Warum der Checkout über deinen Umsatz entscheidet
Stell dir vor, dein Kunde hat 20 Minuten damit verbracht, Produkte in deinem Shopware-Shop auszuwählen. Er wurde vielleicht sogar von einer KI-gestützten Produktberatung durch das Sortiment geführt. Er legt die Ware in den Warenkorb, klickt auf Zur Kasse – und bricht ab.
Warum? Laut aktuellen Studien von EHI liegt es in fast 20 % der Fälle an fehlenden oder unpassenden Shopware Zahlungsarten.
Im Jahr 2025 reicht es nicht mehr aus, einfach nur alles anzubieten. Die Landschaft der Zahlungsabwicklung hat sich drastisch verändert. Während PayPal und der Rechnungskauf im DACH-Raum dominieren, drängen neue B2B-Lösungen und Wallet-Systeme in den Markt. Gleichzeitig steigen die Transaktionsgebühren, was Händler dazu zwingt, genauer hinzusehen, wem sie welche Zahlungsart anbieten.
Dieser Guide ist kein trockenes Handbuch. Er ist deine strategische Roadmap für Shopware 6. Wir beleuchten nicht nur die technische Einrichtung via Rule Builder, sondern auch die psychologischen Aspekte des Bezahlens und wie du mittels KI-gestützter Beratung die Brücke zum sicheren Abschluss schlägst. Wenn du mehr über die Grundlagen der KI im E-Commerce erfahren möchtest, schau dir unseren KI E-Commerce Guide an.
Unangefochten führend im deutschen E-Commerce
Wegen fehlender oder unpassender Zahlungsarten
Durch digitalen Rechnungskauf via Billie/Mondu
Stripe für EU-Karten plus 0,25€ Fix
Native Shopware 6 Zahlungsarten: Die Basis verstehen
Bevor wir uns den externen Payment Service Providern (PSPs) widmen, lohnt ein Blick auf das, was Shopware 6 out of the box liefert. Diese Methoden erfordern keine externen Verträge, haben aber spezifische Vor- und Nachteile. Die offizielle Shopware-Dokumentation bietet hierzu detaillierte Anleitungen.
Die Standard-Methoden im Überblick
Shopware 6 kommt standardmäßig mit folgenden integrierten Zahlungsarten, die du über die Shop-Einstellungen aktivieren kannst:
Vorkasse (Prepayment)
- Funktionsweise: Der Kunde überweist erst, dann versendest du die Ware.
- Vorteil: 0 % Zahlungsausfallrisiko für dich als Händler. Keine Transaktionsgebühren (außer Bankgebühren).
- Nachteil: Enorme Kaufabbruchrate. Kunden wollen Ware sofort. Zudem verzögert es den Versandprozess, da der Zahlungseingang manuell oder per Bankabgleich geprüft werden muss.
- Einsatzgebiet: Als Fallback für Kunden mit schlechter Bonität oder bei sehr hohen Warenkörben.
Nachnahme (Cash on Delivery)
- Funktionsweise: Zahlung an den Postboten bei Übergabe.
- Status 2025: Stirbt langsam aus, ist aber in bestimmten ländlichen Regionen oder bei älteren Zielgruppen noch relevant.
- Risiko: Hohe Quote an Annahmeverweigerungen – die Retourenkosten bleiben beim Händler.
Rechnung (Manuell / Standard)
- Funktionsweise: Du legst der Ware eine Rechnung bei, der Kunde überweist später.
- Status: Laut Websei die beliebteste Zahlungsart der Deutschen (neben PayPal).
- Das große Aber: Ohne externen Dienstleister trägst du das volle Ausfallrisiko. Zahlt der Kunde nicht, musst du mahnen.
- Strategie: Nutze die native Rechnung nur für verifizierte B2B-Stammkunden oder Behörden. Für alle anderen: Nutze Secured Invoice über PSPs (siehe Abschnitt 3).
SEPA-Lastschrift (Basis)
- Funktionsweise: Du ziehst das Geld vom Konto des Kunden ein.
- Risiko: Wie GoCardless erklärt, sind Rücklastschriften mangels Deckung oder wegen Widerspruchs (bis zu 8 Wochen möglich) teuer und aufwendig.
Die Top Payment Service Provider für Shopware
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, benötigst du Plugins von Payment Service Providern (PSPs). Diese übernehmen das Risikomanagement, bieten moderne Methoden (Apple Pay, Kreditkarte) und automatisieren die Prozesse. Hier ist der Vergleich der Big 5 für den deutschen Markt (Stand 2025), basierend auf Analysen von Onlinemarktplatz.
PayPal: Der unverzichtbare Standard
PayPal ist im deutschen E-Commerce mit einem Marktanteil von ca. 28–29 % führend. Es ist oft der Trust-Anchor – ein Shop ohne PayPal wirkt auf viele Endkunden unseriös.
- Features: PayPal Checkout in Shopware 6 integriert mittlerweile auch Später Bezahlen (BNPL) und Kreditkartenzahlungen, selbst wenn der Kunde kein PayPal-Konto hat.
- Kosten: Relativ hoch. Ca. 2,49 % - 2,99 % + Festgebühr pro Transaktion laut Transaktionsgebühren.com.
- Shopware-Integration: Nativ verfügbar mit Top-Plugin-Qualität.
Mollie: Der Liebling der Entwickler & KMUs
Mollie hat sich durch extrem einfache Integration und transparente Preisgestaltung einen festen Platz in der Shopware-Community erobert. Die Mollie-Preisseite zeigt die aktuellen Konditionen.
- Vorteile: Keine monatlichen Fixkosten, nur Transaktionsgebühren (Pay as you go). Das Shopware-Plugin gilt als sehr stabil und benutzerfreundlich.
- Kosten 2025: Kreditkarte (EU) ca. 1,80 % + 0,25 €. Lokale Methoden wie iDEAL und Bancontact sind wichtig für Export nach NL/BE.
- Zielgruppe: Perfekt für Start-ups und mittelständische Shops, die schnell starten wollen ohne komplexe Verträge.
Stripe: Der Technologie-Gigant
Stripe ist mehr als nur ein Zahlungsabwickler; es ist eine Finanzinfrastruktur-Plattform. Laut Transaktionsgebühren.com bietet Stripe mit 1,4 % + 0,25 € für europäische Karten sehr wettbewerbsfähige Konditionen.
- Stärken: Extrem mächtige API, ideal für internationale Skalierung und Abo-Modelle (SaaS). Bietet sehr granulare Kontrolle über den Checkout-Flow.
- Kosten 2025: 1,4 % + 0,25 € für europäische Karten; 2,9 % + 0,25 € für internationale Karten.
- Nachteil: Die Einrichtung kann technischer sein als bei Mollie; der Support ist oft nur auf Englisch oder per Chat verfügbar.
Klarna: Der König des Buy Now, Pay Later
Klarna dominiert den Bereich Rechnungskauf und Ratenzahlung im B2C-Sektor, wie Frisbii analysiert.
- Warum wichtig: Gerade im Fashion- und Lifestyle-Bereich erhöht Klarna die Warenkorbgröße signifikant, da Kunden erst probieren und dann zahlen können.
- Integration: Kann direkt oder über PSPs wie Mollie/Stripe eingebunden werden. Mollie bietet Klarna-Integration an.
- Kosten: Händlergebühren sind höher (oft 2,99 % + Fixgebühr), da Klarna das Ausfallrisiko übernimmt.
Adyen: Die Enterprise-Lösung
Adyen ist der Partner für die Großen (Zalando, Spotify, etc.). Codelevate beschreibt das Modell detailliert.
- Modell: Interchange++ Pricing. Das bedeutet, du zahlst die echten Bankgebühren plus eine kleine Marge an Adyen. Das lohnt sich oft erst ab hohen monatlichen Umsätzen (z. B. > 100.000 €).
- Vorteil: Alles aus einer Hand (Gateway, Risk, Acquiring) und extrem detaillierte Datenanalysen.

Vergleichstabelle: PSPs für Shopware 6 (Stand 2025)
| Provider | Zielgruppe | Gebührenmodell (ca.) | Besonderheit | Shopware-Integration |
|---|---|---|---|---|
| PayPal | Alle (Pflicht) | Hoch (~2,99% + 0,39€) | Höchstes Kundenvertrauen | Nativ / Top-Plugin |
| Mollie | KMU / Start-ups | Mittel (1,8% + 0,25€ CC) | Keine Fixkosten, Top UX | Exzellent |
| Stripe | Tech / SaaS / International | Niedrig (1,4% + 0,25€ EU) | Beste API, Abo-Fokus | Sehr gut |
| Adyen | Enterprise | Individuell (Interchange++) | Skalierbarkeit, POS-Integration | Komplexer |
| Klarna | B2C Retail | Hoch (Risikoaufschlag) | BNPL Marktführer | Via PSP oder Direkt |
Strategische Auswahl: Welche Zahlungsart für welchen Shop?
Die bloße Verfügbarkeit von Zahlungsarten reicht nicht. Du musst strategisch entscheiden, was du wem anbietest. Hier differenzieren sich Profi-Shops von Amateuren. Wenn du deine Shopware Produktseite optimierst, solltest du auch die Zahlungsarten entsprechend anpassen.
B2C Fashion & Retail: Speed & Flexibilität
Hier ist die Checkout Anxiety (die Angst, Geld auszugeben) am größten bei Impulskäufen. Mobile Shopping dominiert, und Kunden erwarten reibungslose Prozesse.
- Must-Haves: PayPal, Apple Pay / Google Pay (für Mobile Shopping), Klarna (Rechnung/Raten).
- Strategie: Biete Express Checkout Buttons direkt auf der Produktseite an. Nutze Wallets, um die Eingabe von Adressdaten zu überspringen.
- Conversion-Tipp: Zeige Zahlungslogos bereits im Footer und auf Produktseiten, um Vertrauen zu signalisieren.
B2B & Technische Produkte: Vertrauen & Prozesse
Im B2B-Bereich ticken die Uhren anders. Hier bestellt oft ein Einkäufer, der nicht sofort bezahlen kann (Firmenkreditkarte fehlt) oder darf (Freigabeprozesse). Eine gute Shopware CRM Integration hilft dir dabei, Stammkunden zu identifizieren und entsprechende Zahlungsoptionen anzubieten.
- Das Problem: Klassische B2C-Methoden (PayPal, Sofortüberweisung) funktionieren hier oft nicht. Vorkasse ist inakzeptabel.
- Die Lösung: Digitaler Rechnungskauf mit Bonitätsprüfung.
- Spezialisierte Anbieter: Nutze Plugins von Billie oder Mondu für Shopware.
Laut Onlinemarktplatz und dem Shopware Store bieten diese B2B-BNPL-Anbieter entscheidende Vorteile:
- Prüfung der Bonität von Firmenkunden in Echtzeit (Real-time Scoring)
- Du erhältst dein Geld sofort (abzüglich Gebühr)
- Der Firmenkunde hat 30-90 Tage Zahlungsziel
- Ergebnis: B2B-Conversion-Rates steigen oft um 20-30 %, da der Medienbruch (Angebot anfordern -> manuelle Rechnung) entfällt
PayPal + Klarna BNPL + Apple Pay/Google Pay für maximale Flexibilität
Rechnungskauf (Billie/Mondu) + Kreditkarte + Vorkasse als Fallback
PayPal + Ratenzahlung + Rechnungskauf für Vertrauensaufbau
Stripe/Adyen + lokale Methoden (iDEAL, Bancontact) für jedes Land
Der Consultation-to-Payment Ansatz: Dein KI-Vorteil
Hier liegt deine Chance zur Differenzierung. Viele Shopware-Shops verkaufen erklärungsbedürftige Produkte (E-Bikes, Maschinen, teure Elektronik). Wenn du einen intelligenten Shopware Chatbot einsetzt, kannst du die Kaufentscheidung aktiv unterstützen.
Das Szenario: Ein Kunde nutzt deinen KI-Berater, um das perfekte Produkt zu finden. Er hat Vertrauen in die Beratung gefasst. Im Checkout wird er mit einer anonymen Kreditkarten-Maske konfrontiert – und zögert.
Die Strategie: Nutze die Daten aus der Beratung für personalisierte Zahlungsoptionen:
- High-Trust: Wenn der Kunde ein hochpreisiges Produkt gewählt hat, biete ihm proaktiv Rechnungskauf an, um letzte Zweifel an der Produktqualität zu beseitigen (Erst prüfen, dann zahlen).
- Low-Friction: Hat der Kunde Zubehör gewählt, pushe Apple Pay für den schnellen Abschluss.
- Beratungsintensiv: Bei komplexen Produkten mit langer Beratung zeige Ratenzahlung prominent an.
Ein KI-Produktberatung Anbieter-Vergleich zeigt dir, welche Lösungen diese intelligente Verknüpfung ermöglichen. Die Integration von Shopware Workflow Automatisierung kann diese Prozesse zusätzlich optimieren.
Verbinde KI-gestützte Beratung mit optimierten Zahlungsarten und reduziere Kaufabbrüche um bis zu 30%.
Jetzt kostenlos testenTechnisches Tutorial: Zahlungsarten in Shopware 6 einrichten
Die Einrichtung in Shopware 6 ist modular aufgebaut. Wir gehen den Prozess Schritt für Schritt durch, inklusive des mächtigen Rule Builders. Die offizielle Shopware Dokumentation bietet ergänzende Details.
Schritt 1: Installation & Aktivierung
- Lade das Plugin deines gewählten Providers (z. B. Mollie oder PayPal) aus dem Shopware Store.
- Gehe zu Erweiterungen > Meine Erweiterungen und installiere/aktiviere es.
- Hinterlege die API-Keys (diese findest du im Dashboard des Zahlungsanbieters).
Schritt 2: Grundeinstellungen im Admin
Navigiere zu Einstellungen > Shop > Zahlungsarten. Hier siehst du alle verfügbaren Methoden. Laut SW SimplyWorks sind folgende Einstellungen wichtig:
- Aktivieren: Schalte den Regler auf Aktiv.
- Position: Bestimme die Reihenfolge (niedrigere Nummer = weiter oben). Tipp: Packe die beliebteste Methode (meist PayPal oder Rechnung) auf Position 1.
- Logo & Beschreibung: Passe diese an, um Vertrauen zu schaffen (z. B. Sicher bezahlen mit Käuferschutz).
Schritt 3: Zuweisung zum Verkaufskanal
Ein häufiger Fehler: Die Zahlungsart ist aktiv, aber im Frontend nicht sichtbar. So vermeidest du das:
- Gehe zu deinem Verkaufskanal (linke Menüleiste).
- Scrolle zu Zahlungsarten.
- Füge die neue Methode hinzu und definiere ggf. eine Standard-Methode.
Schritt 4: Der Gamechanger – Shopware Rule Builder
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Mit dem Rule Builder (Einstellungen > Shop > Rule Builder) kannst du komplexe Logiken bauen. Die offizielle Shopware-Dokumentation zum Rule Builder und Rhiem Intermedia bieten zusätzliche Praxisbeispiele.

Szenario A: Risikominimierung beim Rechnungskauf
Du willst den Kauf auf Rechnung (ohne PSP) nur Stammkunden anbieten, um das Ausfallrisiko zu minimieren:
- Erstelle eine Regel: Ist Stammkunde. Bedingung: Anzahl Bestellungen >= 3.
- Gehe zur Zahlungsart Rechnung.
- Hinterlege bei Verfügbarkeitsregel die Regel Ist Stammkunde.
Ergebnis: Neukunden sehen die Option Rechnung gar nicht erst – dein Risiko sinkt drastisch.
Szenario B: Warenkorb-Steuerung für Kostensenkung
PayPal ist teuer. Bei sehr kleinen Warenkörben (unter 10 €) frisst die Fixgebühr deine Marge. Eine durchdachte Strategie zum Shopware Kosten sparen kann hier helfen:
- Erstelle eine Regel: Warenkorb unter 10€. Bedingung: Warenkorbwert < 10.
- Erstelle eine Regel: Warenkorb über 10€.
- Weise PayPal nur der Regel Warenkorb über 10€ zu.
Szenario C: Länderspezifische Methoden
iDEAL funktioniert nur in den Niederlanden. Wie Mollie und Kennersoft erklären, solltest du lokale Methoden nur für die relevanten Länder anzeigen:
- Regel: Kunde aus NL. Bedingung: Rechnungsadresse: Land = Niederlande.
- Weise iDEAL dieser Regel zu.
Ergebnis: Deutsche Kunden werden nicht mit irrelevanten Optionen verwirrt.
Advanced Strategy: Checkout-Abbrüche reduzieren
Die technische Verfügbarkeit ist die Pflicht, die psychologische Führung die Kür. Ein optimierter Shopware Kundenservice kann auch bei Zahlungsfragen Abbrüche verhindern.
Die Pre-Checkout Brücke
Wettbewerber sprechen oft erst über Zahlungsarten, wenn der Kunde schon im Checkout ist. Aber die Entscheidung fällt früher:
- Trust Badges: Zeige die Logos der verfügbaren Zahlungsarten (PayPal, Visa, Rechnung) bereits im Footer und auf der Produktdetailseite an. Das signalisiert: Hier kannst du sicher und einfach einkaufen.
- Express Buttons: Nutze die Shopware-Funktion, PayPal/Apple Pay Buttons direkt auf der Detailseite (Off-Canvas Warenkorb) anzuzeigen. Das überspringt 3-4 Klicks.
- Frühzeitige Kommunikation: Erwähne Ratenzahlung bereits in der Produktbeschreibung bei hochpreisigen Artikeln.
KI-gestützte Zahlungssteuerung
Wenn du KI-Tools zur Personalisierung nutzt – wie in unserem Shopware KI Guide beschrieben – kannst du Kundensegmente bilden und Zahlungsarten dynamisch priorisieren:
- Der Zögerer: Hat die AGB-Seite 3x aufgerufen → Biete ihm im Checkout prominent Rechnungskauf an.
- Der Schnellkäufer: Kommt über Instagram Ads → Priorisiere Apple Pay / PayPal.
- Der Beratungskunde: Kam über KI-Produktberater → Zeige vertrauensbildende Optionen wie Ratenzahlung.
Eine Shopware ERP Integration kann zusätzlich helfen, Kundendaten für personalisierte Zahlungsangebote zu nutzen. Die Shopware Preise 2025 geben dir einen Überblick über die Kosten verschiedener Shopware-Editionen mit diesen Features.
Umgang mit Ablehnungen
Was passiert, wenn eine Bonitätsprüfung (z. B. bei Klarna oder Billie) fehlschlägt? Shopware erlaubt Fallback-Szenarien:
- Achte darauf, dass die Fehlermeldung freundlich ist: Leider ist der Rechnungskauf aktuell nicht möglich. Bitte wähle eine unserer sicheren Alternativen wie PayPal oder Kreditkarte.
- Vermeide technische Fehlercodes im Frontend.
- Biete proaktiv die zweitbeste Option prominent an.

Checkliste für den Start mit Shopware Zahlungsarten
Bevor du live gehst, stelle sicher, dass du alle wichtigen Punkte abgehakt hast. Nutze die folgende Checkliste als Leitfaden für eine professionelle Integration deiner Zahlungsarten.
- PayPal Account verknüpft und API-Keys hinterlegt?
- PSP Vertrag (Mollie/Stripe/Adyen) abgeschlossen?
- Alle API-Keys korrekt in Shopware hinterlegt?
- Rule Builder Regeln für Länder/Versandarten erstellt?
- Testbestellung durchgeführt (Frontend & Backend)?
- Rechnungstexte/E-Mails geprüft (Tauchen Bankdaten korrekt auf)?
- Trust Badges im Footer und auf Produktseiten platziert?
- Fallback-Optionen bei Bonitätsprüfungs-Ablehnungen konfiguriert?
FAQ: Häufige Fragen zu Shopware Zahlungsarten
Hier beantworten wir die Fragen, die in Agentur-Briefings und Foren am häufigsten auftauchen. Ein gut strukturierter KI-gestützter Full Service kann dir bei der Implementierung zusätzlich helfen.
Die günstigste externe Methode ist oft die SEPA-Lastschrift über Anbieter wie Stripe oder Mollie (ca. 0,25 € - 0,35 € fix). Die absolut günstigste ist Vorkasse (kostenlos), kostet dich aber Umsatz durch Kaufabbrüche. Ein guter Mittelweg sind Kreditkartenzahlungen über Stripe (1,4 % + 0,25 € für EU-Karten).
Nutze den Rule Builder. Erstelle eine Regel 'Kunde aus Land X' oder 'Kunde NICHT aus Land Y'. Gehe dann in die Einstellungen der Zahlungsart und weise diese Regel als 'Verfügbarkeitsregel' zu. Shopware blendet die Methode dann automatisch für nicht zutreffende Länder aus.
Ja, aber sie sind nicht Priorität Nr. 1. Immer mehr Firmen nutzen Corporate Cards (P-Cards) für die Beschaffung von C-Teilen wie Büromaterial. Wenn du diese nicht akzeptierst, verlierst du diesen schnellen Umsatz. Priorität 1 bleibt aber der Rechnungskauf, idealerweise via Billie oder Mondu für automatische Bonitätsprüfung.
Der Name ist das, was der Kunde sieht (z. B. 'Kreditkarte'). Der technische Name (z. B. 'mollie_credit_card') wird von Shopware intern und für Schnittstellen (ERP-Anbindung) genutzt. Ändere den technischen Namen niemals manuell, wenn du Plugins nutzt, da dies zu Fehlern bei Updates führen kann.
Für 99 % der Shops: Nein. Die Nachfrage ist im Massenmarkt zu gering und die steuerliche Komplexität hoch. Für Nischen-Shops (Tech-Gadgets, Privacy-Produkte) kann es jedoch ein Differenzierungsmerkmal sein – zum Beispiel via CoinGate Plugin.
Fazit: Der perfekte Mix macht den Umsatz
Die beste Zahlungsart gibt es nicht. Es gibt nur den besten Mix für deine Zielgruppe. Die Kombination aus strategischer Auswahl, technischer Steuerung via Rule Builder und psychologischer Optimierung macht den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem hochkonvertierenden Checkout.
- Starte mit den Big 3: PayPal, Kreditkarte (via Stripe/Mollie) und Rechnung (via Klarna/Ratepay/Billie).
- Nutze den Rule Builder, um Kosten zu senken und Risiken zu minimieren.
- Denke B2B und B2C getrennt: Was dem Endkunden gefällt (Klarna), ist für den Geschäftskunden oft irrelevant (er braucht eine saubere Rechnung für die Buchhaltung).
- Verbinde KI-gestützte Beratung mit passenden Zahlungsarten für maximale Conversion bei erklärungsbedürftigen Produkten.
Dein nächster Schritt: Prüfe deine aktuellen Abbruchraten im Checkout. Sind sie höher als 3-5 % auf der letzten Seite? Dann justiere deinen Zahlungsmix nach den Strategien aus diesem Guide.
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