Shopware 6 Agentur finden: Kosten, Kriterien, Tipps

Shopware 6 Agentur gesucht? Kosten ab 5.000 EUR, Zertifizierungen, Checkliste und Vergleich Agentur vs. Freelancer. Inkl. Bewertungsrahmen.

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Kevin Lücke
CTO & Co-Founder bei Qualimero
24. März 2026Aktualisiert: 8. April 202612 Min. Lesezeit

Was macht eine Shopware 6 Agentur?

Eine Shopware 6 Agentur plant, entwickelt und betreut Online-Shops auf Basis der Shopware-6-Plattform. Sie übernimmt Konzeption, Design, technische Umsetzung, Migration von älteren Shopware-Versionen und die laufende Optimierung. Das Leistungsspektrum reicht von der einfachen Shop-Einrichtung bis zur komplexen Headless-Commerce-Architektur. Wer eine breitere Orientierung sucht, findet im Überblicksartikel Shopware Agentur einen guten Einstieg.

Shopware 6 wurde von Grund auf neu geschrieben und basiert auf einem modernen PHP-Symfony-Stack mit einer Vue.js-Administration. Das bedeutet: Agenturen, die nur Shopware 5 kennen, sind für Shopware-6-Projekte nicht automatisch qualifiziert. Seit dem End of Life von Shopware 5 im Juli 2024 erhalten Shops auf der alten Plattform keine Sicherheitsupdates mehr. Eine Migration ist daher keine optionale Verbesserung, sondern notwendige Infrastrukturpflege.

Shopware 6 ist API-first konzipiert, was Headless-Commerce-Szenarien und tiefe Systemintegrationen ermöglicht. Eine qualifizierte Agentur versteht nicht nur die Oberfläche, sondern auch die Store-API, den Flow Builder und das Event-System. Das unterscheidet eine spezialisierte Shopware 6 Agentur von einer allgemeinen Webagentur, die nebenher auch Shops baut.

  1. Shop-Einrichtung und Konfiguration: Grundsetup, Zahlungsanbieter, Versandoptionen, Steuerregeln.
  2. Theme-Entwicklung: Individuelles Design auf Basis des Shopware-Storefront-Frameworks oder als Headless-Frontend.
  3. Plugin-Entwicklung: Maßgeschneiderte Erweiterungen für spezifische Geschäftslogik.
  4. Migration von Shopware 5 auf Shopware 6: Datenmigration, Plugin-Ersatz, Redirect-Management.
  5. API-Integrationen: Anbindung von ERP-, PIM-, CRM- und Warenwirtschaftssystemen.
  6. Performance-Optimierung: Caching, Datenbanktuning, CDN-Konfiguration.
  7. SEO und Content-Management: URL-Struktur, strukturierte Daten, Landingpages.
  8. Laufende Betreuung: Updates, Sicherheits-Patches, Monitoring.

Laut dem Shopware Partner-Verzeichnis sind Stand Q2 2026 über 1.200 zertifizierte Agenturen gelistet. Shopware ist laut eigenen Angaben Marktführer in Deutschland mit 11,5% der Top-1.000 B2C-Shops. Agentur-Know-how ist breit verfügbar, variiert aber erheblich in der Qualität.

Wie der Erfolg mit der richtigen Agenturstrategie konkret aussehen kann, zeigt die Signed Case Study: 18x ROI und 70% automatisierte Kundenanfragen nach der Implementierung einer modernen E-Commerce-Infrastruktur. Das ist kein Ausreißer, sondern ein realistisches Ergebnis bei strategisch geführten Projekten.

Die Unterscheidung zwischen einer allgemeinen Webagentur, die auch Shopware anbietet, und einer spezialisierten Shopware 6 Agentur ist dabei nicht trivial. Eine spezialisierte Agentur kennt die Eigenheiten der Shopware-6-Architektur: das Rule-System für komplexe Preisregeln, die Sales-Channel-Logik für Multistore-Setups, das Flow-Builder-System für automatisierte Geschäftsprozesse. Diese Detailkenntnis spart dir im Projekt Wochen an Entwicklungszeit und Abstimmungsschleifen.

Shopware 6 Agentur Leistungen im Überblick: Design, Entwicklung, Migration, Integration
Typische Leistungsbereiche einer spezialisierten Shopware 6 Agentur.

Kosten einer Shopware 6 Agentur

Shopware-6-Agenturprojekte kosten je nach Umfang zwischen 5.000 und 150.000 EUR. Ein einfacher Shop mit Standard-Theme liegt bei 5.000 bis 15.000 EUR, mittelgroße Projekte mit individuellem Design und ERP-Anbindung bei 15.000 bis 50.000 EUR und Enterprise-Lösungen mit Headless-Architektur bei 50.000 EUR aufwärts. Diese Spannen spiegeln den tatsächlichen Unterschied in Komplexität, Teamgröße und Integrationstiefe wider. Der E-Commerce-Umsatz der Top-1.000 Online-Shops in Deutschland lag 2024 bei 80,4 Milliarden EUR laut Shopware, was zeigt: Die Investition in einen professionellen Shop zahlt sich in einem wachsenden Markt aus.

Kostenübersicht Shopware 6 Agenturprojekte (Stand Q2 2026)
ProjekttypKostenrahmenTypischer UmfangStundensatz
Starter-Shop5.000-15.000 EURStandard-Theme, Basiskonfiguration, bis 500 Produkte90-130 EUR/h
Mittelgroßes Projekt15.000-50.000 EURIndividuelles Design, ERP-Anbindung, Custom Plugins110-150 EUR/h
Enterprise-Lösung50.000-150.000+ EURHeadless, Multistore, komplexe Integrationen130-180 EUR/h

Neben den Agenturkosten gibt es laufende Betriebskosten, die Budgets häufig überraschen. Hosting ab 50 bis 200 EUR/Monat, Plugin-Lizenzen (oft 20 bis 100 EUR/Monat je Plugin) und Wartungsverträge ab 500 EUR/Monat kommen zum einmaligen Projektbudget hinzu. Eine vollständige Übersicht der Plattformkosten findest du auf der offiziellen Shopware Preise-Seite.

Der Stundensatz allein ist kein verlässlicher Preisvergleich. Wichtiger ist die Frage, wie viele Stunden die Agentur für vergleichbare Projekte tatsächlich benötigt hat. Eine Agentur mit 150 EUR/h, die ein Projekt in 100 Stunden abschließt, ist günstiger als eine mit 90 EUR/h, die 200 Stunden braucht. Fordere daher konkrete Zeitschätzungen pro Projektphase, nicht nur einen Stundensatz.

Bei Migrationen von Shopware 5 auf Shopware 6 kommen spezifische Kostenpositionen hinzu. Durchschnittlich müssen 15 bis 20 Plugins durch SW6-kompatible Alternativen ersetzt oder neu entwickelt werden. Die Migration dauert in der Regel 3 bis 6 Monate, wobei paralleler Betrieb beider Systeme zusätzliche Ressourcen bindet. Laut der Shopware Händlerumfrage 2026 planen 47% der befragten Händler Investitionen in Digitalisierung und IT, was den Wettbewerb um qualifizierte Agenturen verschärft.

Shopware 6 Agentur Kosten nach Projekttyp: Starter, Mittel und Enterprise
Kostenrahmen für Shopware 6 Agenturprojekte nach Projektgröße.

Worauf achten bei der Agenturwahl?

Bei der Wahl einer Shopware 6 Agentur zählen fünf Kriterien: offizielle Shopware-Zertifizierung, nachweisbare Referenzprojekte in deiner Branche, transparente Kommunikation und Projektmanagement, technische Tiefe bei API-Integrationen und Migrationen sowie klare Kostenstrukturen ohne versteckte Gebühren. Laut einer Umfrage unter E-Commerce-Entscheidern nennen 84% technisches Know-how als wichtigstes Auswahlkriterium, vor Preis und Referenzen.

  1. Offizielle Shopware-Zertifizierung: Bronze-Partner haben mindestens 4 Shopware-Zertifizierungen nachgewiesen. Das ist die Mindestanforderung. Kein Zertifikat bedeutet keine nachprüfbare Qualifikation.
  2. Branchenrelevante Referenzprojekte: Screenshots allein reichen nicht. Fordere Live-URLs und sprich wenn möglich mit dem Referenzkunden direkt. Eine Agentur, die 10 Mode-Shops gebaut hat, ist nicht automatisch die richtige Wahl für einen B2B-Industrieshop.
  3. Kommunikation und Projektmanagement: Hast du einen festen Ansprechpartner? Gibt es ein definiertes Reporting? Klare Antworten auf diese Fragen im ersten Gespräch sind selbst schon ein Qualitätssignal.
  4. Technische Tiefe: Kann die Agentur die geplanten ERP-Systeme namentlich benennen und konkrete Migrationserfahrungen schildern? Oberflächliche Antworten deuten auf fehlende operative Erfahrung hin.
  5. Transparente Kostenstruktur: Ein seriöses Angebot enthält ein Stundenkontingent, eine Leistungsbeschreibung und definierte Meilensteine. Pauschalangebote ohne diese Elemente sind ein Warnsignal.

Bei der technischen Tiefe lohnt es sich, konkrete Fragen zu stellen. Welche ERP-Systeme hat die Agentur bereits angebunden? Wie viele Shopware-5-auf-6-Migrationen hat sie durchgeführt? Kann sie Referenzen für Projekte mit vergleichbarer Komplexität nennen? Eine Agentur, die auf diese Fragen ausweichend antwortet, hat wahrscheinlich weniger operative Erfahrung, als die Website vermuten lässt.

Auch das Thema Post-Launch-Support wird häufig unterschätzt. Kläre vor Vertragsschluss, was nach dem Go-live passiert. Gibt es einen Wartungsvertrag? Wie schnell reagiert die Agentur auf kritische Fehler? Viele Projekte scheitern nicht am Launch, sondern an der fehlenden Betreuung danach. Dieses Thema wird im Abschnitt zu Shopware Betreuung vertieft.

Green Flags vs. Red Flags bei der Agenturwahl
KriteriumGreen FlagRed Flag
ZertifizierungOffizieller Shopware Partner (Bronze+)Keine nachweisbare Shopware-Expertise
ReferenzenVergleichbare Projekte in deiner BrancheNur Screenshots ohne Live-URLs
KommunikationFester Ansprechpartner, regelmäßige UpdatesWochenlange Funkstille nach Vertragsschluss
PreistransparenzDetailliertes Angebot mit StundenkontingentPauschalpreis ohne Leistungsbeschreibung
Post-LaunchWartungsvertrag und SLA definiertSupport endet nach Go-live
Checkliste: Vor dem Erstgespräch mit einer Shopware 6 Agentur
  • Anforderungsdokument erstellt (Produktanzahl, gewünschte Integrationen, Design-Vorstellungen)
  • Budget und Timeline realistisch definiert
  • Shopware-Partnerstatus der Agentur im offiziellen Verzeichnis verifiziert
  • Mindestens 3 Live-Referenzprojekte der Agentur angesehen
  • Fragen zu ERP-Anbindung und Migrationserfahrung vorbereitet
  • Post-Launch-Betreuung und SLA-Bedingungen erfragt
  • Angebot mit detailliertem Stundenkontingent und Meilensteinen angefordert
  • Mindestens 2 weitere Agenturen zum Vergleich angefragt

Zertifizierungen und Partnerstatus

Der Shopware-Partnerstatus (Bronze bis Platinum) zeigt die Erfahrung und Qualifikation einer Agentur. Zertifizierte Partner müssen Schulungen absolvieren, Referenzprojekte nachweisen und regelmäßige Weiterbildungen durchlaufen. Der Status ist kein Marketing-Label, sondern ein nachprüfbares Qualitätsmerkmal - vorausgesetzt, du verifizierst ihn im offiziellen Shopware Partner-Verzeichnis.

Shopware Partnerstufen im Überblick
StufeAnforderungBedeutung für dich
BronzeMind. 4 Shopware-ZertifizierungenGrundlegende Shopware-Expertise nachgewiesen
SilberEigener Partner-Manager bei ShopwareRegelmäßige Projekte, tieferes Systemwissen
GoldMind. 10 zertifizierte EntwicklerUmfangreiche Erfahrung, große Projekte möglich
PlatinumWeltweit nur wenige AgenturenHöchste Expertise, komplexe Enterprise-Projekte

Ein Bronze-Partner ist nicht automatisch schlechter als ein Gold-Partner für dein spezifisches Projekt. Eine kleine, spezialisierte Agentur auf Bronze-Level mit 20 erfolgreichen Shopware-6-Projekten in deiner Branche schlägt oft eine Gold-Agentur, die den Auftrag an Junior-Entwickler delegiert. Nutze den Partnerstatus als Einstiegsfilter, nicht als alleiniges Entscheidungskriterium.

Ein weiterer Punkt, den viele übersehen: Die Zertifizierung bezieht sich auf die Agentur als Ganzes, nicht auf jeden einzelnen Mitarbeiter. Frage gezielt, welche Entwickler an deinem Projekt arbeiten werden und ob diese persönlich zertifiziert sind. Die Qualität deines Projekts hängt von den konkreten Personen ab, nicht vom Firmenstempel.

Weitere Details zu Partnermodellen und deren strategischer Bedeutung findest du im Artikel Shopware Partner. Dort wird auch erläutert, was der Partnerstatus für Händler konkret bedeutet und wie du ihn in deinen Auswahlprozess integrierst.

Agentur vs. Freelancer

Eine Shopware 6 Agentur eignet sich für komplexe Projekte mit mehreren Gewerken (Design, Entwicklung, SEO), während ein Shopware Freelancer bei klar definierten Einzelaufgaben oft schneller und günstiger ist. Die Entscheidung hängt von Projektgröße, Budget und internen Ressourcen ab.

Agentur vs. Freelancer im Vergleich
KriteriumAgenturFreelancer
Stundensatz110-180 EUR60-90 EUR
TeamgrößeMultidisziplinär (Design, Dev, PM)Einzelperson, ggf. Netzwerk
VerfügbarkeitVertraglich gesichertProjektabhängig
ProjektgrößeMittel bis EnterpriseKlein bis Mittel
AusfallsicherheitTeam-Backup vorhandenEinzelpersonenrisiko
Laufende BetreuungSLA und WartungsvertragEinzelvereinbarung

Der Stundensatz-Unterschied zwischen Freelancer (60 bis 90 EUR/h) und Agentur (110 bis 180 EUR/h) ist real, muss aber im Kontext gesehen werden. Bei einem 40.000-EUR-Projekt mit ERP-Anbindung, individuellem Design und laufender Wartung bietet eine Agentur strukturierte Prozesse, Projektmanagement und Ausfallsicherheit, die ein einzelner Freelancer nicht leisten kann. Bei einem abgegrenzten 5.000-EUR-Plugin-Projekt ist die Rechnung umgekehrt.

Während eine Agentur dir ein eingespieltes Team aus Designern, Entwicklern und Projektmanagern bietet, bringt ein Freelancer oft tiefere Spezialisierung in einem bestimmten Bereich mit. Für eine komplette Shopware-6-Migration mit Theme-Wechsel, Datenübernahme und ERP-Anbindung brauchst du die Breite einer Agentur. Für eine einzelne API-Integration oder ein Custom Plugin reicht die Tiefe eines Freelancers.

Es gibt auch einen Hybridansatz: Agentur für Setup und Architektur, Freelancer für laufende Anpassungen und kleinere Erweiterungen. Dieses Modell funktioniert, wenn du intern genug E-Commerce-Kompetenz hast, um den Freelancer zu steuern. Die laufende Shopware-Betreuung sollte dann aber vertraglich klar geregelt sein.

Vergleich Shopware Agentur vs. Freelancer: Team vs. Einzelperson
Agentur oder Freelancer? Die richtige Wahl hängt von Projektgröße und Komplexität ab.

Regionale Shopware 6 Agenturen

Shopware-6-Agenturen gibt es in allen deutschen Großstädten. Regionale Nähe bietet Vorteile bei persönlichen Workshops und schneller Kommunikation, ist aber dank Remote-Arbeit kein Muss mehr für erfolgreiche Projekte. Die meisten professionellen Shopware-Agenturen arbeiten heute standortunabhängig und haben ihre Prozesse auf Remote-First ausgerichtet.

Ein häufiger Irrtum: dass eine lokale Agentur automatisch besser erreichbar ist als eine Remote-Agentur 300 Kilometer entfernt. In der Praxis hängt die Erreichbarkeit von den Prozessen ab, nicht vom Standort. Eine Agentur mit festem Projektmanager, wöchentlichen Video-Calls und einem Ticket-System liefert in der Regel schnellere Antworten als eine lokale Agentur ohne strukturierte Kommunikation.

Falls du dennoch regional suchen möchtest oder persönliche Meetings bevorzugst, findest du spezialisierte Übersichten für die größten Standorte:

Der deutsche E-Commerce-Markt wächst weiter: Laut Shopware erreichte der Netto-Umsatz der Top-1.000 Online-Shops 2024 rund 80,4 Milliarden EUR, ein Plus von 3,8%. Die Nachfrage nach qualifizierten Shopware-Agenturen steigt entsprechend, unabhängig vom Standort.

Entscheidend ist nicht, ob die Agentur in deiner Stadt sitzt, sondern ob sie ein definiertes Kommunikationsprotokoll hat. Wöchentliche Status-Calls, ein gemeinsames Projektmanagement-Tool und klare Eskalationswege ersetzen die räumliche Nähe vollständig.

Laufende Betreuung nach dem Launch

Nach dem Go-live braucht ein Shopware 6 Shop kontinuierliche Betreuung: Sicherheitsupdates, Plugin-Aktualisierungen, Performance-Monitoring und Content-Pflege. Viele Agenturen bieten Wartungsverträge ab 500 EUR pro Monat. Dieser Betrag ist kein optionales Add-on, sondern die Grundlage für einen stabilen, sicheren Shopbetrieb.

Shopware 6 erhält regelmäßige Minor-Updates mit Sicherheits-Patches und neue Major-Versionen, die Plugin-Kompatibilitätsprüfungen erfordern. Ohne aktives Update-Management akkumulieren sich Sicherheitslücken und technische Schulden, die bei späterer Behebung deutlich teurer werden als laufende Wartung.

Ein typischer Wartungsvertrag umfasst: monatliche Sicherheitsupdates, quartalsweise Plugin-Kompatibilitätsprüfungen, Performance-Monitoring mit Alerting und einen definierten Stundenkontingent für Fehlerbehebungen. Die Kosten beginnen bei 500 EUR pro Monat für kleine Shops und steigen auf 1.500 bis 3.000 EUR für Enterprise-Installationen mit SLA-Garantien.

Eine detaillierte Übersicht zu Betreuungsmodellen und Wartungsvertragsstrukturen findest du im Artikel Shopware Betreuung.

Beratung vor der Agenturwahl

Vor der Agenturwahl lohnt sich eine unabhängige Shopware-Beratung. Ein externer Berater hilft, Anforderungen zu definieren, realistische Budgets zu setzen und die richtige Agentur für dein Projekt zu identifizieren. Wer ohne definiertes Anforderungsprofil in Agenturangebote geht, vergleicht Äpfel mit Orangen und trifft Entscheidungen auf Basis unvollständiger Informationen.

Eine vorgeschaltete Beratung deckt typischerweise drei Bereiche ab: Anforderungsdefinition (Was muss der Shop können?), Budgetplanung (Was ist realistisch?) und Agentur-Shortlisting (Welche drei Agenturen passen?). Der Berater hat kein Eigeninteresse an der Umsetzung und kann daher objektiver bewerten als eine Agentur, die gleichzeitig ihr eigenes Angebot platziert.

Eine gute Beratung vor der Beauftragung kostet typischerweise 1.000 bis 3.000 EUR und amortisiert sich durch bessere Angebotsvergleiche und vermiedene Fehlinvestitionen. Details dazu, wann eine externe Beratung sinnvoll ist und wie du sie strukturierst, findest du im Artikel Shopware Beratung.

KI als Ergänzung zur Agenturarbeit

KI-Tools ergänzen die Arbeit einer Shopware 6 Agentur, indem sie Produktberatung automatisieren, Kundenservice skalieren und Conversion-Raten steigern. Ein KI-Mitarbeiter übernimmt Routineaufgaben rund um die Uhr und entlastet sowohl Shop-Team als auch Agentur. Die Technologie ist kein Ersatz für eine gute Agentur, sondern ein Multiplikator für deren Arbeit.

Die praktische Umsetzung ist dabei unkomplizierter als viele erwarten. Ein KI-Mitarbeiter wird direkt in die Shopware-6-Storefront integriert und greift auf den vorhandenen Produktkatalog zu. Er versteht Kundenfragen, empfiehlt passende Produkte und leitet bei Bedarf an den menschlichen Support weiter. Die Einrichtung dauert in der Regel wenige Tage, nicht Wochen.

Laut der Shopware Händlerumfrage 2026 beschäftigen sich mehr als 70% der befragten 360 Händler aktiv mit KI. 44% planen konkrete KI-Investitionen im laufenden Jahr. Das ist keine Randerscheinung, sondern eine strategische Verschiebung im E-Commerce.

KI-Ergebnisse bei Shopware-Händlern
16x
ROI bei Rasendoktor

100% automatisierte Produktberatung (Rasendoktor Erfolgsgeschichte)

7x
Conversion bei Gartenfreunde

Höhere Conversion-Rate durch KI-gestützte Beratung

18x
ROI bei Signed

70% automatisierte Kundenanfragen (Signed Case Study)

44%
planen KI-Investitionen

Shopware-Händler in 2026 (Shopware Händlerumfrage)

Die Kombination aus professioneller Agenturarbeit und KI-gestützter Kundeninteraktion ist der Ansatz, der in der Praxis die stärksten Ergebnisse liefert. Die Agentur baut die technische Infrastruktur, der KI-Mitarbeiter übernimmt die skalierbare Kundeninteraktion. Beide zusammen schaffen ein System, das nicht nur funktioniert, sondern aktiv Umsatz generiert.

Mehr Traffic allein reicht nicht, wenn Besucher ohne Beratung den Shop wieder verlassen. Ein KI-Mitarbeiter auf deinem Shopware-6-Shop übernimmt Produktberatung, beantwortet Kundenanfragen und qualifiziert Kaufinteresse, automatisch, 24/7, ohne zusätzliches Headcount. Wie das konkret funktioniert, zeigt die Seite KI-Produktberatung.

Häufige Fragen zu Shopware 6 Agenturen

Ein Starter-Shop mit Standard-Theme kostet 5.000 bis 15.000 EUR, ein mittelgroßes Projekt mit individuellem Design und ERP-Anbindung 15.000 bis 50.000 EUR und Enterprise-Lösungen ab 50.000 EUR aufwärts. Stundensätze liegen je nach Agenturgröße zwischen 90 und 180 EUR. Hinzu kommen laufende Kosten für Hosting, Plugin-Lizenzen und Wartung ab circa 500 EUR pro Monat.

Ein neuer Shopware-6-Shop mit individuellem Design dauert in der Regel 2 bis 4 Monate von Kickoff bis Go-live. Eine Migration von Shopware 5 auf Shopware 6 dauert typischerweise 3 bis 6 Monate, da durchschnittlich 15 bis 20 Plugins ersetzt oder neu entwickelt werden müssen. Komplexe Enterprise-Projekte mit umfangreichen Integrationen können 6 bis 12 Monate in Anspruch nehmen.

Eine offizielle Shopware-Zertifizierung ist keine rechtliche Pflicht, aber ein wichtiges Qualitätssignal. Zertifizierte Partner haben nachgewiesene Trainings absolviert und Referenzprojekte eingereicht. Für komplexe Projekte ab 15.000 EUR solltest du ausschließlich zertifizierte Partner in Betracht ziehen.

Shopware 6 wurde technisch komplett neu geschrieben: anderer Tech-Stack (Symfony, Vue.js), andere Plugin-Architektur, andere Datenbankstruktur, anderes Theming-System. Eine Agentur mit reiner Shopware-5-Erfahrung ist für SW6-Projekte nicht automatisch qualifiziert. Frage aktiv nach der Anzahl abgeschlossener Shopware-6-Projekte und ob Entwickler SW6-spezifische Zertifizierungen haben.

Ja, ein Agenturwechsel ist jederzeit möglich. Stelle sicher, dass du Zugang zu allen Systemen hast (Hosting, Git-Repository, Datenbank, Admin-Zugänge) und fordere eine saubere Projektdokumentation. Ein gut vorbereiteter Wechsel dauert 4 bis 8 Wochen.

Regionale Nähe hat Vorteile bei Kick-off-Workshops und physischen Präsentationen. Für den laufenden Projektbetrieb ist sie kein entscheidendes Kriterium mehr. Die meisten professionellen Shopware-6-Agenturen arbeiten Remote-First. Entscheide nach Qualität, Referenzen und Zertifizierung, nicht nach Postleitzahl.

Traffic allein reicht nicht

Ein KI-Mitarbeiter verwandelt Besucher in Käufer, automatisch, 24/7, direkt in deinem Shopware-6-Shop. Unsere Kunden erzielen im Schnitt +35% Warenkorbwert. Sieh selbst, was ein digitales Teammitglied für deinen Shop leisten kann.

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Über den Autor
Kevin Lücke
Kevin Lücke
CTO & Co-Founder · Qualimero

Kevin ist CTO und Mitgründer von Qualimero. Als KI-Architekt mit über 15 Jahren Erfahrung als CTO und CPO in der Tech-Branche entwirft er die KI-Systeme, die bei Qualimeros Kunden täglich zehntausende Kundeninteraktionen automatisieren — zuverlässig, sicher und skalierbar.

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