Digitalisierung Förderung 2025: Der umfassende Guide für KMU

Digitalisierung Förderung 2025: Alle aktuellen Förderprogramme, Zuschüsse & KI-Förderung für KMU. Go-digital beendet – hier sind die Alternativen.

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Lasse Lung
CEO & Co-Founder bei Qualimero
2. Februar 202618 Min. Lesezeit

Die digitale Transformation ist kein Trend mehr, sondern eine Überlebensfrage für den deutschen Mittelstand. Doch während Großkonzerne eigene Abteilungen für Innovation unterhalten, scheitern kleine und mittlere Unternehmen (KMU) oft an einer entscheidenden Hürde: dem Budget. Die gute Nachricht ist: Der Staat stellt weiterhin Milliarden für die Digitalisierungsförderung bereit. Die schlechte Nachricht: Die Förderlandschaft hat sich 2025 radikal verändert.

Wer heute nach Digitalisierung Förderung sucht, findet oft veraltete Informationen. Das einstige Flaggschiff go-digital wurde zum 31.12.2024 eingestellt, wie Innovation Beratung Förderung bestätigt. Auch das beliebte Programm Digital Jetzt nimmt derzeit keine neuen Anträge an – laut dem Bundeswirtschaftsministerium sind die Haushaltsmittel erschöpft.

Dieser Artikel räumt mit veralteten Informationen auf. Wir zeigen dir, wo du 2025 wirklich noch Geld bekommst, wie du KI-Projekte finanzierst und warum die Forschungszulage oder BAFA-Beratungen die neuen Geheimwaffen für deine Liquidität sind. Dabei schauen wir uns auch an, wie Unternehmen bereits erfolgreich KI-Mitarbeiter im Einsatz haben und damit ihre Prozesse revolutionieren.

Aktueller Stand 2025: Was ist neu bei der Digitalisierung Förderung?

Bevor du Zeit in Antragsformulare investierst, müssen wir einen harten Realitätscheck durchführen. Das Jahr 2025 markiert eine Zäsur in der deutschen Förderpolitik. Aufgrund der angespannten Haushaltslage des Bundes wurden einige der bekanntesten Förderprogramme für Digitalisierung gestoppt oder nicht verlängert.

Beendete Programme: Diese Förderungen sind 2025 nicht mehr verfügbar

Es ist entscheidend, dass du keine Ressourcen auf Programme verschwendest, die nicht mehr existieren. Hier der aktuelle Status der wichtigsten bundesweiten Programme:

  • go-digital Förderung: Dieses Programm war jahrelang der Standard für Beratungsleistungen und Web-Projekte. Die Richtlinie ist zum 31.12.2024 ausgelaufen. Laufende, bewilligte Projekte werden noch abgewickelt, aber für neue Vorhaben ist dieser Topf geschlossen.
  • Digital Jetzt (Investitionsförderung für KMU): Das Programm des BMWK zur Förderung von Hard- und Softwareinvestitionen ist ebenfalls ausgelaufen (Befristung bis 31.12.2023). Zwar gab es Hoffnungen auf eine Neuauflage, doch aktuell ist laut dem BMWK keine Antragstellung möglich.
Förderprogramme 2025: Ampel-Status auf einen Blick
🔴
go-digital

Beendet zum 31.12.2024

🔴
Digital Jetzt

Haushaltsmittel erschöpft

🟢
BAFA Beratungsförderung

Aktiv bis Ende 2026

🟢
Digitalbonus Bayern

Aktiv mit monatlichem Kontingent

🟢
Forschungszulage

Rechtsanspruch ohne Frist

Aktive Programme: Hier gibt es 2025 noch Digitalisierungszuschüsse

Der Fokus verschiebt sich 2025 weg von pauschalen Gießkannen-Zuschüssen hin zu drei strategischen Säulen. Diese Neuausrichtung bietet gerade für innovative Unternehmen mit KI-Projekten erhebliche Chancen – ähnlich wie Unternehmen bereits erfolgreich Social-Media-Anfragen automatisieren und dadurch Ressourcen sparen.

  1. Beratungsförderung: Strategische Planung wird weiterhin stark unterstützt (z.B. BAFA). Der Digitalisierungszuschuss für Beratungsleistungen bleibt ein verlässlicher Einstieg.
  2. Kredite mit Tilgungszuschuss: Die KfW und Landesbanken bieten günstige Zinsen kombiniert mit Tilgungszuschüssen, die du nicht zurückzahlen musst. Diese Kombination ist oft attraktiver als reine Zuschüsse.
  3. Steuerliche Forschungszulage: Das mächtigste Instrument für Unternehmen, die eigene Software entwickeln oder innovative KI-Lösungen implementieren. Hier besteht sogar ein Rechtsanspruch.

Digitalisierung Förderung durch den Bund: Die großen Alternativen

Da Digital Jetzt und go-digital wegfallen, müssen Unternehmen umdenken. Hier sind die drei wichtigsten bundesweiten Instrumente für deine Digitalisierungsförderung, die 2025 zur Verfügung stehen.

BAFA: Förderung unternehmerischen Know-hows

Dies ist die direkteste Alternative zum Beratungsmodul von go-digital. Wenn du noch nicht weißt, welche Software oder KI-Lösung du brauchst, sondern erst eine Strategie entwickeln musst, ist das dein Programm. Die BAFA bietet hier umfassende Unterstützung.

Was wird gefördert? Allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung. Dazu gehört explizit die Digitalisierungsberatung – zum Beispiel Einführung neuer Software, Prozessoptimierung oder IT-Sicherheit. Laut der IHK ist dies einer der unkompliziertesten Wege zur Förderung.

KriteriumDetails BAFA-Beratungsförderung
ZielgruppeKMU und Freie Berufe
Förderquote50% bis 80% der Beratungskosten
Max. Bemessungsgrundlage3.500 € (Bestandsunternehmen)
Max. Zuschuss (alte BL)1.750 €
Max. Zuschuss (neue BL)2.800 €
LaufzeitBis Ende 2026

Vorteil: Sehr unbürokratisch. Du musst keinen riesigen Projektplan schreiben, sondern nur einen beim BAFA gelisteten Berater beauftragen. Weitere Details findest du auch bei Digitale Neuordnung.

ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit (KfW Nr. 380/390)

Wenn du hohe Investitionen in Hardware, Software oder die Vernetzung deiner Produktion planst, ist dies der Nachfolger für die Investitionsseite. Laut Förder-Welt.de ist dieser Kredit besonders für mittelständische Digitalisierungsprojekte geeignet.

Was wird gefördert? Digitalisierungsvorhaben wie die Vernetzung von ERP-Systemen, Cyber-Security, Cloud-Anwendungen sowie Innovationsvorhaben zur Entwicklung neuer Produkte.

Der Clou: Es ist ein Kredit, ABER es gibt oft einen Tilgungszuschuss. Das bedeutet, du musst einen Teil des Kredits nicht zurückzahlen. Das Geld, das du nicht zurückzahlen musst, wirkt wie ein klassischer Zuschuss.

  • Kredite ab 25.000 € bis 25 Mio. €
  • Laufzeiten bis zu 10 Jahre
  • Zusätzlicher ERP-Förderzuschuss für innovative Unternehmen möglich (bis zu 200.000 € geschenkt)
  • Für etablierte Unternehmen und Gründer geeignet
Vergleich der Förderarten: Zuschuss vs. Kredit mit Tilgungszuschuss für Digitalisierungsprojekte

Die Forschungszulage: Steuerliche Förderung für KI-Projekte

Das vielleicht am meisten unterschätzte Instrument für die Digitalisierungsförderung. Es ist kein Antrag im klassischen Sinne, sondern eine steuerliche Erstattung – und gerade für KI-Projekte hochinteressant.

Warum relevant für Digitalisierung? Wenn du eine eigene Software entwickelst, eine Schnittstelle programmieren lässt, die es so noch nicht gibt, oder KI-Modelle trainierst, gilt dies oft als Experimentelle Entwicklung. Das bestätigen Experten von GEWI und Clever Funding.

Forschungszulage 2025: Die wichtigsten Zahlen
25%
Personalkosten-Erstattung

Löhne & Gehälter für F&E-Personal

15%
Auftragsforschung

Effektiv 25% auf 60% der externen Kosten

12 Mio. €
Max. Bemessungsgrundlage

Erhöhung ab 2025/2026

4 Jahre
Rückwirkend möglich

Für nachweisbare F&E-Tätigkeiten

Vorteil: Es gibt keinen Annahmeschluss. Du hast einen Rechtsanspruch darauf, wenn die Kriterien erfüllt sind. Das macht die Forschungszulage zu einem verlässlichen Instrument für langfristige Planung.

Förderprogramme Digitalisierung nach Bundesländern: Übersicht

Da der Bund sich zurückzieht, springen die Länder in die Bresche. Doch Vorsicht: Auch hier ist viel Bewegung. Hier ist der Status Quo der wichtigsten Bundesländer für 2025.

BundeslandProgramm-NameStatus 2025Art der FörderungMax. Summe
BayernDigitalbonus Bayern✅ AktivZuschuss (bis 50%)Bis 50.000 € (Plus)
Baden-WürttembergDigitalisierungsfinanzierung⚠️ GeändertKredit + TilgungszuschussVariabel
NiedersachsenDigitalbonus.Niedersachsen-innovativ✅ AktivZuschuss (bis 35%)Bis 50.000 €
NRWMittelstand Innovativ & Digital⚠️ EingeschränktGutscheine / ZuschussBis 15.000 €
BerlinDigitalprämie Berlin🛑 PausiertZuschussKeine Anträge möglich
HessenDIGI-Zuschuss✅ AktivZuschussBis 10.000 €
SachsenDigitalisierung Zuschuss EFRE⚠️ VerzögertZuschussBis 60%

Digitalbonus Bayern: Der Klassiker für Digitalisierungszuschüsse

Bayern hält an seinem Erfolgsmodell fest und bietet weiterhin attraktive Förderprogramme für Digitalisierung. Der Digitalbonus Bayern unterscheidet zwischen zwei Varianten:

  • Standard: Bis zu 10.000 € für Standard-Software und IT-Sicherheit
  • Plus: Bis zu 50.000 € für Projekte mit besonderem Innovationsgehalt (z.B. KI-Integration)

Achtung: Es gibt ein monatliches Kontingent. Der Antragsserver öffnet meist am ersten Werktag des Monats um 10:00 Uhr und ist oft nach wenigen Stunden geschlossen – das sogenannte Windhundverfahren.

Baden-Württemberg: Digitalisierungsfinanzierung der L-Bank

Hier gab es eine große Änderung bei den Förderprogrammen für Digitalisierung. Die beliebte Digitalisierungsprämie Plus (reiner Zuschuss) ist laut der L-Bank zum 30.06.2025 ausgelaufen bzw. wurde in die Darlehensförderung integriert.

Neu: Du beantragst nun die Digitalisierungsfinanzierung bei der L-Bank. Der Mechanismus: Du nimmst einen Kredit auf, erhältst aber nach erfolgreicher Projektumsetzung einen Tilgungszuschuss. Das Geld, das du nicht zurückzahlen musst, wirkt wie der alte Zuschuss, ist aber an den Kredit gekoppelt. Laut Handwerk BW wurde die Mindestsumme kürzlich auf 10.000 € gesenkt, um auch kleineren Betrieben zu helfen.

NRW: Mittelstand Innovativ & Digital (MID)

NRW setzt auf ein Gutschein-System für die Digitalisierungsförderung. Die MID-Gutscheine können für Analyse, Digitalisierung oder IT-Sicherheit eingesetzt werden.

Status: Achtung, hier gibt es Änderungen. Einige Teilprogramme haben ab Juli 2025 einen Antragsstopp. Zudem wechselt die Zuständigkeit 2026 zur NRW.BANK. Prüfe tagesaktuell die Verfügbarkeit der Lose im monatlichen Losverfahren.

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KI-Lösungen & Digitale Produktberatung fördern lassen

Viele Unternehmen scheitern bei der Förderung, weil sie ihr Projekt falsch labeln. Wenn du 2025 eine Digitalisierungsförderung willst, solltest du dein Projekt nicht als Kauf von Software, sondern als Prozessinnovation durch KI oder Digitale Beratung positionieren.

Das Problem mit Standard-Software

Die meisten Förderprogramme (wie der Digitalbonus Bayern Standard) schließen Standard-Hardware (Laptops, Tablets) und Standard-Software (Office 365, Windows) aus. Warum? Der Staat will keine Basisausstattung finanzieren, die du ohnehin brauchst. Er will Transformation fördern.

Die Lösung: Der Consultation-First Ansatz

Wenn du eine komplexe Lösung einführst – zum Beispiel ein KI-gestütztes Beratungstool für deinen Vertrieb oder einen AI-Chatbot für den Kundenservice – ist das keine Standard-Software. Es ist eine Änderung deiner Geschäftsprozesse. Unternehmen wie KI-Recruiterin Leyla zeigen, wie KI die Personalgewinnung revolutioniert.

So argumentierst du für die Förderung:

Falsche FormulierungBessere FormulierungFörderchance
Wir kaufen eine Chatbot-LizenzWir führen eine KI-gestützte Prozessoptimierung im Kundenservice ein, um Reaktionszeiten um 50% zu senkenGering → Hoch
Wir brauchen ein BeratungstoolWir implementieren digitale Produktberatung zur Steigerung der Conversion-RateGering → Hoch
Software-Abo für KIExperimentelle Entwicklung: Training von KI-Modellen mit UnternehmensdatenGering → Hoch

Ein gutes Beispiel für erfolgreiche KI-Integration ist die KI-Produktberatung bei Rasendoktor, die zeigt, wie digitale Beratung den Vertrieb transformiert.

KI und die Forschungszulage: Das größte Potenzial

Hier liegt das größte Potenzial für Tech-affine KMU. Wenn du eine KI-Lösung nicht nur von der Stange kaufst, sondern diese an deine Daten anpasst, trainierst oder Schnittstellen entwickelst, kannst du die Forschungszulage nutzen. Das bestätigt auch Innoscripta.

  • Das Training von KI-Modellen mit eigenen Unternehmensdaten gilt oft als experimentelle Entwicklung
  • Die Integration in bestehende Legacy-IT (Schnittstellenprogrammierung) kann förderfähig sein
  • Du erhältst 25% der Personalkosten deiner internen IT-Mitarbeiter zurück, die an diesem Projekt arbeiten

Ähnlich wie bei der KI-Mitarbeiterin Kira können solche innovativen Lösungen dein Unternehmen nachhaltig transformieren.

Prozess der KI-Integration mit Fördermöglichkeiten für Unternehmen

Schritt-für-Schritt: So klappt der Förderantrag

Die Ablehnungsquoten bei Förderprogrammen für Digitalisierung sind hoch – meist wegen Formfehlern. Folge diesem Prozess, um auf der sicheren Seite zu sein und deinen Digitalisierungszuschuss erfolgreich zu beantragen.

5 Schritte zum erfolgreichen Förderantrag
1
Vorhaben definieren

Projekt planen VOR dem Kauf – kein vorzeitiger Maßnahmenbeginn!

2
KMU-Status prüfen

Erfüllst du die EU-Definition? < 250 MA, ≤ 50 Mio. € Umsatz

3
Richtiges Programm wählen

BAFA (Beratung), Digitalbonus (Bayern), L-Bank (BW), Forschungszulage (Tech)

4
Antrag einreichen

ELSTER oder Easy-Online nutzen, 2-6 Monate Bearbeitungszeit einplanen

5
Verwendungsnachweis

Rechnungen & Zahlungsbelege einreichen – keine Barzahlungen!

Schritt 1: Das Vorhaben definieren (VOR dem Kauf!)

Der wichtigste Grundsatz im Förderrecht lautet: Kein vorzeitiger Maßnahmenbeginn. Das bedeutet: Du darfst keinen Vertrag unterschreiben, keine Bestellung auslösen und keine Anzahlung leisten, bevor der Antrag nicht gestellt (und oft auch bewilligt) ist.

Schritt 2: Den KMU-Status prüfen

Fast alle Förderprogramme für Digitalisierung richten sich an KMU. Prüfe, ob du die EU-Definition erfüllst:

  • Mitarbeiter: Weniger als 250
  • Jahresumsatz: Maximal 50 Mio. € ODER Bilanzsumme: Maximal 43 Mio. €
  • Wichtig: Gehört dein Unternehmen zu einer Gruppe oder hält ein Konzern Anteile (>25%)? Dann werden diese Zahlen oft addiert, und du verlierst den KMU-Status!

Schritt 3: Das richtige Programm wählen

Je nach Bedarf und Standort stehen dir unterschiedliche Förderprogramme zur Verfügung:

Dein BedarfEmpfohlenes Programm
Nur Beratung benötigtBAFA-Beratungsförderung
Investition in BayernDigitalbonus Bayern
Investition in Baden-WürttembergL-Bank Digitalisierungsfinanzierung
Eigene Tech-EntwicklungForschungszulage
Hohe InvestitionssummeKfW ERP-Digitalisierungskredit

Schritt 4: Antrag einreichen & Warten

Nutze für Bayern das ELSTER-Zertifikat. Für Bundesprogramme oft das Portal Easy-Online. Die Bearbeitungszeiten liegen aktuell zwischen 2 und 6 Monaten (außer bei BAFA, das geht schneller).

Schritt 5: Verwendungsnachweis einreichen

Nach dem Projekt musst du Rechnungen und Zahlungsbelege einreichen. Achtung: Barzahlungen werden fast nie anerkannt. Überweise alles vom Geschäftskonto. So funktioniert auch die nachhaltige Dokumentation für Projekte wie die KI-Mitarbeiterin Flora.

Checkliste für erfolgreiche Förderantragstellung bei Digitalisierungsprojekten

FAQ: Häufige Fragen zur Digitalisierungsförderung

Das ist knifflig. Viele Programme fördern Investitionen, die im Anlagevermögen aktiviert werden. SaaS-Gebühren sind aber oft Betriebsausgaben. Lösung: Viele Landesprogramme (z.B. Digitalbonus Bayern) fördern SaaS für einen definierten Zeitraum (z.B. die ersten 12-18 Monate der Vertragslaufzeit), wenn sie Teil eines neuen Digitalisierungsprojekts sind. Prüfe die spezifische Richtlinie genau auf die Worte Mietkauf oder Lizenzgebühren.

Nein. Zuschüsse gibt es fast nie rückwirkend – das Prinzip kein vorzeitiger Maßnahmenbeginn gilt strikt. Ausnahme: Die Forschungszulage kann bis zu 4 Jahre rückwirkend beantragt werden, sofern du nachweisen kannst, dass du in dieser Zeit F&E (Forschung & Entwicklung) betrieben hast.

Das ist eine EU-Regel zur Begrenzung staatlicher Beihilfen. Ein Unternehmen darf innerhalb von drei Steuerjahren maximal 300.000 € (Stand 2024/2025, erhöht von früher 200.000 €) an staatlichen Beihilfen erhalten. Du musst bei jedem Antrag angeben, wie viel Förderung du in den letzten Jahren schon bekommen hast.

Das musst du abwägen. Bei der BAFA-Beratung ist der Antrag sehr schlank – hier lohnt es sich fast immer. Bei komplexen Investitionsprogrammen mit 50 Seiten Antragstext solltest du erst ab einer Fördersumme von 5.000 €+ aktiv werden.

Grundsätzlich ja, aber mit Einschränkungen. Die De-minimis-Grenze gilt übergreifend. Zudem schließen manche Programme eine Kumulierung aus. Die Forschungszulage ist besonders attraktiv, da sie als steuerliche Förderung oft mit anderen Zuschüssen kombinierbar ist. Prüfe immer die Kumulierungsregeln in den jeweiligen Richtlinien.

Fazit: Strategisch handeln statt warten

2025 ist das Jahr der Selektion bei der Digitalisierungsförderung. Die Zeiten, in denen man für jede neue Webseite 50% vom Staat bekam (go-digital Förderung), sind vorbei. Doch für Unternehmen, die echte Innovation betreiben – sei es durch KI-Integration, Prozessautomatisierung oder intelligente Produktberatungssysteme – liegen die Gelder bereit.

Die Erfolgsbeispiele von Unternehmen, die bereits KI-Mitarbeiterin Theresa erfolgreich einsetzen, zeigen, wie moderne KI-Lösungen die Unternehmensperformance nachhaltig steigern können.

Unsere Empfehlung für deine Förderstrategie 2025

  1. Nutze die BAFA-Förderung, um deine Digitalstrategie professionell planen zu lassen (bis zu 80% Zuschuss)
  2. Prüfe für die Umsetzung zuerst die Landesprogramme (Digitalbonus Bayern, Niedersachsen, Hessen)
  3. Ignoriere nicht die Forschungszulage, wenn du technische Anpassungen vornimmst oder KI-Modelle trainierst
  4. Kombiniere verschiedene Förderungen strategisch unter Beachtung der De-minimis-Grenze

Investiere nicht einfach in Software. Investiere in die Intelligenz deines Unternehmens – der Staat hilft dir dabei, wenn du weißt, wo du klopfen musst.

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