtlichen Anforderungen mögen komplex erscheinen, aber mit den richtigen Tools und Partnern sind sie gut zu bewältigen. Wenn du Unterstützung bei der Umsetzung benötigst, kann eine Shopware Full Service Agentur dir helfen, alle Anforderungen professionell umzusetzen.
Phase 6: Launch & Marketing – Sichtbarkeit generieren
Der Shop steht, die AI berät, die Rechtstexte passen. Jetzt muss der Traffic kommen. Ohne Besucher keine Verkäufe – hier sind die wichtigsten Strategien für deinen erfolgreichen Launch.
SEO-Basics in Shopware 6 richtig nutzen
Shopware ist von Haus aus sehr SEO-freundlich, aber du musst die vorhandenen Features auch nutzen. Die richtigen Einstellungen können einen enormen Unterschied für deine Sichtbarkeit bei Google machen.
- SEO-Templates: Unter Einstellungen > SEO kannst du Templates für Meta-Title und Description definieren. Nutze Variablen wie: {{ product.name }} | {{ product.manufacturer.name }} | Jetzt kaufen
- Bilder-SEO: Der AI Copilot kann dir helfen, Alt-Tags für Bilder automatisch zu generieren. Laut Shopware ist dies einer der am meisten unterschätzten Ranking-Faktoren. Google kann Bilder immer besser lesen, aber Alt-Tags bleiben wichtig.
- URL-Struktur: Achte auf sprechende URLs ohne kryptische Parameter. Shopware generiert diese automatisch, aber prüfe die Einstellungen.
Für weiterführende Strategien zur Conversion-Optimierung empfehlen wir unseren Guide über Shopware Cross-Selling optimieren, der dir zeigt, wie du den durchschnittlichen Warenkorbwert steigerst.
Performance als Ranking-Faktor (Core Web Vitals)
Google straft langsame Shops ab. Die Core Web Vitals sind seit 2021 ein offizieller Ranking-Faktor und werden immer wichtiger. Hier sind die wichtigsten Optimierungen:
- Prüfe deine Erlebniswelten: Große, unkomprimierte Bilder sind der Tod für den LCP (Largest Contentful Paint)
- Nutze WebP-Format – Shopware kann das automatisch konvertieren und spart bis zu 30% Dateigröße
- Aktiviere Lazy Loading für Bilder unterhalb des sichtbaren Bereichs
- Nutze einen CDN (Content Delivery Network) für statische Assets
Die Shopware Ecology verstehen
Verstehe deinen Shop als Ökosystem mit verschiedenen Ebenen, die harmonisch zusammenarbeiten müssen. Nur wenn alle vier Ebenen optimal funktionieren, wirst du bei Google ranken und Kunden langfristig binden.

Die Basis für Performance – schnelle Server mit Redis und Elasticsearch
Shopware 6 als zentrale Logik und Datenverwaltung
Spezialfunktionen für Zahlung, Versand und Marketing
Die Intelligenz für Beratung und Personalisierung
Besonders der AI Layer wird 2025 zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal. Während die unteren drei Ebenen bei den meisten Shops ähnlich aufgebaut sind, bietet die vierte Ebene das größte Potenzial für Wettbewerbsvorteile. Mehr über Automatisierungsmöglichkeiten erfährst du in unserem Artikel zur Shopware Workflow Automatisierung.
Der Customer Journey Vergleich: Standard vs. AI-Shop
Um den Unterschied zwischen einem traditionellen Shopware Shop und einem AI-optimierten Shop noch deutlicher zu machen, hier ein direkter Vergleich der typischen Customer Journey:
Kunde gibt allgemeinen Begriff wie *Wanderschuhe* ein
Überwältigende Auswahl führt zu Entscheidungsparalyse
Kunde klickt durch 10+ Filter – frustrierend und zeitaufwändig
Zu viele Filter führen oft zu leeren Ergebnisseiten
Kunde verlässt den Shop ohne Kauf
*Ich brauche Wanderschuhe für breite Füße*
AI fragt: *Für Hochgebirge oder Waldwege?*
3 passende Modelle mit Begründung
Kunde versteht *warum* dieses Produkt passt
Niedrige Retourenquote durch besseres Matching
Dieser fundamentale Unterschied in der Kundenführung erklärt, warum AI-optimierte Shops Conversion-Raten von 5-8% erreichen, während Standard-Shops bei 2-3% stagnieren. Die Investition in intelligente Produktberatung amortisiert sich innerhalb weniger Monate. Wenn du wissen möchtest, wie KI-Produktberatung Umsatz steigert, findest du in unserem Vergleichsartikel konkrete Zahlen.
Fazit: Baue keinen Shop, baue eine Lösung
Einen Shopware Shop erstellen ist 2025 technisch anspruchsvoller geworden – Stichwort Server-Requirements und E-Rechnung – aber auch chancenreicher als je zuvor. Die technischen Hürden sind höher, aber die Belohnung für gut gemachte Shops ist ebenfalls größer.
Die Zeiten, in denen man einfach Produkte ins Netz stellte und auf Käufer hoffte, sind vorbei. Der Markt ist gesättigt mit Warenlagern. Aber er hungert nach Beratung. Genau hier liegt deine Chance: Indem du die technischen Hausaufgaben machst (Phase 1-3) und dann mutig in die intelligente Produktberatung investierst (Phase 4), differenzierst du dich von 90% der Konkurrenz.
Du baust nicht nur einen Shop, sondern einen digitalen Assistenten, der deine Kunden versteht. Das ist der Unterschied zwischen einem Web 2.0 Warenlager und einem Web 3.0 Consultative Commerce Erlebnis.
Wenn du mehr über die Optimierung deiner Kundenservice-Zeiten erfahren möchtest, empfehlen wir dir unseren Artikel über Shopware Kundenservice Zeiten. Und für alle, die sich auch für den Einsatz von KI in anderen Unternehmensbereichen interessieren, bietet unser Guide über KI im Personalwesen spannende Einblicke.
FAQ: Häufige Fragen zum Shopware Shop erstellen
Die Kosten variieren stark. Die Community Edition ist bis 1 Mio. € GMV/Jahr kostenlos. Kommerzielle Pläne starten bei 600 €/Monat (Rise). Hinzu kommen Hosting (50-150 €/Monat), Plugins (ca. 1.500 € initial + 100 €/Monat) und Rechtstexte (ca. 30 €/Monat). Für einen professionellen Shop mit KI-Integration solltest du im ersten Jahr mit 5.000-15.000 € kalkulieren.
Shopware 6.6+ benötigt mindestens PHP 8.2 (empfohlen: 8.3/8.4 mit JIT), MySQL 8.0+ oder MariaDB 10.11+, Node.js 20, mindestens 4 GB RAM (empfohlen: 8 GB+) sowie Redis für Caching und Elasticsearch/Opensearch für die Suche. Ohne diese Komponenten ist ein performanter Betrieb mit KI-Features nicht möglich.
Der Shopware AI Copilot (ab Rise-Plan) unterstützt dich als Händler im Backend – er generiert Produkttexte, Keywords und fasst Bewertungen zusammen. Consultative AI hingegen berät den Kunden im Frontend durch Dialog. Statt Filter anzubieten, führt sie ein Gespräch und empfiehlt passende Produkte mit Begründung. Das steigert die Conversion von 2-3% auf 5-8%.
Ja und nein. Die Community Edition ist für kleine Shops bis 1 Million Euro Bruttowarenvolumen (GMV) pro Jahr kostenlos nutzbar. Ab dieser Schwelle greift seit März 2025 die Fair Usage Policy, die einen Wechsel auf einen kostenpflichtigen Plan (ab 600 €/Monat) vorschreibt. Außerdem erhältst du mit der CE keinen offiziellen Support.
Ja, wenn du an andere Unternehmen verkaufst (B2B). Seit 01.01.2025 gilt in Deutschland die E-Rechnungspflicht. Shopware unterstützt das Format ZUGFeRD/XRechnung nativ noch nicht vollständig. Du benötigst ein entsprechendes Plugin oder eine ERP-Anbindung, um gesetzeskonforme elektronische Rechnungen zu erstellen und zu empfangen.
Für noch mehr Strategien zur Conversion-Optimierung mit KI-gestützter Beratung empfehlen wir unseren umfassenden Guide zum Thema KI-Produktberatung Conversion steigern.
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