Lieferschein erstellen: Vorlagen, Pflichtangaben & Tipps 2025

Lieferschein erstellen leicht gemacht: Kostenlose Vorlagen, alle Pflichtangaben & neue Aufbewahrungsfristen 2025. Jetzt Fehler vermeiden!

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Lasse Lung
CEO & Co-Founder bei Qualimero
2. Februar 202618 Min. Lesezeit

Der Lieferschein ist oft das unscheinbare Stiefkind im Dokumentenstapel eines Unternehmens. Während der Rechnung aufgrund des direkten Geldflusses höchste Aufmerksamkeit geschenkt wird, gilt der Lieferschein häufig nur als Beilage. Doch diese Sichtweise ist nicht nur veraltet, sie ist riskant.

In einer Zeit, in der Deutschland laut neocom.ai der Retouren-Europameister ist und die Logistikkosten explodieren, wird der Lieferschein zum entscheidenden Beleg für eine erfolgreiche Kundenbeziehung. Er ist mehr als nur eine Liste von Artikeln; er ist der Beweis für eine gelungene Beratung und eine korrekte Auftragsabwicklung.

In diesem Artikel erfährst du nicht nur, wie du rechtssicher einen Lieferschein erstellen kannst, welche Pflichtangaben unverzichtbar sind und wie sich die Aufbewahrungsfristen ab 2025 ändern. Wir werfen auch einen Blick auf das, was die meisten Ratgeber verschweigen: Wie Fehler im Lieferschein oft schon bei der Produktberatung entstehen und wie moderne KI-Lösungen diese Lücke schließen. Unternehmen, die bereits auf KI-Produktberatung setzen, berichten von deutlich reduzierten Fehlerquoten in der gesamten Lieferkette.

Lieferschein Vorlage – Kostenloser Download

Bevor wir in die Tiefe gehen, möchten wir dir eine Soforthilfe an die Hand geben. Wenn du gerade unter Zeitdruck stehst und schnell einen Lieferschein erstellen musst, nutze unsere kostenlosen Muster. Diese Lieferschein Vorlagen sind sofort einsatzbereit und decken alle wesentlichen Angaben ab.

  • Download: Lieferschein Muster (.docx für Word) – Ideal für individuelle Anpassungen
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Definition und Funktion: Was ist ein Lieferschein?

Ein Lieferschein, im Fachjargon auch Warenbegleitschein genannt, ist ein Dokument, das Auskunft über den Inhalt einer Warensendung gibt. Er dient als Schnittstelle zwischen dem Lager des Versenders und dem Wareneingang des Empfängers. Laut Lexware ist er eines der wichtigsten Dokumente im Warenverkehr.

Die drei Kernfunktionen des Lieferscheins

  1. Kontrollfunktion: Der Empfänger kann sofort prüfen: Ist das im Paket, was ich bestellt habe? Diese unmittelbare Verifizierung spart Zeit und verhindert spätere Reklamationen.
  2. Beweisfunktion: Mit der Unterschrift des Empfängers auf dem Lieferschein (oder dem digitalen Handscanner des Spediteurs) gilt der Zugang der Ware als bestätigt. Dies ist juristisch relevant für den Gefahrenübergang und schützt beide Parteien im Streitfall.
  3. Informationsfunktion: Er hilft internen Abteilungen (z. B. der Buchhaltung), die später eintreffende Rechnung zuzuordnen und den Warenfluss transparent nachzuvollziehen.

Der Pre-Sales-Zusammenhang – warum Beratung zählt

Die meisten Definitionen enden hier. Doch strategisch betrachtet ist der Lieferschein das Endresultat deiner Beratung. Stell dir vor: Ein Kunde sucht ein Ersatzteil. Deine Beratung (ob Mensch oder KI) identifiziert Teil X. Der Kunde bestellt Teil X. Der Lieferschein listet Teil X.

Wenn die Beratung ungenau war, steht zwar das bestellte Teil auf dem Lieferschein, aber nicht das benötigte. Der Lieferschein ist also formell korrekt, aber der Prozess ist gescheitert. Ein perfekter Lieferschein beginnt daher nicht im Lager, sondern bei der Produktberatung. Genau hier setzen moderne Lösungen wie KI-gestützter Kundenservice an, um Fehler von Anfang an zu vermeiden.

Infografik: Der Weg von der Kundenanfrage zum perfekten Lieferschein

Ist ein Lieferschein Pflicht? Rechtliche Grundlagen

Viele Gründer stellen sich die Frage: Muss ich zwingend einen Lieferschein erstellen? Die kurze Antwort lautet: Nein, es gibt keine gesetzliche Pflicht zur Ausstellung eines Lieferscheins. Weder das Handelsgesetzbuch (HGB) noch die Abgabenordnung (AO) schreiben dieses Dokument explizit vor. Eine Lieferung kann theoretisch auch nur mit der Ware selbst erfolgen. Dies bestätigt auch die IHK in ihren Leitfäden.

Warum du trotzdem einen Lieferschein erstellen solltest

Obwohl keine Pflicht besteht, hat sich der Lieferschein als kaufmännischer Standard etabliert. Laut clean-invoice.de gibt es mehrere wichtige Gründe, warum du nicht darauf verzichten solltest:

  • Beweislast: Im Streitfall (Ich habe nur 3 statt 5 Pakete erhalten) ist der gegengezeichnete Lieferschein dein wichtigstes Beweismittel vor Gericht. Ohne ihn steht Aussage gegen Aussage.
  • Professionalität: B2B-Kunden erwarten einen Lieferschein für ihre eigene Wareneingangskontrolle. Fehlt dieser, wirkt das Unternehmen unorganisiert und unprofessionell.
  • Branchenvorgaben: In bestimmten Branchen oder Rahmenverträgen kann die Ausstellung vertraglich vereinbart sein. Prüfe deine Kundenverträge auf entsprechende Klauseln.

Lieferschein Pflichtangaben: Die vollständige Checkliste

Da es keine gesetzliche Pflicht zur Erstellung gibt, gibt es auch keine strengen gesetzlichen Formvorschriften wie bei einer Rechnung (§ 14 UStG). Dennoch orientiert man sich an den Mindestanforderungen für Geschäftsbriefe, um Missverständnisse zu vermeiden. Damit dein Lieferschein Muster professionell wirkt und seinen Zweck erfüllt, sollten folgende Elemente enthalten sein.

Die Basis-Daten für jeden Lieferschein

PflichtangabeBeschreibungWarum wichtig?
Name und Anschrift des LieferantenDein vollständiger Firmenkopf mit KontaktdatenErmöglicht Rückfragen und rechtliche Zuordnung
Name und Anschrift des EmpfängersLieferadresse (kann von Rechnungsadresse abweichen!)Verhindert Fehllieferungen
AusstellungsdatumWann wurde der Schein erstellt?Dokumentiert den Zeitpunkt der Erstellung
Versanddatum/LieferdatumWann hat die Ware das Lager verlassen?Wichtig für Fristen und Gefahrenübergang
LieferscheinnummerFortlaufende Nummer zur eindeutigen ZuordnungVerknüpft Lieferschein mit Rechnung

Die Waren-Daten – Hier passieren die meisten Fehler

Die Artikelbeschreibung ist der kritischste Teil deines Lieferscheins. Hier liegt das größte Optimierungspotenzial, aber auch das größte Fehlerpotenzial:

  • Menge: Stückzahl, Gewicht oder Volumen – immer präzise angeben
  • Handelsübliche Bezeichnung der Ware: Je präziser, desto besser

Optionale aber sinnvolle Angaben

  • Kundennummer / Bestellnummer: Referenziere die Bestellung des Kunden (Ihre Bestellung vom...)
  • Nachlieferungen: Vermerke, wenn Positionen fehlen und nachgeliefert werden
  • Unterschriftenfeld: Ware unversehrt erhalten am: _______ Unterschrift: _______
  • Gewicht der Sendung: Hilfreich für Logistik und Zollabwicklung
  • Versandart: Standardversand, Express, Spedition etc.
Anatomie eines perfekten Lieferscheins
5
Pflichtfelder

Absender, Empfänger, Datum, Lieferscheinnummer, Waren

50%
Fehlerreduktion

Durch präzise Artikelbeschreibungen möglich

15€
Retourenkosten

Durchschnittliche Prozesskosten pro Retoure

8 Jahre
Aufbewahrung ab 2025

Neue verkürzte Frist für Buchungsbelege

Lieferschein vs. Rechnung – Der wichtige Unterschied

Oft werden diese Dokumente verwechselt oder in einen Topf geworfen. Die Unterscheidung ist jedoch essenziell für deine Buchhaltung und die korrekte Handhabung der Lieferschein Pflichtangaben.

MerkmalLieferschein (Warenbegleitschein)Rechnung (Faktura)
HauptzweckDokumentation des Wareneingangs/VersandsZahlungsaufforderung
EmpfängerLager / WareneingangBuchhaltung / Rechnungswesen
PreiseIn der Regel OHNE Preise (Mengen im Fokus)Zwingend MIT Preisen (Netto, Brutto, USt.)
Pflicht?Nein (Handelsbrauch)Ja (Steuerrechtlich verpflichtend)
ZeitpunktLiegt der Ware bei (oder vorab digital)Folgt oft separat per Post/Mail
Aufbewahrung6 Jahre (als Handelsbrief) / 8 Jahre (als Buchungsbeleg)10 Jahre (steuerrechtlich)

Sonderfall: Die Lieferscheinrechnung

Es ist möglich, beide Dokumente zu kombinieren. Wenn dein Lieferschein alle steuerlichen Pflichtangaben einer Rechnung (Steuernummer, USt-ID, Steuersätze, Preise etc.) enthält und auch als Rechnung bezeichnet wird, sparst du dir ein Dokument. Dies ist oft bei kleineren Online-Shops oder Direktverkäufen üblich. Aber Vorsicht: Dann gelten auch die strengeren Aufbewahrungsfristen für Rechnungen!

Schritt-für-Schritt: Lieferschein richtig erstellen

Wie erstellst du dieses Dokument nun in der Praxis? Wir vergleichen drei Wege – vom manuellen Start bis zur vollautomatisierten KI-Lösung. Jeder Weg hat seine Berechtigung, abhängig von deinem Geschäftsvolumen und deinen Anforderungen.

Option A: Word und Excel – Der manuelle Weg

Für Gründer, die gerade erst starten und weniger als 10 Pakete im Monat versenden, ist dies der kostengünstigste Weg. Wie ohnehausverwaltung.de bestätigt, bieten Vorlagen volle Flexibilität im Layout.

  • Vorteil: Keine Softwarekosten, volle Flexibilität im Layout, schneller Einstieg
  • Nachteil: Hohe Fehleranfälligkeit. Adressen müssen kopiert werden (Copy-Paste-Fehler), Artikelnummern manuell eingetippt werden. Keine automatische Fortführung der Lieferscheinnummern
  • Risiko: Wenn du in Excel eine Zeile verrutschst, erhält Kunde A die Ware von Kunde B. Das wirkt unprofessionell und verursacht Retourenkosten

Option B: Klassische Lieferschein-Programme und ERP-Software

Ab einem gewissen Volumen (ca. 50 Sendungen/Monat) ist ein Lieferschein Programm wie Lexware, sevDesk oder weclapp unverzichtbar. Die Software bietet Struktur und reduziert manuelle Fehler erheblich.

  • Prozess: Die Software wandelt das Angebot oder den Auftrag per Mausklick in einen Lieferschein um. Daten werden 1:1 übernommen
  • Vorteil: Zeitersparnis, GoBD-Konformität, professionelles Design, automatische Nummerierung
  • Lücke: Diese Systeme sind dumm. Sie übernehmen nur das, was im Auftrag steht. Wenn der Auftrag aufgrund einer falschen Beratung das falsche Teil enthält, wird auch der Lieferschein falsch erstellt

Option C: Der KI-gestützte Workflow – Die Zukunft

Hier kommt dein Wettbewerbsvorteil ins Spiel. Ein Lieferschein sollte nicht das Ergebnis eines administrativen Aktes sein, sondern das Ergebnis einer intelligenten Datenkette. Erfolgreiche Unternehmen wie Gartenfreunde mit ihrem KI-Mitarbeiter zeigen bereits, wie das funktioniert.

Von der Anfrage zur fehlerfreien Lieferung
1
KI-Beratung

Kunde fragt den KI-Chatbot: *Ich brauche eine Dichtung für meine Kaffeemaschine Modell X, Baujahr 2018.*

2
Intelligentes Matching

Die KI analysiert technische Spezifikationen und identifiziert das einzig passende Ersatzteil per Kompatibilitätsprüfung.

3
Automatisierung

Die KI übergibt die exakte SKU (Stock Keeping Unit) an das ERP-System – ohne manuellen Eingriff.

4
Generierung

Der Lieferschein wird automatisch mit allen korrekten Daten erstellt.

5
Ergebnis

Die Retourenquote sinkt gegen Null, da menschliche Übertragungs- und Beratungsfehler eliminiert wurden.

Fazit dieser Option: Während Excel Zeit kostet und klassische Software nur verwaltet, sorgt ein KI-Workflow für Qualitätssicherung noch vor dem Druck des Lieferscheins. Die KI-Mitarbeiterin Flora demonstriert eindrucksvoll, wie Produktberatung und Fulfillment nahtlos ineinandergreifen können.

Vergleich: Manuelle vs. automatisierte Lieferscheinerstellung

Vergleich: Manual vs. Software vs. KI-Integration

Um dir die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die drei Methoden detailliert verglichen. Dieser Vergleich zeigt deutlich, warum moderne Unternehmen zunehmend auf KI-Integration setzen.

KriteriumExcel-VorlageStandard-SoftwareKI-integrierte Lösung
Zeit pro Lieferschein5-10 Minuten1-2 MinutenAutomatisch (Sekunden)
FehlerrisikoHoch (manuelle Eingabe)Mittel (Datenübernahme)Minimal (automatisches Matching)
Verbindung zur BeratungKeineKeineDirekte Integration
Retourenrate EinflussKein EinflussKein EinflussDeutliche Reduktion
KostenKostenlos10-50€/MonatAbhängig von Lösung
SkalierbarkeitSehr begrenztGutExzellent
GoBD-KonformitätManuell sicherstellenMeist integriertAutomatisch gewährleistet
Fehlerfreie Lieferscheine durch intelligente Beratung

Reduziere Retouren und spare Zeit mit KI-gestützter Produktberatung, die direkt mit deinem Fulfillment verbunden ist. Unsere KI-Mitarbeiter sorgen für präzise Bestellungen von Anfang an.

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Aufbewahrungsfristen: Neue Rechtslage ab 2025

Ein Thema, bei dem viele veraltete Informationen im Netz kursieren, sind die Aufbewahrungsfristen. Hier musst du genau unterscheiden, welche Funktion dein Lieferschein erfüllt. Die Informationen hier basieren auf den aktuellen Regelungen, die auch von d-velop.de und smart-store.de bestätigt werden.

Grundsatz: 6 Jahre als Handelsbrief

Dient der Lieferschein nur als empfangener Handelsbrief (beim Kunden) oder abgesandter Handelsbrief (beim Lieferanten) und hat keine buchhalterische Funktion, beträgt die Frist 6 Jahre. Die Frist beginnt am Ende des Kalenderjahres, in dem der Lieferschein empfangen/versendet wurde.

Ausnahme: Buchungsbeleg

Sobald der Lieferschein als Buchungsbeleg dient (z. B. weil die Rechnung darauf verweist: Siehe Lieferschein Nr. XY oder er Notizen für die Buchhaltung enthält), galten bisher 10 Jahre Aufbewahrungspflicht.

  • Was bedeutet das? Lieferscheine, die als Buchungsbelege fungieren, müssen ab 2025 nur noch 8 Jahre archiviert werden
  • Rückwirkung: Dies gilt auch für Unterlagen, deren Frist am 1.1.2025 noch nicht abgelaufen war. Du kannst also deine Archive früher bereinigen, wie dr-datenschutz.de bestätigt

Digitalisierung und GoBD-Konformität

Egal ob 6 oder 8 Jahre: Wenn du den Lieferschein digital erstellst (oder erhältst), musst du ihn auch digital archivieren. Ein Ausdrucken und Löschen der Datei ist nicht GoBD-konform, wie ecovis-kso.com und DocuWare betonen. Das digitale Original muss unveränderbar und lesbar bleiben.

Häufige Fehler und das Retouren-Problem

Deutschland hat eine der höchsten Retourenquoten in Europa. Im Modebereich werden teils 50% der Waren zurückgeschickt, aber auch im B2B-Bereich verursachen Falschlieferungen enorme Kosten. Laut atamya.com liegen die durchschnittlichen Prozesskosten bei etwa 15€ pro Retoure – zuzüglich Wertverlust.

Viele dieser Retouren haben ihren Ursprung in schlechten Daten auf dem Lieferschein oder im Vorfeld der Bestellung. Unternehmen, die hier ansetzen und beispielsweise automatisierte Social-Media-Anfragen nutzen, können die Fehlerquote bereits am Anfang der Customer Journey reduzieren.

Fehler 1: Unklare Produktbeschreibungen

Studien zeigen, dass Produkt entspricht nicht der Beschreibung einer der Hauptgründe für Retouren ist. Kunden erhalten zwar das bestellte Produkt, aber es war nicht das, was sie eigentlich brauchten.

Lösung: Nutze den Lieferschein nicht nur für interne Codes, sondern drucke klare, verständliche Artikelbezeichnungen auf. Eine KI kann hier helfen, kryptische Lagerkürzel in kundenfreundliche Beschreibungen zu übersetzen.

Fehler 2: Abweichung zwischen Beratung und Lieferung

Der Kunde bestellt das, was ihm empfohlen wurde. Wenn die Empfehlung (menschlicher Fehler) falsch war, ist der Lieferschein zwar korrekt zur Bestellung, aber falsch zum Bedarf. Dieses Problem tritt besonders bei komplexen technischen Produkten auf.

Lösung: Die Integration von KI-Beratungssystemen stellt sicher, dass die technischen Anforderungen des Kunden (Input) exakt mit den Lagerdaten (Output) gematcht werden. Erfolgreiche Unternehmen wie Drink & Paint mit ihrem KI-Mitarbeiter zeigen, wie eine KI-Leadgenerierung auch die Beratungsqualität verbessert.

Fehler 3: Fehlende Referenzen

Der Lieferschein enthält keine Bestellnummer des Kunden. Im Wareneingang des Kunden kann das Paket nicht zugeordnet werden → Annahmeverweigerung → Retoure. Das ist besonders ärgerlich, weil es ein vermeidbarer Fehler ist.

Lösung: Definiere Pflichtfelder im Lieferschein Programm, die eine Erstellung ohne Referenznummer blockieren. Moderne Systeme können diese Validierung automatisch durchführen.

Drei häufige Fehler bei Lieferscheinen und ihre Lösungen

Der elektronische Lieferschein: Die papierlose Zukunft

Während die E-Rechnung ab 2025 im B2B-Bereich Pflicht wird, wie die IHK und das Handwerksblatt bestätigen, zieht der elektronische Lieferschein nach. Projekte wie Cloud4Log zeigen laut prismat.de, wohin die Reise geht.

Vorteile des digitalen Lieferscheins

  1. Echtzeit-Daten: Sobald die Ware gescannt wird, hat der Kunde die Daten im System. Keine Verzögerungen durch Postversand.
  2. Kein Papierverlust: Zerrissene oder verlorene Zettel gehören der Vergangenheit an. Alles ist digital gesichert.
  3. Schnellere Rechnungsstellung: Da der Zustellnachweis sofort digital vorliegt, kann die Rechnung (und damit der Zahlungslauf) schneller ausgelöst werden, wie sorba.ch berichtet.
  4. Umweltfreundlich: Weniger Papierverbrauch schont Ressourcen und verbessert die CO2-Bilanz deines Unternehmens.
  5. Bessere Nachverfolgbarkeit: Digitale Lieferscheine können mit Tracking-Nummern und GPS-Daten verknüpft werden.

Für Unternehmen bedeutet dies: Wer heute noch auf Word-Vorlagen setzt, wird morgen Probleme haben, sich an die digitalen Schnittstellen großer Logistiker und Kunden anzubinden. Der Schritt zu einer Software- oder KI-Lösung ist damit auch eine Investition in die Zukunftsfähigkeit. Unternehmen wie vibemovesyou mit ihrem KI-Chat und Pflegehelden mit ihrer KI-Assistentin haben diesen Schritt bereits erfolgreich gemeistert.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Lieferschein

Rechtlich zwingend ist es nicht, aber für die Beweiskraft (dass die Ware angekommen ist) ist die Unterschrift essenziell. Ohne Unterschrift hast du im Streitfall schlechte Karten. Besonders bei hochwertigen Waren oder B2B-Lieferungen empfehlen wir dringend, eine Empfangsbestätigung einzuholen.

Ja, absolut. Viele Unternehmen senden den Lieferschein heute vorab per E-Mail (als PDF) an den Wareneingang des Kunden. Das Paket selbst enthält dann oft nur noch einen Packzettel. Achte auf die GoBD-konforme Archivierung der E-Mail und des Anhangs.

Nein, das ist unüblich. Preise gehören auf die Rechnung. Der Lieferschein soll oft auch von Lagermitarbeitern geprüft werden, die die Einkaufskonditionen nicht sehen sollen. Ausnahme: Bei Lieferungen in Nicht-EU-Länder (Zoll) sind Wertangaben auf entsprechenden Dokumenten wie einer Proforma-Rechnung nötig.

Es droht keine staatliche Strafe, aber du riskierst verärgerte Kunden und Chaos in deiner eigenen Lagerverwaltung. Zudem verlierst du den einfachsten Nachweis über die erbrachte Leistung. Bei Reklamationen stehst du dann ohne Beweis da.

Das hängt von der Funktion ab: Als reiner Handelsbrief 6 Jahre, als Buchungsbeleg seit 2025 nur noch 8 Jahre (vorher 10 Jahre). Die Frist beginnt jeweils am Ende des Kalenderjahres, in dem der Lieferschein erstellt wurde.

Fazit: Vom Zettel zum strategischen Werkzeug

Einen Lieferschein zu erstellen ist keine Raketenwissenschaft, aber es ist ein Prozess, der Präzision erfordert. Ob du nun eine Lieferschein Vorlage nutzt oder ein professionelles Programm: Achte auf die Pflichtangaben und die korrekte Archivierung (denke an die neuen 8 Jahre ab 2025!).

Doch wenn du dein Unternehmen wirklich effizient aufstellen willst, betrachte den Lieferschein nicht isoliert. Er ist das letzte Glied einer Kette, die bei der Kundenanfrage beginnt. Fehlerfreie Lieferscheine sind das Resultat fehlerfreier Beratung. Unternehmen wie Marta mit ihrer KI-Mitarbeiterin zeigen, wie eine durchgängige Automatisierung von der Anfrage bis zur Lieferung funktioniert.

Nutze moderne Technologien und KI, um diese Kette zu schließen – für weniger Retouren und zufriedenere Kunden. Der erste Schritt? Ein kostenloses Erstgespräch, um deine individuellen Anforderungen zu besprechen. Oder du kannst direkt einen KI-Mitarbeiter einstellen, der sofort für dich arbeitet.

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